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Maserati Modelljahr 2006: Ein Motor mit drei Verpackungen

Bei dem Namen Maserati klingelt es in den Ohren der Sportwagenfans. Wenn auch nicht unbedingt in der Kasse des italienischen Traditionsunternehmens aus Modena. Im vergangenen Jahr konnten weltweit gerade 5659 Modelle mit Neptuns Dreizack im Kühlergrill verkauft werden.

Von Frank Wald

Für die Italiener ist das jedoch schon ein Erfolg. Immerhin haben sie ihre Absatzzahlen damit seit 1998 beinahe verzehnfacht. Der Grund dafür heißt Ferrari, die ein Jahr zuvor die exklusive Sportwagenmarke unter ihre Fittiche nahm und ihr mit Motoren und technologischem Knowhow zur Seite stand. So fahren alle drei Maserati-Modellreihen Coupé, Cabrio und Quattroporte mit demselben 4,2-Liter-V8-Triebwerk und sind durch die Bank in "Transaxle-Prinzip" konstruiert. Diese für Rennfahrzeuge typische Bauweise, bei der das Getriebe direkt am Differenzial der Hinterachse platziert ist, sorgt für eine nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung.

Inzwischen ist Maserati SpA zwar wieder eine eigenständige Firma innerhalb des Fiat-Konzerns, hängt allerdings nach wie vor am Technik-Tropf aus Maranello. Für "eine verbesserte Ausgangslage im immer schärfer werdenden Wettbewerb" soll jetzt zusätzlich ein so genannter "Innovations-Pool" mit Alfa Romeo sorgen.

Wohlfühlambiente und Eleganz

Am Modellangebot ändert sich deshalb erstmal nichts. An der Spitze der Verkäufe steht der von Pininfarina gezeichnete "Viertürer" Quattroporte, der seit seiner Einführung 2004 mit internationalen Preisen und Auszeichnungen überhäuft wurde. Neben dem Grundmodell (107.200 Euro) bietet Maserati für die Luxuslimousine ab sofort die beiden Sonderausstattungen Executive GT (119.300 Euro) sowie Sport GT (115.600) mit entsprechenden Ausstattungsfeatures an.

Alcantara-Bezug für Dachhimmel und Karosseriesäulen, wählbare Edelhölzer für Lenkrad, Schalthebel und Blenden, Sitzheizung und -belüftung mit Massagefunktion in den Rückenlehnen, Steuerung der Klimaautomatik im Fond, seitliche Rollos und ausziehbare Holztische sowie kugelpolierte19-Zoll-Räder und verchromter Kühlergrill sorgen im Executive für Wohlfühlambiente und Eleganz.

Die fahrdynamischen Aspekte betont der Sport GT durch ein straffer einstellbares Skyhook-Fahrwerk, Reifendruckkontrolle, gelochte Bremsscheiben sowie einem kernigeren Motorsound. Optisch unterscheidet sich die Sportversion durch seinen Maschengitter-Grill in schwarz mit rot konturiertem Dreizack-Logo, 20-Zoll-Aluräder im Sieben-Speichen-Styling des Supersportwagens Maserati MC 12, Carbon-Klarlack-Interieur mit Leder-Sportlenkrad und Alu-Pedalerie.

Die Tachonadel zittert bei 290 km/h

Angetrieben werden alle Modelle vom erwähnten V8-Saugmotor, der jetzt 400 PS (294 kW) leistet und den Quattroporte in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis maximal 275 km/h beschleunigt. Dasselbe Triebwerk sorgt auch in den neuen Modellvarianten GranSport Coupé und GranSport Spyder für spektakuläre Spurts - wenn auch mit deutlich aggressiverem Sound. Bei gleicher Leistung von 400 PS sprintet das Coupé in 4,9 Sekunden auf Tempo 100, das Cabrio braucht eine zehntel Sekunde länger. Wer ihnen anschließend freien Lauf lässt, erreicht mit dem Coupé 290 km/h Spitze, beim Spyder zittert die Tachonadel bei 285 km/h. Viel mehr jedoch als mit reinen Beschleunigungsarien gefallen die GranSports-Modelle durch die direkte und präzise Lenkung sowie dem, auch in schnellen Kurven, sicherem Handling. Was weniger gefällt ist der Normverbrauch, den Maserati auf dem Prüfstand mit 17,5 Liter im Schnitt gemessen hat, auf der Straße aller Erfahrung nach ein bis zwei Liter höher ausfallen wird. Immerhin erfüllen die Motoren jetzt die EU4-Abgasnorm.

Teure Extras

Neben der gesteigerten Leistung, unterscheiden sich die beiden GranSport-Versionen vom weiterhin angebotenen Basis-Coupé mit 390 PS durch diverse optische Retuschen und technische Modifikationen. Der vergrößerte Chromgrill rückt beide Sportwagen näher an den Quattroporte, ein neuer Frontspoiler und zehn Millimeter Absenkung verbessern den Luftwiderstand, 19-Zoll-Räder mit rotem Dreizack in der Mitte den "Boaah-Effekt". Die sequenzielle Cambiocorsa-Sechsgangschaltung, die ausschließlich für beide Modelle zu haben ist, ermöglicht ein noch schnelleres Hoch- und Runterschalten über Wippen am Lenkrad. Auch wenn das dann mehr was für den Trip auf der Nürburgring-Nordschleife ist. Um auf Tempo zu kommen und fürs alltägliche Cruisen reicht auch der Automatikmodus.

Das Interieur ist mit Carbon-, Alu- und Leder-Komponenten sportlich elegant getrimmt. Für Komfort sorgen Klimaautomatik und CD-Player. Während allerdings der GranSport Spyder, den Maserati künftig als einziges Cabrio im Angebot haben wird, für 109.900 Euro die automatische Dämpferkontrolle Skyhook serienmäßig mitbringt, sind beim 104.600 Euro teuren GranSport Coupé dafür noch einmal 2390 Euro fällig. Ein Muss für beide Versionen sind, wegen der schlechten Rundumsicht, die hinteren Parksensoren für 640 Euro, die unverständlicherweise, bei den exklusiven Preisen, ebenso auf der Aufpreisliste stehen, wie ein automatisch abblendender Innenspiegel (340 Euro) oder ein Tempomat (475 Euro).

Fazit:

Maserati will weg vom Exoten-Image, dabei aber seine Exklusivität behalten. In punkto Design, Technik und Preisgestaltung sind die Italiener dort schon angekommen. Ob sich die Verkaufszahlen mit drei Karosserievarianten und einem Motor weiter steigern lassen, bleibt dagegen abzuwarten.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?