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Jeep auf der NAIAS: 75 Jahre Jeep

Die Marke Jeep wird 75 Jahre alt und präsentiert in Detroit eine ganze Sondereditions-Palette. Aus dem einstigen Militärfahrzeug ist längst ein ziviler Großstädter geworden.

Der Jeep Cherokee 75 Anniversary Special Edition ist eine von ihnen.

Der Jeep Cherokee 75 Anniversary Special Edition ist eine von ihnen.

Was hat die Marke Jeep nicht schon für Stationen hinter sich. Beginnt ihre Geschichte vor 75 Jahren bei Willys-Overland, folgen Übernahmen von Kaiser Motors, American Motors Corporation, Chrysler, DaimlerChrysler und letzten Endes Fiat Chrysler Automobiles. Das Resultat aus der aktuellen Unternehmensliebschaft ist deutlich am jüngsten Mitglied der stark angewachsenen Modellpalette zu sehen: Der Jeep Renegade ist der erste Jeep, der nicht aus den USA kommt, sondern nach einer ersten Produktionsphase im italienischen Melfi nun im brasilianischen Goiana vom Band läuft. An der Beliebtheit der Marke ändert dies nichts. Mit Ausnahmen wie dem Compass, Comanche oder Patriot kommt die mittlerweile auch über größere und bequemere Geländewagen wie dem Cherokee oder der Grand Cherokee verfügende Palette gut an.

75 Jahre Jeep
Der Jeep Cherokee 75 Anniversary Special Edition ist eine von ihnen.

Der Jeep Cherokee 75 Anniversary Special Edition ist eine von ihnen.

Warum dieses Jahr besonders wichtig ist für Jeep, zeigt sich dieser Tage in Detroit auf der North American International Auto Show. Es wird sich nun zeigen müssen, ob der vor wenigen Jahren gestartete Expansionsplan Früchte tragen kann und auch wird. Zumindest eines lässt sich schon jetzt feststellen: Das Jahr 2015 wurde mit dem besten Verkaufsmonat der Geschichte der Marke abgeschlossen. 127.879 Fahrzeuge konnten verkauft werden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.237.583 Fahrzeuge an den Kunden gebracht. Mit 865.028 verkauften Einheiten bleiben die USA der mit Abstand wichtigste Markt für Jeep. Wesentlich dazu beigetragen haben die drei Modelle Wrangler und Wrangler Unlimited, Cherokee und Grand Cherokee. "Jeep Fahrzeuge haben seit ihrem Produktionsbeginn in 1941 das authentische SUV definiert und die Messlatte für Geländefähigkeit gesetzt", sagt Mike Manley, CEO der Marke Jeep bei FCA. "Ich glaube, es ist wichtig für uns, dass wir unserer Geschichte eine große Aufmerksamkeit schenken. Auf der einen Seite steht zwar der Transport, auf der anderen jedoch der Spaßfaktor - unabhängig vom Jeep-Model. Wenn Du einen Jeep hast, zeigt es genau, wer Du bist", schwärmt er weiter.

Ein Grund mehr, das 75. Firmenjubiläum Jeeps mit einer groß angelegten Sonderedition zu feiern. Und wo, wenn nicht im verschneiten Detroit, wäre die Weltpremiere angemessener? Das Besondere der 75th Anniversary Special Edition ist die Tatsache, dass jede Modellreihe um diese Sonderedition bereichert wird. So stehen genau genommen sieben Fahrzeuge zur Auswahl: Patriot, Compass, Renegade, Cherokee, Grand Cherokee, Wrangler und Wrangler Unlimited. Zu erkennen sind sie vor allem an der 75th Anniversary Plakette, einer Jubiläums-Prägung in den Sitzen sowie einem speziellen und exklusiven Grünton und matt bronzefarbenen Rädern in den Formaten 17 und 18 Zoll. Lediglich der Grand Cherokee fährt auf bis zu 20 Zoll großen Rädern vor. Wem der Grünton des Stahlkleids nicht passt, kann sich aber auch weiterhin aus der gesamten Farbpalette bedienen.

Das Modell, welches dem Ur-Jeep, sprich dem 1941 erstmals produzierten Willys Jeep am nächsten kommt, ist ganz offensichtlich der Wrangler. Die einstigen 60 PS sind zwar längst von bis zu 284 PS abgelöst worden, doch kommt der pure Offroadfan mit einem Wrangler dem 1945er-Civilian Jeep-2A zumindest rein gefühlsmäßig noch sehr nahe. Im Vergleich zu seinen luxuriös ausgestatteten Brüdern wirkt er noch regelrecht puristisch. Die an Campingstühle erinnernden Sitze sind selbstverständlich auch im Laufe der Zeit gewichen. Doch lassen sich durch das Öffnen des Verdecks und das Versenken der Fenster Willys-ähnliche Zustände realisieren. Die Sonderedition wartet jedoch mit zahlreichen Feinheiten auf, die zwar nicht so recht in den Otto-Normal-Alltag passen wollen, aber immerhin zum Hingucker gereichen. Dazu gehören unter anderem Stahl-Stoßfänger vorn und hinten sowie ein Schlepphaken vorn und hinten in in Mattglanz-Bronze. Ob ein Beifahrer auf seinem Haltegriff die 75th Anniversary Prägung wahrnimmt, steht auf einem anderen Blatt. Der Verkauf der 75th Anniversary Modelle beginnt nach dem ersten Quartal 2016. Der günstigste Jubilar ist mit 22.475 US-Dollar der Patriot.

pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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