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Praxistest: Land Rover Discovery TD V6: Schmuddelkind

Wenn es draußen ungemütlich wird, dann ist ein Landy der ideale Rückzugsort – behaglich wie ein englisches Cottage. Der einstige Star der Camel Trophy ist liebenswert, kann aber auch ganz schön anstrengend sein.

Passt er oder passt er nicht? Diese Frage stellt man sich mit einem Land Rover Discovery des Öfteren, wenn man vor einem Parkhaus steht. In einen Discovery steigt man nicht ein, man klettert hinauf. Mit einer Höhe von 2095 Metern kann es da schon mal eng werden. Immerhin hat man dann Gelegenheit, die ausgefeilte Technik des Fahrzeugs zu benutzen: Auf Knopfdruck senkt die Niveauregulierung den Wagen auf ein Parkhaus-freundlicheres Niveau. Im Gelände dagegen liftet sich der Landy in die Höhe, um noch mehr Bodenfreiheit zu haben.

Nicht dass man sie benötigen würde – die schlammigen Waldwege, die unser Testwagen über sich ergehen lassen musste, hätte er selbst mit einem simpleren Allradsystem wahrscheinlich mit links bewältigt. Die Offroad-Fähigkeit des Discovery sucht ihresgleichen, doch letzten Endes fährt man sie die meiste Zeit des Tages nur als zusätzliches Gewicht spazieren. Mehr als 2,5 Tonnen bringt der über fünf Meter lange Discovery auf die Waage, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3,2 Tonnen. Will man dann noch einen Anhänger ziehen, hätten Piloten mit der Führerscheinklasse B schon Probleme.

Kein Verbrauchslügner

Trotz seiner Ausmaße ist der "Disco" wesentlich übersichtlicher als viele anderen – selbst kleinere – SUV. Vom Pilotensitz des britischen Offroaders hat man einen ausgezeichneten Überblick über das Verkehrgeschehen, die Ecken und Kanten des Wagens erleichtern das Rangieren (der große Wendekreis allerdings weniger). Die Servolenkung kann man mit zwei Fingern drehen. Bei schnellerer Fahrt würde man sich allerdings eine bessere Rückmeldung der Lenkung von der Straße wünschen, sie ist ein wenig gefühllos. Der Fahrkomfort ist dagegen on- wie offroad ausgezeichnet, wobei der Land Rover in schnellen Kurven eine spürbare Wankneigung an den Tag legt.

Irrsinniges Überholmanöver

Besonders schnell ist man mit dem Wagen selten unterwegs, er lädt schon wegen seiner ungestümen Masse zum gemütlichen Cruisen ein. Auf der Autobahn stellt man den Tempomat irgendwo zwischen 120 und 150 Km/h ein und genießt das geringe Geräuschniveau. Doch hier würde man sich ebenso wie bei Überholvorgängen mehr Leistung wünschen. Über Land liegt der Verbrauch zwischen 8 und 9,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was ziemlich genau den Werksangaben entspricht. Wenn man in der Stadt langsam anfährt und den Schwung des Wagens ausnutzt, kann man den offiziellen City-Verbrauch (13,2 Liter mit Automatikgetriebe) sogar auf 11 bis 12 Liter Diesel pro 100 Kilometer drücken. Das ist immer noch eine Menge Holz, für ein Auto dieser Größe aber erträglich. Eine deutliche Verbrauchsersparnis dürfte der Diesel-Hybrid bringen. Wann der auf den Markt kommt, verraten die Birten noch nicht. Wahrscheinlich wird ohnehin zunächst der Freelander in den Genuss dieser Technik kommen.

Der V6-Dieselmotor im Discovery leistet 140 kW / 190 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern. Nicht viel für einen Geländewagen mit mehr als 2,5 Tonnen Leergewicht. Um eine Anfahrtsschwäche kommt der schwere Landy nicht herum, doch für die Stadt und gelegentliche Überholmanöver auf der Landstraße reicht die Leistung gerade. Allerdings muss sich die Automatik dabei ziemlich abquälen und häufig herunterschalten, damit dem mächtigen Landy nicht die Luft ausgeht. Mehr Power ist im Hause Jaguar und Land Rover aber in Sicht. Der bekannte V6-Diesel wird durch einen drei Liter großen Commonrail-Diesel mit doppelter Turboaufladung ersetzt. Im Jaguar XF wird der 177 kW / 240 PS leisten, im Top-Modell gar 202 kW / 275 PS. Trotz Leistungsplus soll der Verbrauch sinken. Die 240 PS-Version dürfte auch im Discovery Verwendung finden.

Mehr Power in Sicht

Der Discovery bietet maximal sieben Personen Platz, wobei die dritte Sitzreihe Erwachsenen nur für kurze Strecken zumutbar ist. Die Passagiere 1 bis 5 können es sich allerdings bequem machen, und das Kofferraumvolumen von 1200 Litern (bei umgelegter Rückbank mehr als 2500 Liter) schluckt das große Reisegepäck problemlos. Die zweigeteilte Heckklappe ist beim Einladen praktisch, weil die untere Hälfte als Ladeschiene dient. Dabei muss man allerdings auf den Teppichbesatz aufpassen.

Das Cockpit des Wagens ist auf der einen Seite mit den vielen Holzeinlagen gemütlich, auf der anderen Seite durch die teils chaotische Anordnung der Bedienungselemente und die stark geneigte Mittelkonsole nur bedingt praktisch. Bei niedrigen Temperaturen dauert es außerdem eine ganze Weile, bis die Heizung den riesigen Innenraum aufgewärmt hat.

Der Discovery TDV6 ist mit Handschaltung ab 40.900 Euro zu haben, die Top-Version HSE kostet 55.500 Euro. Die Aufpreisliste muss man dann allerdings nicht mehr bemühen: Klimaautomatik, Luftfederung, Bi-Xenonscheinwerfer mit Waschanlage, Nebelscheinwerfer, Tempomat, Lederausstattung mit elektrischer Sitzverstellung, Audiosystem, DVD-Navigationssystem, Automatikgetriebe und Einparkhilfe sind bereits an Bord.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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