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31. GTI-Treffen am Wörthersee: Im Zeichen des GTI

Bei dem 31. GTI-Treffen stehen die Ufer des Wörthersees ganz im Zeichen von PS und Lack.

Das beschauliche Kärnten, genauer gesagt die Stadt Reifnitz am Südufer des bekannten Wörthersees, ist zwischen dem 16. und dem 19. Mai von über 100.000 Autobegeisterten als Zielort ins Navigationsgerät eingetippt worden. Und das, obwohl parallel das legendäre 24-Stundenrennen auf der Nordschleife in der Eifel ausgetragen wurde. Grund war das 31. GTI-Treffen. Jede Menge Pferdestärken, Reifenqualm und (halb)-nackte Haut sorgen an vier Tagen dafür, dass rund 150.000 Besucher friedlich und begeistert für eine kurze Zeit das Schloss samt Roy Black vergessen und sich dem GTI-Trubel hingeben.

Was von Erwin Neuwirth 1982 als kleines Treffen von 160 GTI-Fans samt ihrer 72 Fahrzeuge begann, sich im darauffolgenden Jahr mit über 2.000 Besuchern bereits zum Kulttreffen mauserte, sprach sich innerhalb kürzester Zeit auch bis Wolfsburg herum. Der rege Austausch zwischen den Tuningbegeisterten und den jeweiligen Abteilungen innerhalb des Konzerns gipfelte 1987 in der Errichtung des Steingolfs in Reifnitz, welcher noch heute das wichtigste VW-Fan-Pilgerziel darstellt.

Und auch in diesem Jahr nutzt der VW-Konzern das GTI-Treffen, um einige Neuheiten und Studien seinen Anhängern zu präsentieren. Den Anfang macht das Golf GTI Cabrio, welches in diesem Jahr auf dem Genfer Automobil Salon seine Weltpremiere feierte. Der erstmals im Cabriolet eingesetzte 2,0 Liter große und 155 kW / 210 PS leistende Benzinmotor sorgt im Zusammenspiel mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG für sportliche Fahrleistungen mit freiem Blick zum Himmel. Seine 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein neuer Diffusor mit verchromten Abgasendrohren komplettieren seinen von vielen Fans erwarteten Auftritt. Die Designstudien Golf GTI White Concept und GTI Black Dynamic zeigen mit außergewöhnlichen Lackierungen und höchst individuellen Innenausstattungen, dass auch der Konzern Mut zum Veredeln hat. Der Black Dynamic sorgt zudem mit einem 265 kW / 360 PS starken TSI-Aggregat für ordentliche Fahrleistungen.

Eine Nummer kleiner aber nicht minder stark ist die Studie Polo WRC Street. Erstmals gibt Volkswagen einen Ausblick auf die Ende 2013 auf den Markt kommende sportliche Kleinserie. Mit Heckspoiler, Diffusor, Sportfahrwerk und einer Beschriftung mit R-WRC Logos wird er im Straßenverkehr deutlich von seinen Brüdern zu unterscheiden sein. Der 162 kW / 220 PS starke TSI Motor mit 2,0 Liter Hubraum sorgt schon mit seinen bloßen technischen Daten für staunende aber vor allem erwartungsfrohe Gesichter. Ein richtiger Rennwagen, also für die FIA Rallye-Weltmeisterschaft entwickelt, ist der Polo R WRC. Rund 220 kW / 300 PS treiben den ab 2013 bei zahlreichen WRC-Rennen zum Einsatz kommenden "schärfsten Polo aller Zeiten", wie Volkswagen Entwicklungs¬vorstand Ulrich Hackenberg sagte, innerhalb von 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h.

Fieser Crash beim Driften

Die spanische Konzernschwester Seat hat den Ibiza Cupra Concept mit an den Wörthersee gebracht. Der seriennahe Ausblick auf die neue Generation des Seat-Sportwagens verfügt über einen 132 kW / 180 PS starken und 1,4 Liter großen TSI-Motor. Neben den rot lackierten Bremssätteln, die durch die 17-Zoll großen Räder zu sehen sind, fällt er besonders durch seinen großen und trapezförmigen unteren Kühllufteinlass auf. Einen kleinen Überblick bezüglich der zahlreichen Accessoires aus dem Seat Zubehörprogramm geben ein Ibiza und ein Leon. Zusätzlich zu den normal erhältlichen Fahrzeugen der Marke Seat, zeigen die Spanier zum ersten Mal ihren sportlich modifizierten Kleinstwagen Mii. 16-Zoll große Aluminium-Räder, eine in Tornado-Rot lackierte Außenhaut sowie Sportsitze mit hervorgehobenem FR-Schriftzug prägen das Bild des Mii.

Dass auch Seatfahrzeuge eine Lizenz zum Rennsport besitzen, zeigen sie durch zwei weitere Ausstellungstücke, dem Leon Supercopa und dem Ibiza SC Trophy. Der für 37.485 Euro erhältliche Ibiza SC Trophy bezieht aus seinem 1.4 TSI-Triebwerk 132 kW / 180 PS. Mit 74.970 Euro genau doppelt so teuer ist der 250 km/h schnelle Leon Supercopa. 220 kW / 300 PS leistet das 2,0 Liter große TSI-Triebwerk und sorgt an den Vorderrädern für ein maximales Drehmoment von 340 Newtonmetern.

Aus dem tschechischen Teil des VW-Konzerns zeigt Skoda erstmals eine Rallye-Studie ihres Kleinstwagens Citigo. Seine Front wurde mit einem massiven Stoßfänger sowie Spoiler und großvolumigen Ansaugöffnungen äußerst aggressiv designt. Am Heck dominieren das zentral positionierte Auspuffendstück und ein Andruckflügel. Ziemlich groß dimensioniert wirken die 18-Zoll-Felgen mit Niederprofilreifen. Mit dem Auftritt des Citigo DJ Car rundet die drittgrößte Marke des VW-Konzerns ihren Auftritt bei dem 31. GTI-Treffen ab. Sein hinter der B-Säule in die Breite gezogenes Heck verwandelt sein Inneres in eine offene DJ-Bühne.

Press-Inform / pressinform

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