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Teslas Supercharger: Sparkurs - Tesla macht Schluss mit dem Gratis-Strom

Bisher konnte jeder Tesla Gratis-Strom am Supercharger zapfen. Ein Autoleben lang. Damit ist es vorbei. In Zukunft muss an der Stromtankstelle bezahlt werden.

In Zukunft kostet der Ladestrom Geld, die Zeit des Umsonst-Ladens ist vorbei.

In Zukunft kostet der Ladestrom Geld, die Zeit des Umsonst-Ladens ist vorbei.

Ein Tesla ist zwar kein billiges Auto, dafür konnte man es aber im Netzwerk der Supercharger umsonst auftanken. Der Strompreis war mit dem Kauf abgegolten und das für das ganze Autoleben. Vier Jahre währte das Paradies des Gratis-Stroms. Von Neukunden will die Firma nun vier Jahre nach Einführung des Supercharger-Netzes Geld verlangen. Sie bekommen zwar auch noch ein paar Credits für Gratis-Strom, der soll aber nur für etwa 1600 Kilometer reichen. Danach muss bezahlt werden.

Nur Altkunden sind von der Neuerung ausgenommen, sie sollen weiterhin umsonst laden können. Überraschend ist der Schritt nicht. Das Netzwerk von derzeit 4600 "Superchargern" soll massiv ausgebaut werden, das kostet Geld. Und außerdem will Tesla in Zukunft echtes Geld verdienen. Derzeit lebt die Firma vom Börsengeld, im operativen Geschäft des Autoverkaufs wird Geld verloren.

Start in den Massenmarkt

Mit der Einführung des Tesla Model 3 kommt Tesla erstmals mit dem Massenmarkt in Berührung. Die bisherigen Tesla-Modelle rangieren preislich allesamt im automobilen Oberhaus, das Model 3 stößt in den Bereich der Mittelklassefahrzeuge vor. Von ihm sollen wesentlich mehr Exemplare abgesetzt werden, die zudem viel weniger kosten. Ebenfalls wird erwartet, dass viele Kunden des Model 3s keine eigene Lademöglichkeit etwa im Carport haben werden, also komplett auf das Supercharger-System angewiesen sind.

Billiger als Benzin

"Wir haben unser Netzwerk so konzipiert, dass alle Kunden Zugang zu einer nahtlosen und komfortablen Lademöglichkeit haben, wenn sie fernab von Zuhause unterwegs sind, denn unsere Absicht war es immer, Supercharger als Lösung für die Langstrecke anzubieten", schreibt der Hersteller im Tesla Blog. Nun aber sei eine "Änderung zur bisherigen Supercharger-Ökonomie" notwendig, um in das Netzwerk reinvestieren und das Wachstum noch weiter beschleunigen zu können.  Auf dem Weg zur Markteinführung des Tesla Model 3 ermöglicht uns dieses Update eine große Erweiterung unseres Supercharger Netzwerks."

Wer nach dem 1. Januar 2017 bestellt, wird zahlen müssen. Schon zuvor hatte Elon Musk angekündigt, dass es für das Model 3 keinen Strom mehr für lau geben wird. Neu ist also nur die Bekanntgabe des Zeitpunkts und die Erweiterung auf die Luxus-Modelle. Wie teuer eine Stromfüllung sein wird, gibt Tesla nicht bekannt. Sondern spricht nur blumig von "kleinen" Gebühren. Immerhin soll der Strom billiger bleiben als eine Tankfülllung mit Benzin.


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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.