HOME

Autostadt Detroit: Die Automesse in der Zombie-Stadt

Detroit wartet jedes Jahr auf die North American International Autoshow.Sie ist der Höhepunkt des ganzen Jahres. Trotz mächtiger Anstrengungen ging es seit den 60er Jahren mit Detroit nur bergab.

Wer durch die Straßen der einstigen Millionenmetropole am Detroit River fährt, sieht seit Jahren das gleiche Bild: Heruntergekommene Häuser, zerborstene Scheiben, frierende Obdachlose und ein morbider Charme, der sich längst in Aussichtslosigkeit verfestigt hat. Heruntergekommener kann eine westliche Metropole kaum sein.

Die alten Fabriken ahben zugemacht und die internationalen Autohersteller, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in den USA niedergelassen haben, zog es in den Süden der USA. "Die Krise hat doch nicht erst vor 15 oder 20 Jahren begonnen", grummelt der Taxifahrer, "man muss sich doch nur umschauen. Im Winter ist es besonders schlimm hier."

Doch im eiskalten Januar blickt die Welt zwei, vielleicht drei Tage nach Wayne County, Michigan. Dann fällt die Automobilindustrie ein als wäre nichts gewesen und feiert sich und ihre Neuigkeiten auf der NAIAS lautstark selbst. Neben der Messe gibt es außer ein paar Spielcasinos, dem Eishockeyteam der Detroit Redwings und der zentralen Cobo Hall kaum etwas, weshalb man nach Detroit kommen sollte.

Portrait Autostadt Detroit: Mehr Bangen als Hoffen
Comerica Park Detroit

Comerica Park Detroit

Ein Tod in Raten

Es ist nicht die erste Krise der Metropole von Michigan. In fast jedem der letzten Jahrzehnte gab es einen Abgesang auf die Stadt südlich des St. Clair Sees, die im Juli 1701 von Franzosen gegründet wurde. Von jenen Franzosen ist heute weniger denn je zu sehen. Die französischen Automarken haben sich vor Jahren vom US-Markt zurückgezogen und in Downtown Detroit gibt es nicht einmal ein französisches Restaurant.

Die Innenstadt am Detroit River, die lange Jahre als die hässlichste der USA ausgezeichnet wurde, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder mit aufwendigen Einzelprojekten aufgemöbelt. Gebracht hat das nichts, weil kein Leben in die Stadt kommt, Geschäfte erst leer stehen und dann verwahrlosen.

In die Innenstadt fahren die meisten Bewohner aus Detroit allenfalls dann, wenn die Redwings in der Joe-Louis-Arena ein Heimspiel haben oder ein paar Meter weiter bis zu 42.000 Zuschauer im Comerica Park das Baseballteam der Detroit Tigers anfeuern. Einkaufen, Spaziergehen oder einfach Freunde treffen? Abgesehen von zwei Handvoll Restaurants gibt es hier nichts, was locken könnte. Und gerade in den kalten Wintermonaten bewegt sich hier nicht viel außer dem 1987 eingeführten "People Mover" der überirdisch durch die City rattert. Einst war die legendäre Woodward Avenue so belebt wie Broadway oder Park Avenue in New York.

Eine Stadt der Autofabriken

Dabei hatte es einmal völlig anders ausgesehen. Detroit war durch die Big Three ein Boomtown und die Autoindustrie war der Motor. Das legendäre Modell Ford T lief im Ford-Werk Highland Park erstmals im Jahre 1909 von Band und läutete weltweit eine neue Ära der Mobilität ein. Immer mehr Autohersteller und Zulieferer siedelten sich an und innerhalb weniger Jahre stieg die Bevölkerungszahl von knapp 500.000 um 1910 auf knapp zwei Millionen in den 50er und 60er Jahren. Doch seither geht es in und mit Detroit abwärts - die Einwohnerzahl sank zuletzt auf unter 700.000 - Tendenz weiter fallend. Außer der Autoindustrie gibt es in Wayne County kaum nennenswerte Wirtschaftszweige. Zahllose Großfabriken verfallen seit Jahrzehnten. Die mächtige Packard-Fabrik soll seit Jahren wieder belebt werden - ohne Erfolg.

Eine Stadt steht leer

Detroit ist Grenzstadt zur kanadischen Stadt Windsor und seit Jahrzehnten bekannt für seine hohe Kriminalität. Legendär sind die Rassenunruhen im Jahre 1967. Hunderttausende von Einwohnern verließen Detroit in den 70er und 80ern. Viele Häuser sind verfallen und wurden nie wieder bezogen. Seit rund zehn Jahren bemüht man sich, Detroit wieder auf lebendige Beine zu bringen. Herunter gekommene Viertel werden abgerissen, neue Wohn- und Geschäftsviertel erstellt. Bauten wie das Renaissance Center, die Joe-Louis-Arena oder das Stadion Comerica Park bringen jedoch kaum mehr als zaghafte Ansätze. Hoffnung auf Besserung hatten viele auch in den jungen Bürgermeister Kwame M. Kilpatrick, der im Alter von 31 Jahren 2001 das Regiment übernahm. Doch er wurde Ende der 90er Jahre zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Weder sein Nachfolger Kenneth Cockrel Jr. noch Mike Duggan konnten an seine Aufbruchsstimmung anknüpfen. Seit zahllosen Jahren gilt Detroit als gefährlichste Stadt der USA. Die düsteren Viertel der Stadt befinden sich diesseits der legendären 8-Mile-Line. Während diesseits viele Häuser verfallen und brennende Mülltonnen keine Seltenheit sind, geht es jenseits der 8-Mile-Road überaus hübsch zu. Nette Einfamilienhäuser mit gepflegten Gärten sind ein krasser Gegensatz zu den Bauruinen ein paar hundert Meter weiter in den schwarzen Vierteln.

Außer den Resten der Autoindustrie gibt es nicht viel, was die Einwohner von Detroit und der Region Wayne County am Leben hält. General Motors hat seinen Sitz noch direkt in Detroit mit Blick auf die kanadische Seite des Detroit River; die Ford Motor Company hat mit Dearborn eine eigene Stadt im Südwesten von Detroit kreiert und Chrysler sitzt im nördlich gelegenen Auburn Hills. Doch Chrysler ist nach der Übernahme durch Fiat nur noch ein Teil von Fiat Chrysler Automobiles mit Sitz in Amsterdam.

Press-Inform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(