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Opel Adam: Traumwagen für die moderne Eva

Opel will raus aus den Negativschlagzeilen und das geht am besten mit neuen Autos. Mit dem Adam lanciert Opel einen trendigen Kleinwagen.

Opel produziert zwar schlechte Nachrichten, dafür aber interessante Autos. Mit dem Corsa und Agila hat Opel bereits zwei vorzeigbare Kleinwagen im Programm, mit dem Adam wendet sich Opel direkt an moderne Großstädter. Abgesehen von der Modellbezeichnung, die selbst in Rüsselsheim mit großer Inbrunst als englisches "Adam" ausgesprochen wird, hat der neue Opel-Einsteiger das Potenzial zum Erfolgsmodell.

Der Opel Adam ist mit drei Benzin-Motorisierungen von 70, 87 und 100 PS erhältlich. Er tritt nicht nur gegen das junge Volkswagen-Konzerntriumvirat aus VW Up, Skoda Citigo und Seat Mii an, sondern auch gegen Trendmobile wie den Fiat 500 oder die Modelle der Mini-Familie. Das dürfte sich auch preislich bemerkbar machen, denn Design und Ausstattung wollen sich die Adam-Schöpfer entsprechend bezahlen lassen. Einen Einstieg unter 10.000 Euro wie beim Volkswagen-Trio wird es daher nicht geben. Vielmehr dürfte sich der Opel Adam am Corsa orientieren, der in den offiziellen Verkaufslisten bei knapp 12.000 Euro startet. Viel günstiger dürfte auch der Adam offiziell kaum werden und mit seinem schmucken Design ebenfalls kräftig im eigenen Opel-Teich fischen. Interessenten können aber darauf vertrauen, dass bei Opel die Listenpreise nicht die Realität widerspiegeln.

Zunächst nur veraltete Motoren

Der Opel Adam will mehr sein als ein rundlicher Frauenversteher mit Kulleraugen. Die ein oder andere muskelartig geformte Kante hat sich so an Front und Seitenlinie verloren. Hier fallen neben dem schmucken Gesicht unter anderem die sichelförmige Sicke im unteren Türbereich und die Detaillinien um die Türgriffe auf. Der Kunde hat die Wahl zwischen Rädern im Format 16, 17 oder 18 Zoll. Nicht nur die optional kontrastfarbigen Bügel, die das Dach halten, erinnern an den Audi A1, gegen den Adam ebenfalls kämpft. Auch bei Ausstattungsdetails und Individualisierung kratzt der Adam an der Premiumkonkurrenz von Audi A1 oder Mini. Lenkradheizung, die drei verschiedenen Themenwelten Jam, Glam und Slam für den Innenraum, ein LED-Sternenhimmel oder das vernetzte Entertainmentsystem mit sieben Zoll großem Touchscreen-Bildschirm lassen die Rüsselsheimer von einem dringend benötigten Klassensprung träumen. Zudem gibt es Details wie Einparkautomatik oder Totwinkelwarner.

Da passt schlecht ins Konzept, dass die Triebwerke mit 1,2 und 1,4 Litern Hubraum alles andere als modern sind, die Fahrzeuge nur optional über eine Start-Stopp-Automatik verfügen und serienmäßig eine Fünfgang-Handschaltung bekommen. Hightech-Antriebe inklusive Turboaufladung kommen immerhin später. Seine Weltpremiere feiert der in Eisenach produzierte Opel Adam Ende September auf dem Autosalon in Paris. Marktstart ist Anfang 2013.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.