HOME

Anstrengender Nachtjob: Wenn die E-Scooter schlafen gehen - Auf Spritztour mit einem "Hunter"

Wenn der Saft ausgeht, hat der E-Scooter Feierabend. Er braucht dann jemanden, der ihn zurück an die Steckdose bringt. Abend für Abend machen sich deshalb im ganzen Land Menschen auf den Weg - auf eine Spritztour, für die es manchmal starke Nerven braucht.

Diese Regeln für E-Roller sollten Sie beachten

Der Sound der Nacht ist laut und schrill. "Piep, piep, piep", tönt es im Minutentakt aus dem Laderaum des Transporters, mit dem der "Hunter" auf der Jagd nach E-Scootern durch die Straßen fährt. Was sich dort hinten mit penetrantem Signalton beschwert, sind die Scooter der Verleihfirma Tier. Weil sie beim Einsammeln - anders als beim Rollern - nicht entsperrt werden, protestieren sie gewissermaßen, dass sie vom Fleck bewegt werden. 

"Es ist wichtig, dass man gute Musik dabei hat", sagt Oliver Jaworek, der zu Electro-Klängen vermisste Gefährte sucht, während die Sonne untergeht und sich die Straßen von Köln langsam leeren. Sein wichtigstes Arbeitsgerät ist eine Karten-App, die ihn zu seinen Zielen lotst. Grün heißt niedriger Akku, erklärt der 31-jährige Kölner. Rot heißt: "Wir haben dich seit mehr als einem Tag nicht gesehen. Wäre schön, wenn du mal wieder zuhause vorbei kommst."

Schwimmen kann der Roller leider nicht

Zuhause, das ist für die mintgrünen Tretroller aktuell eine Lagerhalle im Kölner Stadteil Dellbrück. Etwas verloren stehen die kleinen Gefährte in dem meterhohen Raum - fein säuberlich aufgereiht und an überdimensionale Steckdosenleisten angeschlossen. 50 Stück in einer Reihe, dazwischen Akkus und Kabelsalat. An einer Wand stapeln sich nach den ersten Wochen auch bereits ein paar Dutzend defekte Exemplare. Nach Angaben von Tier sollen sie - soweit möglich - vor Ort repariert werden. 

Von hier aus beginnen die "Hunter" und "Ranger" ihren Dienst. Die "Ranger" sammeln mit großen Transportern bis zu 40 Scooter pro Nacht ein, während sich die "Hunter" um weniger, dafür aber kompliziertere Fälle kümmern. So fischte Jaworek, der bei Tier für Köln und Bonn die Flotte im Blick behält, auch schon einen Scooter aus dem 5. Stock eines Hochhauses. Ein anderer Nutzer nahm einen Roller nach einer langen Nacht mit ins heimische Wohnzimmer. 

In solchen Fällen lassen die Sammler die Geräte per Fernsteuerung blinken und noch lauter Lärm machen, als sie es bei der Fahrt im Transporter tun. "Irgendwann stellt man den Scooter dann raus", sagt Jaworek. Ein paar Roller sind auch schon im Rhein versunken. "Da dachte jemand auf dem Heimweg wohl: Mal gucken, ob das Tier auch schwimmen kann - kann es leider nicht."

E-Scooter-Sammeln ist Männerdomäne

An diesem Abend im August hat Jaworek ein leichtes Spiel. Vom Messegelände in Deutz geht es zum Kölner Tanzbrunnen, von da aus wieder auf die andere Rheinseite. Die gesuchten Scooter stehen gut sichtbar bereit und blinken, wenn man sie anfunkt. Pro Stück 21 Kilo, die in den Transporter gewuppt werden müssen.

Spricht Jaworek von seinen Kollegen, geht es um "die Jungs". Das E-Scooter-Sammeln ist bislang weitgehend eine Männerdomäne. Im Kölner Team von Tier sei zwar von Tag Eins an eine Frau dabei, die im internen Sammel-High Score auch ganz oben mitspiele - aber es ist von mehreren Dutzend Kollegen eben auch nur eine. "Das ist schon ein gewisser Kraftakt, der eher für den starken Männerarm gemacht ist", meint Lars Zemke vom Verband für Elektrokleinstfahrzeuge. Wieviele Tier-E-Scooter derzeit in Bonn und Köln stehen, wollte das Unternehmen nicht sagen.

Während Tier und andere Firmen das Personal - darunter viele Studenten und 450-Euro-Jobber - über einen Dienstleister organisieren lässt, heuert etwa der Rivale Lime sogenannte "Juicer" an, die mit Privatautos herumfahren und die Scooter zuhause laden. "Wenn man das nebenbei macht und sich die Nacht um die Ohren schlägt - Respekt", sagt Scooter-Experte Zemke. Es sei allerdings bisher noch eher keine Perspektive, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Das Einsammeln ist alles andere als grün

Auch bei den Emissionen, die das Einsammeln verursacht, sieht Zemke Nachholbedarf. Die E-Scooter seien als grüne Lösung für Mobilität eingeführt worden. "Wenn man die dann mit einem alten Diesel-Transporter einsammelt, knickt die Sache." "Hunter" Jaworek spricht bereits darüber, dass zukünftig nicht mehr nur Autos zum Scooter-Transport genutzt werden sollen. Was die Alternative sein soll, will er jedoch noch nicht verraten. 

Als der "Hunter" seine Fahrt beendet und seine Beute ausgeladen hat, steht noch ein Gesundheits-Check für die Roller an: Alles noch dran? Fährt er noch, bremst er noch? Ist alles okay, dürfen sich die Scooter zu ihren Artgenossen einreihen. Für ein paar Stunden herrscht dann Ruhe - bis man sie im Morgengrauen wieder einsammelt und über die Stadt verteilt, voll geladen für neue Abenteuer.

DPA

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?