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Mazda Autohaus in Tokio: Gefühl vor Zahlen

Mitten in der Millionenmetropole Tokio will Mazda durch ein neues Showroom-Konzept seinen Markanteil aufpolieren. Dabei gilt vor allem eines: Nicht nur die Autos, sondern vor allem die Marke soll verkauft werden.

Von außen schaut es sehr modern aus.

Von außen schaut es sehr modern aus.

Rund 60 Millionen Fahrzeuge fahren aktuell durch Japan. Allein im vergangenen Jahr wurden 5,6 Millionen verkauft, Tendenz steigend. Dass an diesem automobilen Kuchen jeder Hersteller das für sich größtmögliche Stück abbekommen möchte, liegt auf der Hand. Das größte Stück hat in diesem Jahr bis zum Monat September bereits der Marktführer Toyota mit 1.134.073 Einheiten gesichert. Es folgen Honda mit 569.458, Suzuki mit 492.922, Nissan mit 471.224 und Daihatsu mit 466.288. Mit derzeit 5,2 Prozent Marktanteil und 202.225 verkauften Autos hinkt Mazda seiner einheimischen Konkurrenz deutlich hinterher. Noch. Denn der japanische Automobilhersteller ist gerade dabei sein neues, Kunden bringendes Konzept in die Tat umzusetzen. Und wo bietet sich das besser an, als beim größten Mazdahändler der Welt mit dem Namen Kanto Mazda.

Gefühl vor Zahlen
Von außen schaut es sehr modern aus.

Von außen schaut es sehr modern aus.

Mitten in der Hauptstadt Japans gelegen hat sich Kanto-Präsident Raita Nishiyama seine Vorzeige-Filiale errichtet. Dass dafür das zuvor recht praktische, aber nicht unbedingt vorzeigbare Gebäude dem Erdboden gleich gemacht werden musste, stört ihn nicht. Denn was innerhalb des nun an selber Stelle stehenden, futuristisch, edel anmutenden Gebäudes stattfindet, ist eine ebenfalls von Grund auf neu definierte Verkaufstaktik. "Bei uns kommt es nicht darauf an, wer von meinen Verkäufern die meisten Autos an den Kunden bringt. Hier wird die Liebe zur Marke Mazda verkauft", versucht Raia Nishiyama glaubhaft zu erklären. "Unser Personal wurde bereits ein Jahr vor der Renovierung gecastet, geschult und ganz speziell auf diese Aufgabe hin vorbereitet. Bei der Auswahl ging es vor allem darum, wer die Marke am besten repräsentiert", meint er weiter. Was sich auf den ersten, zweiten und alle weiteren Blicke nach einem nur zu schön geträumten Verkaufsmärchen anhört, scheint der drahtige Präsident sehr ernst zu meinen. Und die ersten Resultate dieser neuen Verkaufstaktik zeichnen sich bereits ab. "Wir haben dreimal so viele Kunden, die vorher einen Importwagen gekauft haben", schwärmt er weiter.

In den ja eigentlich nicht so wichtigen Verkaufszahlen ausgedrückt, bedeutet dies den Verkauf von 500 Fahrzeugen pro Jahr. Im Vergleich zum Gesamt-Verkaufsvolumen der 118 Kanto-Filialen von über 40.000 verkauften Mazdas, ein überdurchschnittlich hoher Wert. Insgesamt arbeiten für Raia Nishiyama 2.138 Angestellte im 1960 gegründeten Unternehmen. Besonders stolz ist der Kanto-Präsident auf den vom Mazda-Chefdesigner höchstpersönlich gestalteten und nach ihm benannten Maeda-Raum. Der zu zwei Seiten aus Glas bestehende Raum dient in erster Linie der Schlüsselübergabe mit Blick auf das neue Auto. Im Schmuckstück des rund sieben Millionen Euro teuren Neubaus werden am meisten Mazda 2-Schlüssel überreicht, gefolgt vom CX5 und dem CX3.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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