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Skurile Ebay Auktion: Einmal im Leben einen Tiger I Panzer fahren

Der Tiger I ist die deutsche Panzerlegende. Auf Ebay wird nun eine Mitfahrt in dem Koloss angeboten. Mit der Aktion sammelt ein Museum Geld für den Erhalt - doch billig wird die Tour nicht.

Wie man an den vollen Rängen erkennen kann, ist der Tiger Day ein beliebtes Event.

Wie man an den vollen Rängen erkennen kann, ist der Tiger Day ein beliebtes Event.

Der Panzerkampfwagen VI wurde als der Tiger bekannt und gilt – neben dem russischen T-34 – als der legendärste Panzer des Zweiten Weltkriegs. Nun lockt eine Ebay-Anzeige mit den Worten: "Nur wenige lebende Menschen können von sich behaupten, je mit einem Tiger Panzer gefahren zu sein – Du hast jetzt die Chance dazu zu gehören!"

Kein Spaß-Anbieter

Der Anbieter ist überaus seriös. Das britische Tank Museum in Bovington bietet die Spritztour an. Übrigens wird ein Platz erster Klasse im Inneren des Kampfraums versteigert und nicht etwa ein Platz als Rider auf der Panzerwanne. Der Ausflug findet am 29. April, dem "Tiger Day" des Museums, statt. Höhepunkt der öffentlichen Panzerschau ist jedes Mal die Ausfahrt des Tiger I – eines der wenigen erhaltenen, voll funktionsfähigen Exemplare.

Deutsche Militärs unvorbereitet

Obwohl der Tiger zu einer Ikone des Panzerbaus wurde, sieht man ihm auf einem Blick seine überhastete Entwicklung an. Das deutsche Militär und die deutschen Spionage hatte vor dem Überfall auf die UDSSR Entwicklung und Produktion des russischen T-34 und anderer schwerer Panzer verschlafen. Die damals eingesetzten deutschen Panzer waren von der Konstruktion her dem T-34 und dem KV weit unterlegen. Ihre Geschosse konnten die Panzerung der russischen Giganten unter normalen Bedingungen nicht durchdringen.

Gewaltige Kanone

Der Tiger I sollte das ändern. Dafür sorgte seine gewaltige Bordkanone vom Kaliber 88 mm und eine undurchdringliche Frontpanzerung. Trotz zahlreicher Kinderkrankheiten war der Tiger I beim Gegner gefürchtet und bei seinen Besatzungen beliebt.  Der Kampfpanzer wurde in eigenen Einheiten, den schweren Panzerabteilungen eingesetzt. Die erfolgreichsten deutschen Panzersoldaten von Kurt Knispel, Otto Carius bis Michael Wittmann fuhren allesamt einen Tiger.

Beutestück aus Nordafrika

Bovington besitzt den Tiger mit der Turmnummer 131. Er gehörte zur schweren Panzerabteilung 504 und wurde in Nordafrika eingesetzt. Bei einem Angriff im April 1943 wurde der Turm des Panzers schwer beschädigt und Mitglieder der Besatzung verletzt. Die Soldaten retteten sich und ließen den Tiger zurück, ohne ihn zu sprengen. So fiel er weitgehend unzerstört in die Hand britischer Truppen.

Ebay-Auktion: 790 Pfund sind erreicht

Billig wird der Ausflug mit dem Tiger 131 nicht. Aktuell kostete die Mitfahrgelegenheit bereits 790 Pfund –  Anreise und Übernachtung in Bovington sind nicht inklusive. Dafür sind die Bedingungen der Versteigerung sehr fair: Neben der Fahrt darf der glückliche Gewinner eine fachkundige Erläuterung des Tigers und seiner alliierten Gegner erwarten. Sollte der Panzer nicht starten oder fahren können, wird dem Gewinner der Auktion ein gleichwertiger Ausflug an einem anderen Tag angeboten.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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