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Mini Clubman 2020: Gegen den Brexit

Der Mini Clubman ist nach wie vor ein extravagantes Spaßmobil zwischen den Welten. Der Sechstürer mit Shooting Brake Ambitionen wird zum Sommer so dezent überarbeitet, dass man sich die Rückleuchten schon ganz genau ansehen muss.

Mini Clubman 2020 - von vorne nahezu unverändert

Mini Clubman 2020 - von vorne nahezu unverändert

Man hat sich beinahe schon daran gewöhnt, dass de Modellpflegen optisch immer dünner werden. Die Investitionen, um das entsprechende Modell frisch für die kommenden zwei bis vier Jahre zu halten, gehen aufgrund gesetzlicher Vorschriften immer mehr in Motoren, Antriebssysteme und den Bereich Fahrerassistenz. Da bleibt kaum etwas für mehr als einen Lidstrich. Das ist beim aufgefrischten Mini Clubman nicht anders, denn der extravagante Sechstürer ist ab Juli kaum als neues Modell zu erkennen. Einzig die Rückleuchten im Stile des britischen Union Jacks fallen wie beim Mini Hatch deutlich ins Auge; sonst bleibt nahezu alles beim alten. Allenfalls auf den dritten Blick fallen Details wie der neu gestaltete Kühlergrill, die LED-Scheinwerfer mit Matrix-Funktion und Nebelscheinwerfer auf, die nunmehr über einen Lichtring verfügen. Je nach Modellvariante ist der neue MINI Clubman serienmäßig mit 16 beziehungsweise 17 Zoll großen Leichtmetallräder ausgestattet. Optional sind Leichtmetallräder in den Größen 18 und 19 Zoll erhältlich. Neu ist ein Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um zehn Millimeter. Unverändert im Angebot: das adaptive Fahrwerk mit zwei Kennlinien für die Dämpferabstimmung in Abstimmung mit dem jeweiligen Fahrprogramm.

Gegen den Brexit
Mini Clubman 2020 - von vorne nahezu unverändert

Mini Clubman 2020 - von vorne nahezu unverändert

Für den Antrieb sorgen unverändert jeweils drei Otto- und drei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 75 kW / 102 PS und 141 kW / 192 PS, wobei die Topmodelle optional auch mit Allradantrieb zu bekommen sind. Der Kunde hat sich bei den leistungsschwächeren Versionen zwischen der serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung und der der siebenstufigen Doppelkupplung entscheiden. Der 150 PS starke Mini Cooper D Clubman kann optional mit einer Achtgang-Wandlerautomatik ausgestattet werden, die beim 192 PS starken Cooper S Clubman All4, Cooper SD Clubman und Cooper SD Clubman All4 mit jeweils 190 PS zur Serienausstattung gehört. Im kommenden Jahr dürfte noch eine besonders starke Version des 231 PS starken John Cooper Works nachgelegt werden. Der Basispreis für den Mini One Countryman liegt bei 24.300 Euro; Topmodell ist der Mini Cooper SD Clubman All4 für mindestens 36.550 Euro.

Zur Serienausstattung des überarbeiteten Mini Clubman gehört unter anderem ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern und USB-Anschluss. Das serienmäßige Bediensystem umfasst ein 6,5 Zoll großes Farbdisplay im Zentralinstrument und Controller auf der Mittelkonsole. Gegen Aufpreis gibt es Navigationssystem sowie den 8,8-Zoll-Bildschirm mit Touchfunktion.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.