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Fahrsicherheit: Vorsicht, Glatteis

Spätestens wenn der erste Schnee auf den Straßen liegen bleibt, sollte man seinen Fahrstil den veränderten Witterungsverhältnissen anpassen. Wie man sicher fährt und ankommt.

Spätestens wenn der erste Schnee auf den Straßen liegen bleibt, sollte man seinen Fahrstil den veränderten Witterungsverhältnissen anpassen. Damit der Weg zur Arbeit und nach Hause nicht mit einer Rutschpartie endet, gibt der ADAC einige Fahrtipps:

Nicht nur Guckloch frei machen

Am besten sollte man bereits am Abend vorher den Wetterbericht hören. Ist Schneefall angesagt, müssen Staus und Verspätungen wohl oder übel einkalkuliert werden. In diesem Fall lohnt es sich, entsprechend früher zu starten oder gleich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Vor dem Losfahren befreit man alle Scheiben gründlich von Schnee oder Eis. Wer nur ein Guckloch frei macht, kann an einem Unfall mitschuldig sein. Die Bremsprobe, schon nach wenigen Metern Fahrtstrecke, gibt einem ein Gefühl für die veränderten Straßenverhältnisse. Vorher aber unbedingt in den Rückspiegel schauen.

Sicherheitsabstand halten

Schleichwege durch ruhige Wohnstraßen bringen meist keinen Vorteil. Diese Straßen sind kaum gestreut und werden erst sehr spät und manchmal gar nicht geräumt. Vor Kreuzungen und Ampeln sollte man einen extra großen Sicherheitsabstand halten und auf vorausfahrende Fahrzeuge achten, weil es hier besonders glatt ist. Extreme Vorsicht ist auf Brücken geboten. Sie können im Winter zu heimtückischen Glatteisfallen werden, weil sie von oben und unten »gekühlt« werden. Vor allem Nebel kann sich an kalten Tagen als Eis niederschlagen und Brücken in Rutschbahnen verwandeln.

Besonders kritisch sind Tage, an denen die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt. Durch das wechselnde Tauen und Frieren ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit ständig. Außerdem ist ein Eisbelag bei null Grad glatter als bei strengem Frost, weil sich ein zusätzlicher Wasserfilm bilden kann. Die ständig wechselnden Straßenverhältnisse erfordern von Autofahrern daher besonders hohe Aufmerksamkeit.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.