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Chevrolet Camaro Cabrio: Kraftprotz oben ohne

Das neue Chevrolet Camaro Cabrio kommt so stark wie nie zuvor. Bis zu 461 PS und ein satter Sound sprechen für sich.

Drei Motorvarianten stehen zur Wahl.

Drei Motorvarianten stehen zur Wahl.

Als 1967 der erste Camaro aus dem Hause Chevrolet auf den Markt rollt, ahnt noch niemand, was aus dem großen Ford Mustang-Konkurrent einmal werden würde. Heute fährt das spätestens durch den Hollywood-Hit Transformers in nahezu jeder Altersgruppe bekannt gewordene Muscle-Car in seine sechste Generation - schärfer, flotter und stärker als je zuvor. Dass nicht nur ein Coupe, sondern auch ein Cabrio ab Anfang kommenden Jahres in den USA erhältlich sein wird, ist dabei kein Zufall. "Die Plattform des Camaro wurde von Beginn an so konzipiert, dass sie neben dem Coupe auch direkt ein dynamisches Cabrio ermöglicht", erklärt Camaro-Chefentwickler Al Oppenheiser. "Unsere Kunden werden sich für das bedanken, was sie nicht spüren werden: Vibrationen und eine zu harte Federung, die typisch für ein viersitziges Cabrio wäre."

Kraftprotz oben ohne
Drei Motorvarianten stehen zur Wahl.

Drei Motorvarianten stehen zur Wahl.

Das ab sofort in Nordamerika konfigurierbare Chevrolet Camaro Cabrio steht mit drei Motoren und zwei Getriebevarianten zur Wahl. Der 2,0 Liter große Vierzylinder-Turbomotor bietet 279 PS, der 3,6 Liter große V6 340 PS und das Topmodell sorgt mit einem 6,2 Liter großen V8-Aggregat und 461 PS sowie 617 Newtonmetern für Gänsehautmomente. Letzterer Motor macht ihn gleichzeitig zum stärksten Camaro aller Zeiten. Nach knapp vier Sekunden ist Tempo 100 erreicht. In puncto Getriebe stehen für jeden Motor sowohl ein manuelles Sechsgang-Getriebe als auch eine Achtgang-Automatik zur Verfügung. Das Akustik-Dach lässt sich bis Tempo 50 automatisch öffnen und schließen. Für den perfekten Parkplatz-Effekt bietet der neue Camaro die Möglichkeit, das Verdeck mit dem Schlüssel zu bedienen. Produziert wird der in je zwei LT- und SS-Ausstattungsvarianten angebotene Amerikaner im Grand River Werk in Lansing, Michigan. Mindestens 25.700 US-Dollar kostet die Basisvariante des neuen Chevrolet Camaro Coupes. Mit rund 6.000 US-Dollar extra sollte die Cabrioversion zu Buche schlagen.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.