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Ferrari GTC4 Lusso T: Aufgeladen

Ferrari legt bei seinem Viersitzer GTC4 Lusso einen Turbomotor nach. Der 3,9 Liter große Achtzylinder leistet 610 PS - 80 Pferde weniger als der V12-Sauger - und verzichtet auf Allradantrieb.

Ferrari GTC4 Lusso T - optisch leicht verändert im Vergleich zum FF

Ferrari GTC4 Lusso T - optisch leicht verändert im Vergleich zum FF

Und trotzdem dürfte der kleine Bruder in der Gunst der Ferrari-Fans bald am V12-Modell vorbeiziehen. Der große Unterschied ist neben dem Fehlen von Allradantrieb und vier Zylindern die Leistungsentfaltung. Das aufgeladene V8-Triebwerk mit seinen knapp vier Litern Hubraum statt den 6,3 Litern des V12-Saugers stellt sein maximales Drehmoment von 760 Nm bereits zwischen 3.000 und 5.250 U/min zur Verfügung. Der Dutzendzylinder offeriert seine knapp 700 Nm erst im mittleren Drehzahlhimmel bei 5.750 U/min. Heißt, der kleinere Ferrari GTC4 Lusso T lässt sich mit seinen 449 kW / 610 PS deutlich lässiger bewegen und mimt so mehr als bisher das Alltagsauto im schmalen Ferrari-Portfolio. Durch den kleineren Motor und den fehlenden Allradantrieb gibt es eine bessere Verteilung zugunsten der Hinterachse (46:54) und 100 Kilogramm Mindergewicht.

Aufgeladen
Ferrari GTC4 Lusso T - optisch leicht verändert im Vergleich zum FF

Ferrari GTC4 Lusso T - optisch leicht verändert im Vergleich zum FF

Das Leergewicht des GTC4 Lusso T liegt bei rund 1.860 Kilogramm und der Normverbrauch reduziert sich auf 11,6 Liter. Die Fahrleistungen lassen trotz der vier fehlenden Brennkammern und der 80 PS Minderleistung kaum Wünsche offen. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schafft der 4,92 Meter lange Ferrari GTC4 Turbo in schnellen 3,5 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h - jeweils kaum schlechter als der 690 PS starke Zwölfzylinder. Allein den fehlenden Allradantrieb dürften einige Interessenten schmerzlich vermissen. Für eine größere Agilität bietet der Achtzylinder zumindest eine Vierradlenkung. Bleibt abzuwarten, ob nicht auch der Preis die Musik macht. Der Zwölfzylinder startet bei knapp über 260.000 Euro. Seine Weltpremiere feiert der Ferrari GTC4 Lusso T auf dem Pariser Automobilsalon in der kommenden Woche.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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