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Nissan e-NV200: Geladener Lademeister

Der Elektrotransporter Nissan e-NV200 greift auf die Technik des Konzernbruders Leaf zu und bietet sich für die Innenstädte an. Erste Tests namhafter Paketzustelldienste liefen und laufen sehr positiv.

Für viele Städter könnte in naher Zukunft ein Traum in Erfüllung gehen. Die allmorgendliche lautstarke Geräuschkulisse des knatternden Lieferantenfahrzeugs wird, wenn es nach dem japanischen Automobilhersteller Nissan geht, schon bald der Vergangenheit angehören. Denn mit dem e-NV200 sollen in Zukunft Elektrotransporter die Lieferung in die belebten und in aller Herrgottsfrühe noch schlaftrunkenen Innenstädte übernehmen. Erste Testläufe namhafter Paketzustelldienste wie Fed-Ex oder DHL laufen beziehungsweise liefen bereits in einigen Großstädten wie Tokio und London. Mit dem Ergebnis, dass neben der Kostenersparnis durch die Befreiung von der City-Maut in London die Wiederaufladungsdauer von 60 Minuten für einen 80 prozentigen Ladezustand gering genug für einen flächenübergreifenden Dauereinsatz ist. Gleiches gilt für den Einsatz als Taxi in Großbritanniens Hauptstadt. Geht es nach Nissan-Vizepräsident Andy Palmer, "könnte der e-NV200 in London schon ab Frühling 2014 im Einsatz sein".

Unbekannt ist das dabei weder die Karosserieform noch das Antriebskonzept des stromernden Transporters. Beim Exterieur fällt sofort die im Nissan Elektrofahrzeug-Design geformte Frontpartie auf, hinter dessen zentralen Klappe ich die Ladeanschlüsse befinden. Hinzu kommen zwei gläserne Einsätze im Dach, blau getönte und verchromte Scheinwerfer sowie Rückleuchten in Klarglasoptik. Innen überwiegt mit Blick auf die Sitzgelegenheiten eine typische Lieferwagentristesse. Die klappbaren Sitze der zweiten und dritten Sitzreihe würden in einer Transporterversion jedoch eh wegfallen.

In Bezug auf den Antriebsstrang basiert der e-NV200 auf dem des bereits auf dem Markt vorhandenen und mit 74.000 Einheiten meist verkauften Elektroautos der Welt, dem Nissan Leaf. Das bedeutet, dass ein 80 kW / 109 PS starker Elektromotor seine Kraft von 280 Newtonmetern per stufenlosem Getriebe zu jeder Zeit an die angetriebenen Vorderräder leiten kann. Der auf 16 Zoll großen Rädern rollende Transporter bietet dadurch eine Beschleunigung, die auf den ersten Metern völlig vergessen lässt, dass es sich hier um einen Lieferwagen handelt. Der 4,57 Meter lange, 1,76 Meter breite und 1,83 Meter hohe Nissan surrt wie an der Schnur gezogen nach vorn. Die Reichweitenangabe im etwas modernisierten, aber immer noch als Fahrzeug der Gegenwart auszumachenden Cockpit schrumpft bei derartiger Beschleunigung zwar von der einstmals angezeigten 140 Kilometer großen Reichweite auf einen zweistelligen Bereich. Doch wer mit dem Gas- beziehungsweise Strompedal defensiv umgeht, wird mit einer über den Tag gesehen völlig ausreichenden Reichweite belohnt.

Die Tatsache, dass die 24 Kilowattstunden große Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden verstaut ist, sorgt automatisch für einen niedrigeren Schwerpunkt, als ihn der Verbrennungs-NV200 aufweist. Dies heißt allerdings nicht, dass mit dem Elektro-NV200 rasante Kurvenmanöver zu vollführen sind. Die Reifen beginnen in schnell durchfahrenen Ungeraden sehr schnell zu quietschen und der komplette Fahrzeugtorso schwankt beachtlich - ein Sportwagen ist er trotz seiner lautlosen Sprintstärke nicht geworden. Allerdings stand dies auch nicht im Lastenheft der Ingenieure, sondern vielmehr das geräuschlose Pakete- und Warenausliefern. Und das ist mit dem Japaner ohne weiteres möglich und hoffentlich bald in die Realität umgesetzt.

Wer pro Tag mit einer deutlich reduzierten Reichweite keinerlei Probleme hat, der findet im Nissan e-NV200 einen weiteren Vorteil: Die elektrische Energie des Fahrzeugs kann auch zum Betrieb von Elektrowerkzeugen oder anderen Elektro-Geräten genutzt werden. Ein weiterer, etwas größerer elektrisch betriebener Lieferwagen durchfährt ebenfalls gerade seine Testphase: der E-Lkw e-NT400. Und dieser wird nicht der Letzte sein, wie Hideto Murakami, Vizepräsident für leichte Nutzfahrzeuge bei Nissan verrät: "Neben dem e-NV200 entwickelt Nissan eine ganze Reihe von Fahrzeugen, die mit Elektroantrieb vorfahren. Wir möchten das Potenzial der Elektrifizierung von leichten Nutzfahrzeugen untersuchen, um Unternehmen größtmögliche Variabilität zu bieten."

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(