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BMW M6 Competition: Mit Nachdruck

Als ob die BMW M6 nicht bullig genug wären, schärfen die Bayern beim bollernden Sportwagen-Trio jetzt nochmals nach: 600 PS, 305 km/h Spitze und 0 auf 100 in 3,9 Sekunden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die BMW-Motorsportabteilung aus Garching ihren großen M-Modellen Flügel verliehen. Das Performance-Paket ließ die Motorleistung der M6-Modelle von 560 auf kaum spürbare 575 PS steigen. Schon schärfer sah es beim M5 aus, dessen 30-Jahre-Edition mit 600 PS und technischen Dreingaben geadelt wurde. Rechtzeitig zum ebenso renommierten wie stimmungsvollen Langstreckenklassiker, den 24 Stunden vom Nürburgring, gibt es nun einen weiteren Leistungsnachschlag für BMW M6 Coupé, M6 Cabrio und M6 Gran Coupé.

BMW M6 Competition: Mit Nachdruck
BMW M6 Competition 2015 - mit 441 kW / 600 PS

BMW M6 Competition 2015 - mit 441 kW / 600 PS

Die Bezeichnung Performance-Paket ist dabei ein weiteres Mal Programm, denn nunmehr gibt es für Geld und gute Worte auch das Power-Priumvirat mit 441 kW / 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm ab 1.500 U/min. Sinnfreierweise wird das dynamische Trio nach wie vor bei 250 km/h elektronisch eingebremst, da sich die ertragshungrigen Bayern die teilgezügelte Geschwindigkeitsfreigabe auf 305 km/h mit dem M Drivers Package auch weiterhin vergolden lassen wollen. Die Beschleunigungsdaten können sich sehen und erfahren lassen. So schaffen die verschiedenen BMW-M6-Versionen den Imagespurt 0 auf Tempo 100 in knapp vier und den auf Tempo 200 in knapp zwölf Sekunden. Der Normverbrauch verbleibt wie bei den 560-PS-Varianten bei 9,9 Litern.

Technisch hat sich abgesehen von dem Leistungsnachschlag nicht viel getan. Für das Sperrdifferenzial der Hinterachse gibt es eine geänderte Regelelektronik. Federn, Dämpfer und Stabilisatoren wurden zudem wegen der gesteigerten Motorleistung gestrafft. Optisch werden die Competition-Modelle mit 20-Zoll-Felgen sowie schwarz verchromten Doppelendrohen verfeinert. Das Competition-Paket kostet 8.500 Euro für das Gran Coupé und 9.500 Euro für Coupé und Cabrio. Ab Juli ist es im Handel.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.