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Autoelektronik: Zeigt her eure Blutbahnen

Die neuste Technik macht Autodieben künftig das Leben schwer: Nicht der Schlüssel, sondern erst die richtigen Blutgefäße öffnen die Fahrertür.

Das Auto der Zukunft kann seinen Besitzer an dessen Blutgefäßen erkennen: Ein im Türgriff eingebauter Scanner analysiert das Muster der Venen und Arterien in den Fingern und öffnet nur den berechtigten Nutzern die Tür. So können Autodiebe selbst dann nicht in das Fahrzeug gelangen, wenn sie im Besitz der Schlüssel sind. Das Muster der Blutgefäße sei für jeden Menschen so charakteristisch wie ein Fingerabdruck, berichtet der Online-Dienst des Wissenschaftsmagazins "NewScientist".

Der Türgriff des von Entwicklern des Elektronikkonzerns Hitachi vorgestellten Systems ist so gestaltet, dass die Hand des Benutzers beim Öffnen immer die gleiche Position einnimmt. Der Scanner kann dann die von der Haut der Finger ausgehende Wärmestrahlung erfassen. Deren Intensität ist nahe eines Blutgefäßes höher als in größerem Abstand zur Vene oder Arterie, wo die Haut etwas kühler ist. Von der Haut fällt daher immer ein typisches Muster aus Infrarotstrahlung auf den Scanner, der dieses erfasst und mit den im System hinterlegten Daten vergleicht.

Weniger Daten erforderlich

Gegenüber der Erkennung von Fingerabdrücken hat der Venenscan den Vorteil, dass zur Identifizierung des Nutzers weniger Daten erforderlich sind, erklären die Entwickler. Ähnliche Systeme entwickelt Hitachi bereits für Bankautomaten, Türsicherungen und auch für Computer. Das Unternehmen hat bereits den Prototypen eines Venenscanners von der Größe einer Streichholzschachtel vorgestellt.

DDP / DDP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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