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Teures Malheur : Mechaniker versenkt 250.000-Euro-Porsche in Kanal

Den rund 500 PS starken Porsche 911 GT3 RS sieht man eher selten auf der Straße, was auch am immensen Preis des deutschen Sportwagens liegt. Genau ein solcher Edel-Bolide machte nun ungeplant Bekanntschaft mit dem Element Wasser.

Ein Porsche 911 GT3 RS liegt halb versenkt in einem Kanal in Amsterdam

Auch wenn der 250.000-Euro-Porsche nicht ganz im Kanal versank, dürfte dennoch eine kostspielige Reparatur von Nöten sein 

Dieser Fehler wird eine gehörige Standpauke zur Folge gehabt haben - wenn nicht vom Chef, dann vom Besitzer: In Amsterdam hat ein Automechaniker am vergangenen Mittwoch einen rund 250.000 Euro teuren Porsche 911 GT3 RS in einem Kanal versenkt. Mehreren Medienberichten zufolge war der Sportwagen, nachdem er zuvor mit besonderen Aufklebern in Rennoptik versehen worden war, zunächst von einer Rampe und dann auf direktem Wege in den Oosterwetering Kanal der niederländischen Hauptstadt gerollt.

Laut "NL Times" ist bislang noch völlig unklar, wie es zu dem teuren Malheur kommen konnte und mit welcher Geschwindigkeit der Wagen im Wasser landete. Dabei hatte der Besitzer offenbar noch Glück im Unglück. Wie ein Mitarbeiter des Centers gegenüber dem Sender "AT5" berichtete, blieb der 500-PS-Bolide glücklicherweise an einem Mauervorsprung hängen, so dass letztlich nur ein Teil der Motorhaube im Kanal versank. Da der Motor bei diesem Modelltyp im hinteren Teil eingebaut sei, könne sich der Schaden möglicherweise in Grenzen halten, so der Mitarbeiter.


Porsche 911 GT3 RS wird nicht mehr gebaut

Sollte sich diese Vermutung nicht bestätigen, dürfte dem Autohaus eine Menge Ärger ins Haus stehen. Der Grund: Der Rennstrecken-taugliche Edel-Porsche mit einer Spitzengeschwindigkeit von 310 Stundenkilometern ist seit vergangenem Oktober ausverkauft und wird nicht mehr gebaut.

Wie der Eigentümer auf das Missgeschick reagierte, blieb zunächst unklar. "Der Besitzer wurde informiert, muss aber noch herkommen, um den Schaden zu begutachten“, sagte der Mechaniker gegenüber "AT5". Freudentränen dürften ihm beim Anblick seines Autos aber ganz sicher nicht in die Augen geschossen sein …

Ein Raser zerlegte bei einer sinnlosen Angeberaktion einen seltenen "La Ferrari", von denen nur rund 500 Exemplare existieren.


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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.