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Praxistest: Porsche 911 Turbo: Der Männer-Versteher

Er ist schnell, gefährlich schnell und die nach wie vor wohl perfekteste Symbiose aus Rennwagen und Straßencoupé. Ausfahrten im Porsche 911 Turbo sind herrlich unspektakulär und können einen doch süchtig machen - versprochen.

Ganze Generationen von Sportwagen haben sich am Porsche 911 – besonders am Turbo – messen lassen müssen. Ferrari, Maserati, Aston Martin, Jaguar, Corvette oder Lamborghini – die Zahl der Gegner ist nahezu unüberschaubar, die Liste ihrer Niederlagen kaum kürzer. Wenn schon ein Sportwagen, dann sollte es ein 911er sein. Und wer von einem wahren Traumwagen schwärmt, meint nicht selten einen 911 Turbo.

Der ist an sich ein ganz normaler Porsche - und der ganz normale Wahnsinn. Unten herum grummelt der eng gebaute Boxer willig vor sich hin, als würde er kaum Böses im Schilde führen. Doch schon Kinder hören bei der Vorbeifahrt an der Schulbushaltestelle auf diesen leisen Unterton, der nichts Gutes befürchten lässt.

Ein Druck aufs Gaspedal - und das Gewitter ist da. Ein Kraftausbruch. Unbarmherzig, beängstigend und doch so stimmig, wie es nach wie vor keine andere Sportwagenfirma hinbekommt. Der 1,6 Tonnen schwere Turbo kann immer, will immer und feiert jeden Gefühlausbruch mit einem grandiosen Röhr-Stakkato.

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Es ist nicht der brüllende Sound eines Ferrari. Oder das sonore Blubbern einer Corvette. Der 4,45 Meter lange 911 Turbo ist vor allem eines: typisch Porsche.

Das hat sich seit 1974 nicht verändert. Damals kam die G-Serie des 911ers erstmals mit einer leistungssteigernden Zwangsbeatmung auf den Markt. 260 PS, dann 300, zwischendurch knapp 400, 420 und schließlich 480 PS. Das ist die derzeitige Hausnummer. Und die 500er-Marke ist intern bereits lange gefallen.

Doch schon das aktuelle Serienmodell hat mehr Kraft als der lange als unantastbar geltende Porsche 959, der Mitte der 80er mit variablem Allradantrieb, Hightech-Fahrwerk und 450 Turbo-PS die Konkurrenz schockte. Den Turbo-Schrecken vergangener Jahre hatte bereits die Vorgängergeneration 996 verloren. Aufladung ja - aber ein exzellentes Fahrwerk und der Allradantrieb nahmen dem Zuffenhausener viel von seiner einstigen Schärfe, die erfahrenen Piloten feuchte Achsenhöhlen und Schweiß auf der Stirn bescherte.

Seine Faszination hat sich der Über-911 die ganzen Jahrzehnte bewahrt. Dafür muss man nicht des Nachts mit Tempo 325 über die leer gefegte A94 im Münchner Osten donnern. 310 km/h Spitze gibt Porsche für sein Vorzeigeprodukt an – eine grandenlose Untertreibung und eine Gefahr für Führerschein und Punktekonto. Mit einem 911 Turbo verdreht man auf der Rennstrecke der Konkurrenz den Kopf um wenig später ganz unspektakulär auf der Maximilianstrasse standesgemäß einzukaufen.

Das breite Spektrum macht der Konkurrenz seit über 30 Jahren zu schaffen. Und trotz vieler Angriffe thront der Zuffenhausener fester den je auf dem Sportwagen-Olymp. Dabei hat er seinen Charme bislang nicht verloren. Die Formen gelten als zeitlos und schön. Die Technik ist über jeden Zweifel erhaben und wird selbst von der ärgsten Konkurrenz über den grünen Klee gelobt.

Dabei ist der aktuelle Turbo ein absolutes Hightech-Geschoss. Elektronische Dämpfer, ausfahrbarer Spoiler und eine Stoppuhr haben auch andere, doch das Turboaggregat mit sechs Zylindern ist ein Glanzstück automobiler Baukunst.

Variable Schaufeln arbeiten in so manchem Turbodiesel. Doch in der Benzinfraktion war den meisten Ingenieuren die Technik angesichts der bekannten Leistungsausbrüche zu fragil. Der 3,6 Liter große Boxermotor des 911ers hat sich die variablen Turboschaufeln dennoch zu Nutze gemacht.

Ihre sinnvolle Verwendung zeigen die 353 kW/480 PS und mächtigen 620 Nm Drehmoment höchst eindrucksvoll. Wer den Hals mit einem Spurt von 0 auf 100 km/h in 3,7 bis 3,9 Sekunden noch nicht voll bekommt, der kreuzt in der Aufpreisliste das 1.594 Euro teure Sport-Chrono-Paket an. Dann gibt es nochmals 60 Nm Boosterfunktion als Bonbon.

Dass ein Porsche mindestens genauso beeindruckend bremst, wie er beschleunigt, ist kein Geheimnis. Die mehr als 8.000 Euro teure Keramikbremse muss trotzdem nicht sein. Im harten Renneinsatz eine Wonne, lässt sich das Standardmodell aus Stahl deutlich feinfühliger bedienen.

Feingefühl ist auch an der Tankstelle nötig: 12,8 Liter SuperPlus sind eine nette Werksangabe. Bei artgerechter Haltung sollte man auf 100 Kilometern aber besser mit mindestens 15 Litern kalkulieren.

Wer schon einmal ein Autoquartett in den Händen hatte, der kennt die verschiedenen Elfer-Generationen und ihre eindrucksvollen Stärken. Schwächen und Makel sind dünn gesät. Die Fahrleistungen sind exzellent, die Verarbeitung tadellos und die Wertstabilität seit Jahrzehnten ein Garant für gute Verkaufszahlen. So kann sich glücklich schätzen, wer den Quartett-Traum von einst irgend wann in die Realität umsetzen kann und sich einen Porsche 911 Turbo in die hauseigene Garage holt.

Der Basispreis von knapp über 140.000 Euro ist jenseits von Gut und Böse - interessiert in dieser Klasse aber ernsthaft niemanden. So hat der Verkäufer nach der Probefahrt auch keine Probleme zu erklären, dass die Serienausstattung des Turbos noch viele Wünsche offen lässt.

Ein weiter Beweis dafür, dass der 911 Turbo in einer eigenen Liga fährt – seit über 30 Jahren.

Pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?