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Neuvorstellung: BMW 3er Coupe: Zuwachs für den 3er

Wenn BMW ein Coupé vorstellt, ist Aufmerksamkeit gewiss: Die dynamischen Bayern gelten da als Spezialisten. Im Herbst nun bekommt die aktuelle 3er-Reihe eine Coupé-Variante - elegant und zeitlos wie gewohnt.

Viele meinen, dass die Coupéversion das Tüpfelchen auf jeder 3er-Serie von BMW ist. Limousine und Touring sind nun seit geraumer Zeit schon erfolgreich auf den Straßen unterwegs. Im September nun kommt die zweitürige Coupéversion. Etwas später folgt dann das gleichfalls heiß ersehnte Cabriolet.

Beim neuen Coupé hatten die Designer ein voll gestopftes Lastenheft. Bei Motoren und Fahrdynamik galt es, die bayerische Vormachtstellung weiter auszubauen. Das Design sollte sich an dem der aktuellen 3er Limousine anlehnen und trotzdem eigenständig sein. Das Experiment scheint gelungen - zumindest nach den ersten Eindrücken. Das neue Coupé setzt die Tradition fort, die in den 30er Jahren begonnen wurde und bislang beim E 46 endete.

Das neue 3er Coupé ist mit seinen langen, fließenden Formen, den markanten Leuchten und der kraftvollen Schulterpartie nicht nur was fürs Auge, sondern auch was für Sportsgeist und Herz. So gibt es kraftvolle Benzin- und Dieselaggregate, Allradantrieb und reichlich interessante Extras. Die Paraderolle kommt dem neuen BMW 335i Coupé zu, das mit einem 306 PS starken Reihensechszylinder samt Turboaufladung unterwegs ist.

Besonderen Wert wurde - außer auf die Motorleistung - auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung, hohe Festigkeit und intelligenten Leichtbau gelegt. Zum Verkaufsstart gibt es neben dem BMW 335i Coupé mit der neuen Präzisionseinspritzung und Turboaufladung die Versionen 330i (272 PS), 325i (218 PS) und 330d Coupé (231 PS). Weitere Versionen mit vier und sechs Zylindern folgen später. Darunter wird auch der neue BMW M3 sein, der bereits mehrfach bei Testfahrten beobachtet wurde und wohl deutlich über 400 PS leisten wird.

Ab Herbst/Winter ist das BMW 3er Coupé dann auch mit dem variablen Allradsystem xDrive zu haben, das für ein weiteres Plus an Fahrdynamik sorgen soll. Wahlweise gibt es neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe eine Sechsgang-Automatik und zu einem späteren Zeitpunkt das Motorsportgetriebe SMG. Serienmäßig verfügt der Münchner Zweitürer über Bi-Xenonlicht mit Tagfahrlicht in Form von Coronaringen und lichtstarke LED-Rückleuchten.

Hightech gibt es auch im Innenraum. In den 80er und 90er Jahren verfügten bereits einige Coupés über Gurtbringer. Der neue 3er lässt das wiederaufleben und macht so das Anschnallen trotz der durchgehenden Fensterflächen besonders komfortabel. Die im Bereich der Instrumententafel dominierenden horizontalen Linien und die fließenden Flächenverläufe von Mittelkonsole und Seitenverkleidung sollen dem Interieur eine dynamische Note verleihen. Die Instrumententafel ist im oberen Bereich dem Fahrer zugeneigt. Die Bedienelemente für Klimatisierung, Audio- und Navigationsgerät können dagegen auch vom Beifahrer eingesehen und erreicht werden.

Das neue 3er Coupé wurde als Viersitzer entwickelt. Der Zugang zu den beiden Sitzplätzen im Fond soll laut BMW durch eine Komforteinstiegsfunktion an den Vordersitzen erleichtert werden. Zwischen den beiden Fondsitzen können auf Wunsch abdeckbare Ablagefächer, ein Aschenbecher, zusätzliche Luftausströmer und Fußraumleuchten integriert werden. Die Einstiegspreise für das Basismodell BMW 325i Coupé sollen bei rund 35.000 Euro beginnen.

Pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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