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Jeep Wrangler 2018: Nummer vier!

Jeep bringt die vierte Generation des Wrangler auf den Markt und bleibt bei dem stilgebenden Markenmodell seinen Wurzeln treu, ohne die Modernisierung zu vernachlässigen. Auch der Neue kann klettern, was das Zeug hält.

Das Interieur wurde aufgewertet

Das Interieur wurde aufgewertet

Wie erneuert man eine automobile Ikone? Diese Frage müssen zur Zeit zwei Off-Road-Marken beantworten: Während sich Land Rover mit dem Defender noch etwas Zeit lässt, stellt Jeep die vierte Generation des Wrangler schon dieses Jahr auf der Los Angeles Autoshow vor. Bereits auf den ersten Blick erkennt man, dass die Designer so klug waren, die ursprünglichen Formen kaum zu verändern, obwohl die Baureihe JL komplett neu entwickelt worden ist. Also hat auch dieser Wrangler den Sechs-Streben-Kühlergrill, dazu kommen runde LED-Frontscheinwerfer und rechteckige Rücklichter im 3D-Look. Die Offroad- und Natur-Puristen freuen sich über eine umklappbare Windschutzscheibe und eine Watttiefe von bis zu 76,2 Zentimeter.

Nummer vier!
Das Interieur wurde aufgewertet

Das Interieur wurde aufgewertet

Ein Fokus lag natürlich auf der Geländegängigkeit. Beim Jeep Wrangler, der traditionell auf einem Leiterrahmen basiert, kommt erstmals ein zweistufiges Verteilergetriebe zum Einsatz, das im Zusammenspiel mit dem Allradantrieb in jeder Situation für genug Traktion sorgt und das Drehmoment automatisch entsprechend der Fahrsituation hin und her schiebt. Dazu kommen noch Front- und Hinterachs-Sperren sowie ein Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf. Verbesserte Radaufhängungen und weiterentwickelte robuste Dana-Achsen (Fünflenker-Hinterachse) helfen beim Komfort auf und neben der Straße. Damit der Jeep Wrangler im Gelände seinen Mann steht, steile Hindernisse überwindet, ist die Getriebe-Untersetzung sehr kurz und der Böschungs- beziehungsweise Rampenwinkel mit 44 Grad sowie 27,8 Grad sehr groß. Mächtige 33 Zoll Off-Road-Walzen sollen für den nötigen Grip sorgen.

Neben der Aerodynamik haben die Jeep-Ingenieure auch an der Gewichtsschraube gedreht: Die Motorhaube, die Türen, die eckigen Kotflügel, der Windschutzscheiben-Rahmen und Scharniere sind aus Aluminium, während die Hecktür aus Magnesium besteht. Komplementiert werden diese Leichtbaumaßnahmen durch einen neuen Vierzylinder-Turbo mit Direkteinspritzung und 197 kW / 270 PS) sowie einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern. Dieser Motor ist mit einem Twinscroll-Turbolader und zwei obenliegenden Nockenwellen bestückt und gehört der "Global Medium Engine Architecture Family" des FiatChrysler-Konzerns an.

Ausschließlich für den amerikanischen Markt ist der 3,6-Liter Pentastar-V6-Benziner mit 210 kW / 285 PS und 353 Nm Drehmoment vorgesehen. Aufgrund der großen Nachfrage wird 2019 in den USA ein Sechszylinder-Diesel mit voraussichtlich 191 kW / 260 PS und 599 Nm Drehmoment erscheinen. Gut möglich, dass es der Selbstzünder auch in Deutschland angeboten wird. Als Getriebe stehen eine Sechsgang-Handschaltung und eine Achtgang-Wandlerautomatik zur Auswahl.

Bei der Konnektivität bringt Jeep den Wrangler Up-to-Date: Beim U-Connect-System (Display bis zu 8,4 Zoll groß) wird das Smartphone via Apple CarPlay oder Android Auto eingebunden. Zu den neuen Sicherheitssystemen gehören ein Totwinkel- und ein Querverkehr-Warner sowie eine Rückfahrkamera. Neben den zwei- und viertürigen Versionen wird es auch ein Modell mit einem elektrisch faltbaren Stoffdach geben. Die zweitürige Wrangler-Version ist in drei verschiedenen Ausstattungslinien verfügbar: Sport, Sahara (in den USA Sport S) und Rubicon. Bei den viertürigen Wrangler-Modellen sind es: Sport, Sport S (nur in den USA), Sahara und Rubicon.

Die Rubicon-Edition definiert sich über eine möglichst große Geländegängigkeit definiert, um die herausfordernde Strecke, nach der dieses Modell benannt ist, zu bewältigen. Also wird auch die vierte Generation des Wranglers Rubicon Edition eine extreme Achsverschränkung haben. Schon im Januar wird der Jeep in den USA zu haben sein, in Deutschland ist es erst im zweiten Halbjahr so weit.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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