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Porsche in China: Schnelle Hoffnung

Die traditionellen Märkte brechen den Sportwagenbauern weg, jetzt hoffen sie auf goldene Zeiten in Fernost. Doch das Beispiel China zeigt, welche Hürden Porsche und Co. dabei überwinden müssen.

Wenn Helmut Bröker seinen gelben Porsche Cayman voll tankt, zahlt er dafür rund 35 Euro. Denn der Wagen des Chefs von Porsche China rollt nicht durch Zuffenhausen, sondern durch Shanghai. Doch auch in China ist nicht alles Gold, was glänzt: "Das Benzin kostet umgerechnet etwa 55 Cent pro Liter für 97 Oktan - doch die Spritqualität ist schlecht. Man muss Additive hinzufügen, damit die Motoren langfristig keinen Schaden nehmen", sagt Bröker. Porsche mache deshalb bei jeder Fahrzeugübergabe eine Betankungs-Schulung für die Kunden. Immerhin: In den 35 Euro ist der Preis für die Additive bereits enthalten.

Das Problem der Spritqualität ist jedoch nur ein kleiner Wermutstropfen in der Goldgräberstimmung, die europäische Autobauer nach China treibt. Die Zahl der potenziellen Kunden allein im urbanen Raum treibt jedem Autohersteller Freudentränen in die Augen. 2008 gab es in China 166 Großstädte mit mehr als einer Million Einwohner, in Deutschland waren es 4.

Das Sportwagen-Segment bleibt freilich auch im gewaltigen Reich der Mitte noch ein kleines. Das Segment des Porsche 911 erreicht ungefähr 900 Autos pro Jahr, Porsches Marktanteil liegt darin bei etwa 50 Prozent. Eine Klasse darunter (Porsche Boxster/Cayman, BMW Z4. Audi TT) liegt der Bedarf schon bei rund 2800 Fahrzeugen. Das wichtigste Modell bleibt für Porsche aber der Cayenne, der rund 85 Prozent der Verkäufe ausmacht. Das liegt nicht zuletzt an den schlechten Straßen in großen Teilen des Landes.

Ein Motorradfahrer will kräftig angeben und blamiert sich heftig.

"Die Leute wollen auf westliches Niveau"

Die Zuffenhausener bauen ihr chinesisches Händlernetz stetig aus. Momentan sind es 24 Niederlassungen, Ende des Jahres sollen es 30 sein, für 2012 lautet das Ziel 45. Im vergangenen Jahr verkaufte Porsche in China und Hongkong 8371 Autos, im ersten Quartal 2009 waren es rund 1800.

"Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr in etwa das Vorjahresergebnis halten können. Dabei werden uns vor allem die Ausweitung des Händlernetzes und viele Fahrveranstaltungen zur Kundenbindung helfen", glaubt Bröker.

Große Hoffnungen setzt Porsche auf den Panamera, der in China pro Jahr 1700 bis 2000 Käufer finden soll. "Die Leute wollen auf unser westliches Niveau und sie wollen auch unsere Autos fahren. Das Potenzial ist groß und noch lange nicht ausgeschöpft. Selbst von meinen Mitarbeitern besitzt nur ungefähr die Hälfte einen Führerschein", sagt Bröker über die steigende Lust der Chinesen am Automobil.

Auch für andere Sportwagenbauer wächst die Bedeutung Chinas. Lamborghini verkaufte im vergangenen Jahr immerhin 80 Fahrzeuge im Reich der Mitte. Die Marke mit dem Dreizack ist noch erfolgreicher: "China ist für Maserati ein strategisch bedeutender Markt. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 350 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden - das entspricht einem Zuwachs von 70 Prozent im Vergleich zu 2007", teilte Maserati unlängst im Rahmen der Shanghai Motor Show mit. Das entsprach in etwa dem Verkaufsergebnis in der Schweiz, ist aber für eine Marke mit insgesamt knapp 8600 abgesetzten Fahrzeugen (2008) alles andere als ein kleiner Fisch.

China schützt seine Märkte

Doch wer in China wachsen will, der muss die Spielregeln beachten. Will man vor Ort produzieren, geht das nur in Form der Kooperation mit einheimischen Herstellern. Muss man importieren, wird es empfindlich teuer. Auf eingeführte Fahrzeuge werden 25 Prozent Einfuhrzoll und abhängig vom Hubraum bis zu 40 Prozent "Consumption Tax" erhoben. Der gesamte "Tax-Faktor" liege bei rund 110 Prozent, rechnet Bröker vor.

So wird der Panamera S in China 1,85 Mio. RMB kosten. Das sind umgerechnet rund 204.000 Euro - mehr als doppelt soviel wie in Deutschland. "China versucht, seinen Markt zu schützen. Das hat eine politische Motivation, weil gerade die deutschen Hersteller in der Vergangenheit dort sehr erfolgreich waren. Wir müssen sehen, wie wir uns in Zukunft darauf einstellen", sagt Bröker.

Auch wenn europäische Sportwagenbauer in China einen hervorragenden Ruf genießen, müssen sie langfristig mit einheimischer Konkurrenz rechnen. Das Concept Car GT des Herstellers Geely zeigt, wie extravagant ein Fernost-Renner aussehen könnte. Unter der Haube soll ein 3,5-Liter V6-Motor mit fast 300 PS stecken. Brilliance hat bereits das sehr ansehnliche Coupé M3 im Programm, das in der Sport-Version über bescheidene 170 PS verfügt - noch jedenfalls.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?