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Nachrichten: Autoindustrie: Roland Koch ist für ein staatliches Kreditprogramm

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch unterstützt die Forderung von Opel, die Automobilindustrie zu durch großzügige Kredite zu unterstützen.

"Ich erwarte, dass die Bundesregierung über die bereits beschlossenen Maßnahmen wie die Kfz-Steuerbefreiung für umweltfreundliche Neuwagen sowie bessere Technologieförderung hinaus prüft, welche zusätzlichen Hilfen kurzfristig wirksam sind", sagte Koch heute in Wiesbaden. Der Ministerpräsident nannte die Idee eines milliardenschweren Kreditprogramms durch die Europäische Investitionsbank "einen wichtigen Ansatz, um zu verhindern, dass die Absatzzahlen der Autounternehmen noch dramatischer einbrechen. Wir müssen notfalls neue Wege gehen, um Arbeitsplätze in der Schlüsselindustrie Automobilbau zu erhalten."

Im Jahr 2006 existierten in Hessen 65 Betriebe, die direkt der Automobilindustrie zuzuordnen sind. Die wichtigsten Standorte sind Rüsselsheim (Hauptsitz der Adam Opel GmbH) und der Raum Kassel (Niederlassungen der Volkswagen AG und der Daimler AG). 13,1 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftete die hessische Automobilindustrie im Jahr 2006. Die Automobilindustrie zählt sowohl in Hessen als auch auf Bundesebene zu den exportstärksten Wirtschaftszweigen: 7,2 Mrd. Euro - dies entspricht 55,1 Prozent des Gesamtumsatzes der hessischen Automobilindustrie entfielen im Jahr 2006 auf den Umsatz mit dem Ausland.

Koch erinnerte daran, dass in Deutschland etwa jeder siebte Arbeitsplatz direkt oder indirekt von der Automobilindustrie abhänge. Das sind in Hessen seien knapp 50.000 Beschäftigte. Die Automobilindustrie sei damit - gemessen an der Beschäftigtenzahl - nach der Elektro- und der Chemieindustrie sowie dem Maschinenbau die viertgrößte Branche des hessischen verarbeitenden Gewerbes.

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.