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Concorso d'Eleganza Villa d'Este: Ralph Lauren fährt mit dem Bugatti vor

Modezar Ralph Lauren siegte beim Oldtimerwettbewerb am Comer See mit einem sündhaft teuren Bugatti 57SC Atlantic. Gegen diese exklusive Kombination hatten andere Autoschönheiten keine Chance.

Der Star des diesjährigen Concorso d'Eleganza Villa D'Este war kaum zu sehen. Eine Menschentraube bildete sich regelmäßig um den schwarzen Bugatti 57SC Atlantic aus dem Jahr 1938. Das atemberaubende Gefährt, von dem nur vier Stück gebaut wurden, ist rund 27 Millionen Euro wert. Nicht minder berühmt ist der Besitzer der automobilen Preziose, der weltbekannte Mode-Zar Ralph Lauren. Der amerikanische Multimilliardär ließ es sich nicht nehmen, sein Schmuckstück selbst zu lenken und heimste prompt den ersten Preis ein, den "Coppa d'Oro Villa d'Este".  Doch das Fahrzeug, das mit seinem genieteten Falz, der sich längs über das Fahrzeug entlangzieht, ein bisschen so aussieht wie die Nautilus des Kapitän Nemo, war nicht das einzige Highlight auf dem edlen Automobil-Treffen an dem Ost-Ufer des pittoresken Comer Sees. Mit der Startnummer 46 präsentierte der Engländer Edward Stratton stolz seinen orangefarbenen Aston Martin DBS von 1970. Das wunderschöne Coupé ist für sich schon ein Klassiker doch dieses Auto ist etwas ganz Besonderes: Es ist das Original-Fahrzeug aus der legendären Fernsehserie "Die Zwei" ("The Persuaders") in der Roger Moore und Tony Curtis alias Lord Brett Sinclair und Danny Wilde mit lockeren Sprüchen und harten Fäusten auf Verbrecherjagd gingen. Beide Stars haben es sich nicht nehmen lassen, auf der Innenseite des Kofferraum-Deckels zu unterschreiben.  So ein Auto zu besitzen ist eine Sache, es in Schuss zu halten, eine andere. Der DBS ist in makelloser Verfassung. Deswegen muss der freundliche Brite mit dem Strohhut auch jährlich nur 2000 englische Pfund (2339 Euro) in die Erhaltung seines Schmuckstückes investieren. Ganz im Gegensatz zum Vorbesitzer, der das Auto hütete, wie seinen Augapfel, fährt Stratton pro Jahr 3000 bis 4000 Kilometer. "Ich stelle das Auto nur bei den besten Shows aus", sagt Edward Stratton. Da liegt er genau richtig: Das Jahrestreffen im Norden Italiens ist die exklusivste Oldtimer-Zusammenkunft der Welt.

Der Star des diesjährigen Concorso d'Eleganza Villa D'Este war kaum zu sehen. Eine Menschentraube bildete sich regelmäßig um den schwarzen Bugatti 57SC Atlantic aus dem Jahr 1938. Das atemberaubende Gefährt, von dem nur vier Stück gebaut wurden, ist rund 27 Millionen Euro wert. Nicht minder berühmt ist der Besitzer der automobilen Preziose, der weltbekannte Mode-Zar Ralph Lauren. Der amerikanische Multimilliardär ließ es sich nicht nehmen, sein Schmuckstück selbst zu lenken und heimste prompt den ersten Preis ein, den "Coppa d'Oro Villa d'Este".

Doch das Fahrzeug, das mit seinem genieteten Falz, der sich längs über das Fahrzeug entlangzieht, ein bisschen so aussieht wie die Nautilus des Kapitän Nemo, war nicht das einzige Highlight auf dem edlen Automobil-Treffen an dem Ost-Ufer des pittoresken Comer Sees. Mit der Startnummer 46 präsentierte der Engländer Edward Stratton stolz seinen orangefarbenen Aston Martin DBS von 1970. Das wunderschöne Coupé ist für sich schon ein Klassiker doch dieses Auto ist etwas ganz Besonderes: Es ist das Original-Fahrzeug aus der legendären Fernsehserie "Die Zwei" ("The Persuaders") in der Roger Moore und Tony Curtis alias Lord Brett Sinclair und Danny Wilde mit lockeren Sprüchen und harten Fäusten auf Verbrecherjagd gingen. Beide Stars haben es sich nicht nehmen lassen, auf der Innenseite des Kofferraum-Deckels zu unterschreiben.

So ein Auto zu besitzen ist eine Sache, es in Schuss zu halten, eine andere. Der DBS ist in makelloser Verfassung. Deswegen muss der freundliche Brite mit dem Strohhut auch jährlich nur 2000 englische Pfund (2339 Euro) in die Erhaltung seines Schmuckstückes investieren. Ganz im Gegensatz zum Vorbesitzer, der das Auto hütete, wie seinen Augapfel, fährt Stratton pro Jahr 3000 bis 4000 Kilometer. "Ich stelle das Auto nur bei den besten Shows aus", sagt Edward Stratton. Da liegt er genau richtig: Das Jahrestreffen im Norden Italiens ist die exklusivste Oldtimer-Zusammenkunft der Welt.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.