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Mobil ohne Auto: Rollern, stromern, Lasten stemmen

Das Kick Trike ist ein Tretroller mit Elektromotor und üppiger Ladefläche. Mit dem Vorserienmodell geht der Erfinder schon gelegentlich auf Tour. Die Serienversion soll 2013 auf die Straße kommen.

Die Aufmerksamkeit der Passanten ist Hans Constin jedes Mal sicher, wenn er mit seinem Elektrovehikel durch die Berliner Innenstadt fährt. Auf fast 30 km/h lässt sich der Protoptyp beschleunigen, mit dem der Erfinder vor allem Einkaufstouren zum Getränkehändler oder zum Wochenmarkt macht. Denn das Besondere an dem Roller mit den drei robusten Rädern ist nicht der Elektromotor, der ihn leise schnurrend über den Asphalt jagen lässt, sondern die üppig dimensionierte Lastenfläche, die Constin zwischen Achse und Lenker geschaffen hat. Hier hätte ein kleinerer Kühlschrank Platz. Oder eben zwei Getränkekisten, ein mittelgroßer Koffer oder gestapelte Transportboxen für den Wocheneinkauf einer vierköpfigen Familie.

Die Idee für einen motorisierten Lastenesel mit drei Rädern hatte der Produktentwickler schon in den 1990er Jahren. Damals unternahm er viele Reisen mit seinem Motorrad, vermisste aber Platz fürs Zelt und größeres Gepäck. Der Spezialist für Kunststoffgehäuse, der von der Bierkiste bis zum Handygehäuse schon unterschiedlichsten Produkten Gestalt gegeben hat, entwarf ein Zweirad, das sich bei Bedarf zum Dreirad mit Lastenfläche über den beiden Vorderrädern umrüsten ließ. Er nannte das Vehikel "Trike", realisierte das Konzept aber nie. Lediglich ein Modell mit BMW-Bike im Maßstab 1:18 steht in Constins Vitrine.

Als Politik und Industrie die Elektrifizierung der bundesdeutschen Autoflotte auf die Agenda setzten und man begann, über alternative Mobilitätslösungen nachzusinnen, griff der Unternehmer die Trike-Idee wieder auf, ließ diesmal jedoch weder BMW noch Yamaha sondern den guten alten Kinderroller Pate stehen. Wie dieser lässt sich Constines Erfindung - das Kick Trike - durch schwungvolle Fußtritte auf den Asphalt in Fahrt bringen, wenn man den Elektroantrieb mal nicht nutzen kann oder möchte. Der Mini-Transporter bietet so gerade in City-Lagen mit Parkplatznot klare Anwendervorteile, ist Constin überzeugt. Lasten können über den Gehweg bis direkt vor die Haustür chauffiert werden, ohne dass man absteigen muss. Zusammengeklappt lässt sich das Kick Trike wie ein Gepäckstück in Bus oder Bahn befördern, und auch im PKW-Kofferraum findet es Platz.

Beschwerlicher ist es, den Elektrotransporter in die Wohnung zu bugsieren, zumindest wenn man nicht parterre wohnt und kein Fahrstuhl zur Verfügung steht. Denn mit tragenden Komponenten aus Stahl und Aluminium wiegt das Vehikel 41 Kilogramm, selbst eine Variante mit Kunststoffkomponenten ist 30 Kilo schwer.

Potentielle Käufer für den flotten Lastenroller, den er sich vor fünf Jahren patentieren ließ, hat der Unternehmer, hat Constin fest im Blick. Das sind zum einen Großstädter, die ganz oder zumindest öfter mal aufs Auto verzichten wollen. Ein weiterer Einsatzort fürs Kick Trike sollen Logistikzentren, Speditionen, Warenlagern sein. Auf der Hannover Messe hat der Erfinder in diesem Frühjahr seinen aktuellen Prototyp präsentiert. Das große Publikumsinteresse habe ihn bestärkt. Die Stahl-Alu-Variante will der will der Berliner im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Der Preis werde - je nach Akku-Typ - bei 3000 bis 4000 Euro liegen. Etwa halb so teuer werde die Kunststoff-Variante sein, die bis 2014 startklar seien soll.

Bei den Energiespeichern werden Kunden zwischen Lithium-Ionen-Akkus mit 500 oder 1.200 Wattstunden wählen können, mit denen der Roller Reichweiten von maximal 25 beziehungsweise 60 Kilometern erreicht. Außerdem soll es eine 800-Wattstunden-Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie geben. Die will Constin für den professionellen Einsatz - beispielsweise in Warenlagern - empfehlen, weil sie strapazierfähiger ist. Die Batterie soll etwa 2.000 bis 3.000 Ladevorgänge halten.

Bevor das Kick Trike, das Constin im eigenen 30-Mann-Betrieb bauen will, serienmäßig auf die Straße kommen kann, müssen allerdings noch allerhand Zulassungsformalitäten erledigt werden. Zunächst muss mit dem Bundesverkehrsministerium geklärt werden, ob sich die 2009 für die "Segway" genannten Stehroller erlassene Mobilitätshilfeverordnung auf das Kick Trike übertragen lässt. Dann kann es mit maximal 20 km/h und ohne Führerschein auf Straße und Radweg bewegt werden. Eine Zulassung als Mofa-Roller mit maximal 25 km/h und als führerscheinpflichtiges Kleinkraftrad, das 45 km/h fahren darf, will der Unternehmer zusätzlich beantragen. So kann er sein Vehikel in zwei Zulassungsklassen anbieten. "Für die Mofa-Variante muss das Trike aber noch einen Sitz bekommen. Weil ein Fahrzeug, auf dem der Fahrer steht, laut Definition kein Mofa sein kann", erläutert der Erfinder. Auch die Vorderachse müsste in diesem Fall um knapp zehn Zentimeter verringert werden, weil die Spurbreite eines Mofas höchstens 46 Zentimeter betragen darf.

Eine zulassungsfreie Variante soll es außerdem noch geben. Die könnte besonders für ältere Menschen interessant sein, glaubt der Erfinder. Ihr Terrain wäre der Bürgersteig, weshalb die elektrische Leistungsentfaltung bei 6 km/h abgeregelt werden muss. Für den künftigen Ausbau der Trike-Palette hat Constin auch schon einen überdachten Zweisitzer konzipiert.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(