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Opel Admiral B 2.8 E: Kinderfreund

Der Opel Admiral zeugt von der großen Vergangenheit der Rüsselsheimer. Mit damals moderner elektronischer Einspritzung und einer De-Dion-Hinterachse begeisterte der mittlere der KAD-Modelle Autotester und -Fahrer gleichermaßen. Auch heute zieht die Rüsselsheimer mit seiner Souveränität Jung und Alt in seinen Bann.

Der 2.8 Liter Reihensechszylinder hatte eine moderne D-Jetronic Benzineinspritzung,

Der 2.8 Liter Reihensechszylinder hatte eine moderne D-Jetronic Benzineinspritzung,

Die Schulklasse ist begeistert. "Das ist ja ein cooles Auto, von wann ist der denn", fragt ein Dreikäsehoch, dessen Nase sich neugierig durch das Seitenfenster in den weiß verkleideten Innenraum reckt. "Von 1974!", geben wir pflichtschuldig zur Antwort. Das nimmt der Pennäler zur Kenntnis, nur um gleich die nächste Frage, abzuschießen: "Wieviel PS?" Wir lächeln genauso schnell zurück: "165!". Damit ist der Wissenshunger des jungen Auto-Fans erst einmal gestillt. Seine Klassenkameraden umringen den Veteranen mit strahlenden Augen und jubeln dem rüstigen Kinderfreund mit dem Blitz auf dem Kühlergrill zu.

Kinderfreund
Der 2.8 Liter Reihensechszylinder hatte eine moderne D-Jetronic Benzineinspritzung,

Der 2.8 Liter Reihensechszylinder hatte eine moderne D-Jetronic Benzineinspritzung,

Wir müssen weiter und genießen die Fahrt in dem Rüsselsheimer Klassiker. Mit dem 2,8 Liter großen Reihensechszylinder ist man auch in dem 45 Jahre alten Automobil souverän unterwegs. Die Dreigangautomatik liefert fast unmerkliche Gangwechsel und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h geht es bei Bedarf flott voran. Wir haben dem rüstigen Herrn nicht ein einziges Mal alles abverlangt, waren dennoch flott unterwegs. In den ausladenden Sitzen thront man wie in einem bequemen Loungesessel. Vor uns nur die mächtige Motorhaube und das große Lenkrad mit den Abmessungen einer XXL-Pizza.

Das 4,90 Meter lange Schiff aus Rüsselsheim entschleunigt. Und man hat Zeit sich kleinen Details zu widmen, wie der zweiten Fensterkurbel zum Aufklappen der kleinen vorderen Dreiecksfensterscheiben. Der Reihensechszylinder schnurrt gemütlich vor sich hin und nur ein "E" auf dem Heck gibt Aufschluss über die Besonderheit des Antriebs. Denn der hatte als einer der ersten Automobile eine D-Jetronic, also eine elektronisch gesteuerte Benzineinspritzung, die Opel innerhalb von nur 18 Monaten zusammen mit Bosch entwickelt hat. Mit diesem technischen Kniff hauchen die Ingenieure den etwas behäbigen CIH-Motoren mehr Dynamik ein und reduzieren gleichzeitig den Verbrauch. Diesen gibt Opel mit 13,0 Litern pro 100 Kilometer an, der Spurt von null auf 100 km/h erledigt der Admiral B 2.8 E in 10,5 Sekunden. Damals veritable Werte und noch heute ausreichend.

Mit der Ölkrise kamen die großen Fahrzeuge aus der Mode, wurden schnell als "trinkfreudige Amischlitten" gebrandmarkt und endeten manchmal als souveräne Zugmaschine bei Zirkusleuten oder Zigeunern. Der Ruf war ungerechterweise ruiniert und Opel kämpfte bei seiner KAD-Reihe mit Absatzschwierigkeiten. Ein Grund mag in dem Zeitgeist der frühen 1970er gelegen haben. So technisch versiert die Opel-Fahrzeuge auch waren, sie galten in der Post-1969er-Zeit als altertümlich und angestaubt. Wir schieben diese Attitüde einfach beiseite, genießen den Komfort dieses Automobils, denken an die Historie der Baureihe und daran, dass der Admiral und mit ihm seine technischen Verwandten Kapitän und Diplomat alles andere als angestaubt waren.

Schmökert man in alten Pressemitteilungen des Rüsselsheimer Autobauers, finden sich wahre Goldstücke. Wir schreiben das Jahr 1969. Opel stellt die zweite Generation seiner "KAD"-Modelle vor. Die Buchstaben K, A, und D stehen für Kapitän, Admiral und Diplomat. Das Dreigestirn -im Duktus des Rüsselsheimer Autobauers Großwagen genannt - soll gegen die etablierte deutsche Konkurrenz antreten, egal ob sie von Mercedes kamen oder von BMW. Das A und O für ein erfolgreiche große Limousine im Deutschland der späten 1960er Jahre ist das Fahrwerk. Die Ansprüche sind gestiegen. Eine ruppige Blattfeder-Dämpfung gilt als veraltet, die zu Wohlstand gekommen Post-Wirtschaftswunder-Republik giert nach Komfort gepaart mit Dynamik.

Dieses Verlangen stillt Opel mit einer technischen Meisterleistung. Die KAD-Modelle bekommen eine de-Dion Hinterachse verpasst. Diese Doppelgelenkachse war eine Hightech-Konstruktion, die man damals nur im Rennsport oder sündhaft teuren italienischen Sportwagen fand. Sogar in der Formel 1 beschäftigte man sich mit dieser Erfindung, die jetzt für viele erreichbar war und uns die Fahrt im Admiral B 2.8 E versüßt. Schon damals war Demokratisierung von Technik beim Hersteller mit dem Blitz Programm.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(