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Nissan Micra C+C: Open Ei

Bislang sonnt sich Peugeots offener 206 völlig ungefährdet an der Spitze der Verkaufsstatistik. Geht es nach Nissan, könnte sich das bald ändern.

Bislang sonnt sich Peugeots offener 206 völlig ungefährdet an der Spitze der Verkaufsstatistik. Geht es nach Nissan, könnte sich das bald ändern. 2005 kommt das Micra-Cabrio, garniert mit allen Zutaten, die auch schon dem Peugeot zum Erfolg verholfen haben.

Kann sich der Micra C+C gegen den Peugeot 206 CC durchsetzen?

Namensspiele

Der knubbelige Japaner erinnert nicht nur technisch an seinen französischen Konkurrenten, er heißt auch ganz ähnlich. "C+C" erinnert verdächtig an den Peugeots "CC". Kein Wunder, versucht Nissan mit den Kürzeln doch, den verbalen Bogen zu Coupé und Cabrio zu schlagen. So wie es Peugeot beim 206 CC vorgemacht hat.

Modifikationen

Vor der Dach-Amputation musste Nissans Kleinster diverse Umbauten auf sich nehmen. So wurde die Frontscheibe verlängert und deutlich zu Fahrer und Beifahrer geneigt. Eine Maßnahme, die den Passagieren auf den Vordersitzen im Fall eines Überschlages den Kopf retten soll. Bei den Mitreisenden im Fond übernehmen verstärkte Kopfstützen diese Aufgabe.

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Dach von Karmann

140 Millionen Euro hat Nissan in die Entwicklung des C+C gesteckt. Ein Großteil dafür dürfte für die Dachkonstruktion draufgegangen sein. Anders als die französische Konkurrenz vertraut Nissan beim komplett im Kofferraum versenkbaren Klappdach nämlich nicht auf ein Produkt der Firma Heuliez, sondern auf Technik made in Germany. Karmann wird Dach samt Kofferraumabdeckung in Osnabrück bauen und direkt ins Nissan-Werk im englischen Sunderland liefern.

Überraschend kommt die japanische Open-Air-Initiative nicht. Bereits auf der Pariser Autosalon 2002 stand ein gleichnamiges Konzeptfahrzeug auf dem Nissan-Stand.

Jochen Knecht
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