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Neuvorstellung: Jaguar XJ: Schluss mit Retro

Jaguars Retrotrend ist Vergangenheit. Nach XK und XF legen die Briten mit dem XJ nun auch ihre Luxuslimousine neu auf. An den Vorgänger erinnert bei der futuristisch anmutenden Coupé-Limousine rein gar nichts mehr.

Beim ersten Anblick des neuen Jaguar XJ stockt einem schier der Atem: Weiche, anschmiegsame Formen sucht man ebenso vergebens wie die vier runden Scheinwerfer, die seit Jahrzehnten die Front des edlen Brite unverwechselbar gemacht haben. Ebenso lange hat man sich ohne Gram mit den zahlreichen Schwächen der XJ-Generationen arrangiert. Erst die bislang letzte Generation schaffte es in Ansätzen, an das automobile Oberhaus von Audi, BMW und Mercedes zumindest heran zu kommen. Die meisten Kunden, die den Briten seines charakterstarken Retro-Designs wegen liebten, dürfte Jaguar mit dem neuen XJ nun allerdings verloren haben.

Doch die Briten wollen neue Kunden. Gerne etwas jünger und gerne ebenso zahlungskräftig wie die bisherigen. Die Chancen dafür stehen auf den Hauptmärkten USA, Zentraleuropa und Asien nicht schlecht. Denn der XJ des Jahrgangs 2010 bricht mit alten Traditionen und führt noch konsequenter fort, was die aktuellen XK- und XF-Generationen begonnen haben.

Für viele dürfte der XJ beim ersten Hinsehen wie ein Schock erscheinen: Eine tief geduckte Luxuslimousine, die ein selbstbewusstes Statement setzt. In ein und den selben Topf mit der Volumenkonkurrenz von BMWs 7er und der S-Klasse von Mercedes wird diesen Jaguar künftig wohl kaum jemand mehr werfen. Ein Zentimeter länger und fünf Zentimeter breiter als der ab 2003 gebaute Vorgänger orientiert sich der Brite mehr an coupéhaften Designikonen wie Maserati Quattroporte, Aston Martin Rapide, Porsche Panamera oder Mercedes CLS - alle mit vier Türen und alle ähnlich begehrenswert wie der neue Jaguar XJ.

Ein Raser zerlegte bei einer sinnlosen Angeberaktion einen seltenen "La Ferrari", von denen nur rund 500 Exemplare existieren.

Niedrige Dachlinie

Wer einen vergrößerten Abklatsch des im vergangenen Jahr gestarteten XF erwartet hatte, sieht sich enttäuscht. Zwar lassen sich an der Front allemal Ähnlichkeiten zum kleinen Bruder erkennen. Jedoch wirkt der XJ deutlich muskulöser, erinnert mit dem hervorstehenden Kühlergrill an 7er BMW und Quattroporte.

Von der Seite fällt ausser den seitlichen Luftauslässen am vorderen Kotflügel besonders die niedrige Dachlinie auf. Im Gegensatz dazu ist die Schulterlinie betont hoch. "Serienmäßig ist jeder XJ mit einem großen elektrische zu öffnenden Sonnendach ausgestattet", erklärt Jaguar-Chefentwickler Mike Mohan die Linien des Neulings. Bei hellen Lacktönen wirkt das Dach mit dem dunklen Doppelfenster daher zerklüftet.

Noch störender wirkt jedoch die C-Säule. Die verlängert Dach und Heckfenster in einem aufreizend flachen Winkel in das mächtige Hinterteil hinein. So weit – so gut, wäre die Seitensäule nicht mit einer schwarzen Kunststoffbeplankung versehen, die den XJ aus mancher Perspektive zur Fließhecklimousine verformt. Immerhin: Bei einer dunklen Lackierung wirken die beiden Störelemente schon deutlich gemäßigter.

Gelungene Langversion

Reichlich üppig dimensioniert zeigt sich das Heck des neuen Jaguar XJ. Die Leuchteinheiten im Stile von Bentley Arnage, Maserati Quattroporte oder Lancia Thesis erstrahlen wie alle Leuchtelemente am XJ in LED-Technik und ziehen sich weit auf die Oberseite des Kofferraums. Das Kennzeichen ist in die Heckschürze gewandert und auf der Kofferraumklappe prangt einzig ein selbstbewusstes Jaguar-Logo.

Dezent britisches Understatement sieht anders aus. Der XJ fällt auf, aber ohne zu stören. Ein Eyecatcher, der einen nicht auf den ersten Blick verzaubert, einen aber durchaus in seinen Bann zieht.

"In seinen Abmessungen ist der neue Jaguar XJ im Vergleich zu seinem Vorgänger leicht gewachsen", erläutert Jaguars Designdirektor Ian Callum. "Trotzdem wirkt er alles andere gigantisch, sondern gediegen und luxuriös wie man es von einem Jaguar erwartet. Wir wollen zurück zu unseren Wurzeln." Besonders gelungen wirkt die Langversion, die ebenfalls ab dem Marktstart Anfang 2010 verfügbar sein. "Der um 12,5 Zentimeter verlängerte Radstand kommt allein dem Fond zugute", ergänzt Callum.

Komplett animiert

So groß der Sprung schon beim Außendesign, so grundlegend unterscheidet sich der Innenraum von dem der alten Generation. Als erster Großserienhersteller überhaupt bietet Jaguar den XJ mit einer komplett animierten Instrumenteneinheit an. Da, wo sonst zwei bis sechs Runduhren ihr Tagesgeschäft verrichten, werden Anzeigen für Tacho, Drehzahl und sämtliche anderen Informationen beim XJ ins Blickfeld des Fahrers projiziert.

Man muss sich erst daran gewöhnen und in einem Jaguar hätte man den seit Jahren anstehenden Sprung wohl am wenigsten erwartet. Doch das der Jaguar in die Zukunft fährt, wird gerade an derartigen Details deutlich. Auch das Platzangebot, bisher die große Schwäche der Vorgänger, setzt nun Maßstäbe.

Wie sein Vorgänger will auch die neue XJ-Generation mit Leichtbau Zeichen setzen. "Die normale Version wiegt als Dreiliter-Diesel rund 1.850 Kilogramm", sagt Mike Mohan, "der lange Radstand wiegt 30 Kilogramm mehr." Damit unterbietet der Jaguar XJ den aktuellen 7er BMW um rund 70 Kilogramm. Der Einstiegspreis für das Basismodell Jaguar XJ 3.0 Diesel Luxury startet bei 76.900 Euro.

Wegen der niedrigen Dachlinie und des serienmäßigen Sonnendachs könnte es innen etwas mehr Luft nach oben geben - aber ansonsten macht sich das neue Innenraumpaket für die Insassen angenehm bemerkbar. "Elektrische Fondsitze und elektrisch zu betätigende Seitenrollos sind zum Verkaufsstart noch nicht verfügbar, kommen jedoch zeitnah", verspricht Mohan. "Dafür gibt es ein völlig neues Entertainmentsystem mit Fernbedienung und zwei Bildschirmen hinten."

385 PS als Basis

Den guten Gesamteindruck stört allein das mit Schalter überfrachtete Lenkrad. Während die primären Bedienelemente noch gut im Blick liegen, sind einige Schalter an der Unterseite nur zu ertasten. Bei Dunkelheit illuminiert sich der gesamte Innenraum in einem ebenso kraftvollen wie dezenten Blau.

Obwohl die meisten Konkurrenten mit Rücksicht auf die Märkte in den USA und in Zentraleuropa mittlerweile Allradversionen anbieten, bleibt dies bis auf weiteres im XJ außen vor. Bei der Motorisierung unterstreichen die Jaguar-Verantwortlichen, dass man künftig allein auf die absolute Luxuskonkurrenz schauen will. Der jüngst im Jaguar XF vorgestellte Commonrail-Diesel mit doppelter Turboaufladung ist die zahmste Möglichkeit einen Jaguar XJ zu bewegen. Drei Liter Hubraum, sechs Brennkammern und eine doppelte Turboaufladung versprechen Dank 206 kW/275 PS und einem maximalen Drehmoment von 600 Nm jedoch einen erfreulichen Vortrieb. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Der Verbrauch soll sich bei rund sieben Litern Diesel auf 100 Kilometern einpendeln.

Bei den Benzinern geht es sogar erst mit 385 PS los. Zunächst wird kein Sechszylinder-Benziner verfügbar sein. So haben die Benziner allesamt fünf Liter Hubraum und acht Zylinder. Neben dem 385-PS-Basissauger gibt es zwei Kompressorversionen mit 470 bzw. 510 PS. Ein besonders sportlicher XJR ist zum Start nicht verfügbar, dürfte jedoch spätestens 2011 folgen.

Zunächst haben alle XJ-Versionen die bekannte Sechsgang-Automatik aus dem Hause ZF. Und längst ist es kein Geheimnis mehr, dass der XJ ebenso wie die Konkurrenz von BMW und Audi mittelfristig acht Schaltstufen und eine Start-Stopp-Automatik bekommen soll.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
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