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Jaguar XF: Mit anderen Augen

Der ovale Chromkühler entlarvt die britische Herkunft der schneidigen Luxuslimousine auf den ersten Blick. Es ist der neue Jaguar XF, der da steht. Mit seinem barocken Vorgänger S-Type eint ihn nicht einmal mehr der Namen.

Jaguar will zu neuen Ufern. Der nach wie vor heftig schlingende Edel-Ableger der Ford Motor Company muss punkten – und insbesondere neue Kunden gewinnen. Mehr Luxus, mehr Exklusivität und ein Hauch mehr Sportlichkeit sollen die britische Nobelmarke wieder für die gut Betuchten begehrlich machen. An die Erfolge von einst will man anknüpfen - doch ohne alte Designzöpfe mit zu schleppen. Die sind spätestens mit dem neuen XF abgeschnitten. Im März nächsten Jahres kommt die neue Oberklasselimousine mit dem Namen XF auf die internationalen Märkte. Traditionalisten werden die neuste Katze beim Erstkontakt kaum wieder erkennen. Reminiszenzen und Retro-Style waren gestern. Spielte das aktuelle Modell, der S-Type noch mit den weichen Linien des alten Mark II, so geht der neue XF einen ganz anderen Weg.

Auf den ersten Blick fällt an ihm auf, dass Jaguar dabei vor allem mit dem US-Markt liebäugelt. Dort läuft die Marke seit Jahren überaus erfolgreich - Zeit, um nun zum Angriff auf die Platzhirsche zu blasen. Mit dem modernen Design des XF will man Kunden von BMW, Mercedes und insbesondere Lexus abwerben und in die Verkaufsstätten mit ihrem britischen Charme und den dunklen Ledermöbeln ziehen. Lexus diente bei der Kreation des neuen Modells als gutes Vorbild. Zahlreiche Elemente von Lexus´ Designsprache L-Finesse findet man auch im XF wieder, der - wie der Sportwagen XK - federführend von Ian Callum gezeichnet wurde.

Der Neue will mit Dynamik und Sportlichkeit nicht geizen

Klassische Limousinenformen wie man sie beim S-Type genoss, mussten nun einem modernen Styling weichen. Windschutzscheibe und Heckglas haben die gleichen Neigungswinkel wie beim XK. Der Neue will mit Dynamik und Sportlichkeit nicht geizen und auf den ersten Blick zeigen, was er hat. Fast schon coupéartig gehen die Designelemente in Motorhaube und Heckklappe über. Große Radhäuser bieten dem XF-Kunden alle Möglichkeiten: 17-, 18-, 19- oder gar 20-Zoll große Felgen finden hier angenehm Platz. Schon der sportlichen Optik wegen sollte es nie weniger als ein 18-Zoll-Radsatz sein.

Das Sahnestück des neuen Briten jedoch ist zweifellos die Ansicht von schräg hinten. Das hohe und betont dynamische Heck bricht mit alten Jaguar-Traditionen: Zusammen mit der großen Jaguar-Chromspange und den nüchtern gestylten Heckleuchten in LED-Technik ist es ein echter Blickfang. Und es unterstreicht die wie aus einem Guss gezeichnete Seitenlinie. Durch den schon historischen Kühlergrill ist der XF auf den ersten Blick als Jaguar zu erkennen. Doch die Scheinwerfer haben die Schärfe und Finesse der in Detroit vorgestellten Concept-XF-Studie leider verloren. Die Scheinwerfer laufen nun spitz zur Mitte hin zu und geben die rundliche Form an die Motorhaube weiter. Nebelscheinwerfer mussten üppigen Lufteinlässen weichen – eine Unart, die sich bei einigen Sportmodellen durchzusetzen scheint. Erfreulich dagegen das satte Kofferraumvolumen, das mindestens 540 Liter beträgt.

Der neue XF fährt sich so dynamisch, wie er aussieht

Ein großer Wurf ist Jaguar mit dem Innenraum des XF gelungen. Das vor eineinhalb Jahren vorgestellte XK-Coupé hatte bereits einen neuen, leicht bedienbaren und nett anzuschauenden Innenraum. Auf diesem Gebiet hatte Jaguar in den Jahren zuvor den Anschluss an Audi, Mercedes oder BMW völlig verloren. War der XK ein guter Anfang, präsentiert sich der XF noch stimmiger, noch sehenswerter und mit netten Details verziert. Der Starterknopf pulsiert, der Automatikwählhebel ist ein aus dem Mitteltunnel herausfahrender Controller, der Wertigkeit und Sportlichkeit zugleich verbindet. Die nun bläulich schimmernde Instrumentenbeleuchtung ist Geschmacksache, unterstreicht jedoch den Aufbruch zu neuen Welten.

Überzeugend zeigen sich Platzangebot vorn und sowie die Verarbeitung, die sich gegenüber der starken Konkurrenz nicht verstecken muss. Motor- und Fahrwerksentwickler versprechen zudem, dass sich der neue XF so dynamisch fährt, wie er aussieht. Optional gibt es auch beim XF die elektronische Dämpferregelung C.A.T.S. Fahrwerksentwickler Wolfgang Schuhbauer hat mit dem XF hunderte von Runden auf der Nordschleife des Nürburgrings gedreht und schwärmt von dem Einlenkverhalten des Jaguar.

Und nicht nur davon: "Die Designabteilung hat uns beim XF mächtig unter Druck gesetzt", räumt der erfahrene Rennfahrer und Versuchsingenieur ein. "Schließlich sollte er sich an den Besten orientieren." Auf der Suche nach den "besten" Vergleichsmodellen sind der Entwicklungsabteilung vor allem Mercedes E-Klasse, BMW 5er, Audi A6 und die leisen Lexus-Modelle in den Sinn gekommen. "Doch es hat sich nach und nach heraus kristallisiert, dass wir uns vor allem am hauseigenen Jaguar XK orientiert haben", sagt Schuhbauer.

Alle Modelle werden mit einer Sechsgang-Automatik ausgestattet

Bei den Motoren gibt es überraschend wenig Neues zu berichten. Komplett neue Triebwerke sind noch nicht fertig. Daher muss der Jaguar XF zumindest zum Marktstart mit den bekannten Benzin- und Dieselmotoren mit sechs und acht Zylindern auskommen. Topmodell wird ein aufgeladener 4,2-Liter-V8 mit 416 PS Maximalleistung sein, der auch der XKR antreibt. In Deutschland dürfte das erwartete Volumenmodell der überarbeitete 2.7 Diesel sein, der 207 PS und 435 Nm Drehmoment leistet. Alle Modelle werden mit einer Sechsgang-Automatik aus dem Hause ZF ausgestattet. Wer manuell eingreifen will, der betätigt die griffgünstigen Paddel am Lenkrad.

Pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(