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Neuvorstellung: Honda Accord: Accord-Arbeit

Seine Weltpremiere feiert der neue Honda Accord auf dem Autosalon in Genf. Flacher und bulliger ist er geworden. Zudem versprechen die Japaner für ihn saubere Motoren und eine innovative Sicherheitsausstattung.

Das grundlegende Design des Accord hat sich kaum verändert. Die neue Front zeigt sich aber deutlich willensstärker und selbstbewusster als bisher. Die beiden Frontleuchten und der spitz zulaufende Kühlergrill bilden eine auffällige Dreifach-Pfeilung. Die größere Frontschürze und der weit geöffnete zweite Kühlerschlund über dem Boden unterstreichen das gestiegene Selbstbewusstsein des Mittelklässlers.

Noch stimmiger präsentiert sich das Heck. Die Rückleuchten gleiten in einem sanften Schwung von der C-Säule in Richtung Kofferraumklappe. Die Instrumente des neuen Accord verfügen über eine 3D-Durchlichttechnik. In der Mitte des Tachos befindet sich ein LCD Multi-Informations-Display mit Bordcomputer.

Bei den Motorisierungen gibt es im Vergleich zum Vorgänger nur leichte Modifikationen. Das bekannte 2.2 CTDI-Aggregat bekam eine sanfte Leistungsspritze auf 110 kW/150 PS. Das maximale Drehmoment von 350 Nm wird bei 2.000 U/min erreicht. Verbrauch und Emissionen wurde dabei reduziert. Der zwei Liter große Basisbenziner bietet mit 156 PS ähnliche Leistungswerte wie sein Vorgänger, wurde jedoch ebenfalls in Sachen Kraftstoffeinsparung verbessert. Der 2,4 Liter i-VTEC Benzinmotor ist leistungsstärker und liefert nun 147 kW/200 PS bei 7.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 233 Nm.

Alle drei Motoren sind serienmäßig mit einem Sechsgang- Schaltgetriebe kombiniert. Eine Fünfstufenautomatik bleibt zumindest zunächst den beiden Benzinern vorbehalten. Die Diesel-Automatik-Kombination soll im nächsten Jahr folgen. Die Modelle mit Schaltgetriebe erhalten eine Anzeige mit Schaltempfehlungen in der Mitte des Drehzahlmessers.

Deutlich mehr als bei den Motoren hat sich bei der Sicherheitsausstattung getan. Orientiert am größeren Legend verfügt nun auch der neue Accord über das präventive Fahrerassistenzsystem CMBS, einen Abstandstempomaten, Anhänger-Stabilisierungsprogramm und eine aktiven Spurhalte-Assistent, der bei Überfahren der Fahrbahnmarkierungen sanft in die elektrisch gesteuerte Lenkung eingreift und gegenlenkt.

Ab Juni diesen Jahres wird der neue Accord als Limousine und Kombi (Tourer) erhältlich sein. Alle Accord-Aggregate sollen die ab Herbst 2009 gültige Euro 5-Abgasnorm erfüllen.

Viehmann / Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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