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Campingbus-Umbau: Dieser Hippie verdient 5000 Dollar im Monat mit seinem Flower-Power-Bus

Jameson Godlove liebt das Leben der Hippies und seinen spirituellen Bus. Als Fremdenführer lebt er in Kalifornien sorgenfrei, solange die Gesundheit mitspielt.

So sieht ein spiritueller Hippie-Bus aus!

So sieht ein spiritueller Hippie-Bus aus!

Jameson Godlove, 56, ist ein echter Aussteiger. Die Navy mochte es nicht, dass er Marihuana rauchte, da kehrte er als junger Mann dem "System" den Rücken zu. Jahrelang lief er im Kostüm des Heiligen Franz von Assisi herum, inzwischen ist er in seiner Kalifornien-Hippie-Phase angekommen. Zu seiner großen Überraschung ist das Leben als Hippie im Sunshine State aber ziemlich lukrativ.

Authentische Touristentouren

In den Sommermonaten arbeitet Godlove nämlich als authentischer Fremdenführer. Wie jeder gute Hippie besitzt er einen Flower-Power-Bus. Seiner heißt Temple of Love und ist mit Tausenden von kleinen Andenken aus seinem Leben und seine Reisen geschmückt. Godlove selbst nennt sich Brother One Feather.

Sightseeing mit Erleuchtung bietet Brother One Feather.

Sightseeing mit Erleuchtung bietet Brother One Feather.

Der britischem "Sun" sagte er: "99 Prozent der Touristen lieben diesen Bus. Er ist einzigartig und er besitzt eine tiefe spirituelle Ausstrahlung – er fördert Einheit und Selbsterkenntnis."

Christliche Erleuchtung

Mit dem Bus unternimmt er Touristenführungen – sie führen entlang der Küste, aber ihr eigentliches Ziel ist eine Art von Erleuchtung. "Ich benutze dazu die Figuren aus der Unterhaltungskultur wie Star Wars und Star Trek, um so zu zeigen, wie wir alle miteinander verbunden sind." Seine Lehre zielt auf spirituelle Erleuchtung und stehe in keinem Widerspruch zum klassischen  Christentum, meint Godlove zumindest.

Leben im Bus geht zu Ende

Zu dem einträglichen Bus kam er wegen seines guten Herzens. Vorbesitzer war ein Aussteiger-Paar. Ihnen drohte der Staat das Kind wegzunehmen, weil sie keine feste Adresse hatten. Also kaufte Godlove den Bus und das Paar konnte mit dem Geld eine Wohnung finden. Seitdem sind er und der 1976 Dodge Sportsman Van B-200 unzertrennlich. "Als ich den Bus ausbaute und das Hippie-Leben für mich entdeckte, fuhr ich vier Mal über den Kontinent, zwei Mal die Ostküste entlang und bestimmt ein Dutzend Mal die Westküste rauf und runter."

Etwa 5000 Objekte hat er inzwischen in dem Bus versammelt. Darunter auch ein Abendmahl versehen mit den Ikonen der Pop-Kultur. Inzwischen macht dem Hippie aber nicht nur das Alter seines Busses zu schaffen, die viele Fahrerei hat seinen Rücken kaputt gemacht: "Nach 21 Jahren in einem Bus und 16 Sommern in Kalifornien geht es mit mir doch etwas bergab und ich weiß nicht, wie viele Jahre mir noch bleiben."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.