HOME

Neuartiges Fahrrad: Xbox-Designer entwickeln das Rad der Zukunft

Das "Denver" ist ein Design-Objekt, das fährt und durch clevere Lösungen überzeugt. Das Rad wurde für den mobilen Stadtmenschen entwickelt und gefällt schon auf den ersten Blick.

Licht

Licht

Roger Jackson, Kreativdirektor bei Teague, der Designfirma, die die erste Xbox entworfen hatte, ärgerte sich über das Radfahren in Seattle. Er meinte, es gäbe einfach kein Rad zu kaufen, welches den vielfältigen Bedürfnisse des Alltags gerecht werde. Also beteiligte sich seine Firma an einem Aufruf ein neuartiges Fahrrad zu entwickeln, dem sogenannten "Oregon Manifest". Fünf Firmen in fünf Städten entwickelten je ein Bike, das wiederum einen Städtenamen trug. Die User stimmten ab, und das Modell von Jackson siegte.

Es heißt jetzt "Denver" obwohl es zunächts für die Bedürfnisse von Seattle entwickelt wurde. Zuerst einmal ist es ein ganz normales Rad. Es kann nicht fliegen oder Rasenmähen oder sonstige Wunderdinge vollbringen. Es macht genau das, was ein Rad auch sonst kann, das aber besser. Vor allem ist es für die Bedürfnisse eines normalen Stadtbewohners entwickelt und folgt nicht den Spleens von Radsportlern.

Ins Auge fällt das Design mit dem zweifarbigen Rahmen . Das "Denver" ist ein echtes Designschmuckstück, das mit praktischen Vorzügen punktet. Besonders gefällt der Gepäckträger für eine Tasche, der sich aus dem Rahmen heraus nach vorn erstreckt. Das Gepäck ist so immer im Blick, außerdem sind Blinker und Beleuchtung im Träger integriert. Bei meisten Rädern wirkt die die Beleuchtung wie ein Fremdkörper. Irgendwie angeschraubt und verlegt, doch das Rad würde besser aussehen, wenn man auf die Installation verzichten würde. Im "Denver" wurde die LED-Beleuchtung komplett integriert, sieht toll aus und bietet endlich einen für die Sicherheit wichtigen Blinker. Anstatt einer Kette wird ein Zahnriemen verwendet, er schmiert kein Fett auf die Hose und der Riemen frisst die Hosenbeine auch nicht gleich auf, sollte er einmal den Stoff erwischen. Sehr clever ist auch das Fahrradschloss: Um das Rad zu sichern, wird der Lenker als Bügel verwendet. Wer dieses Schloss aufbricht, kann nur ein unbrauchbares Rad stehlen.

Damit es auch flott bergauf geht, verfügt das "Denver" über einen Elektromotor. Er ist nur als Hilfe gedacht ist, und darum konnte man einen unauffälligen Motor wählen. Allerdings sieht man schon an der Sitzhaltung, dass das Rad für sportliche und jüngere Stadtmenschen entwickelt wurde. Auf Komfortfeatures wurde konsequent verzichtet, das Rad kommt ohne jede Federung daher.

Bisher existiert nur ein Prototyp, der von einem örtlichen Spezialisten - Sizemore Bicycles - gebaut wurde, 2015 soll eine Serie von Fuji Bikes auf den Markt kommen.

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.