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Gastbeitrag: Alles hat seinen Preis - auch CO2

Jeden Tag werden in Berlin und Brüssel neue Weltrettungsvisionen ausgebrütet. Weder lösen diese Einfälle die Klimakrise, noch geben sie Kunden und Industrie die nötige Sicherheit. Dabei ist die Lösung einfach, bekannt und bewährt.

Von Ferdinand Dudenhöffer

Fast täglich hagelt es Vorschläge, wie unsere Autos klimafreundlicher werden. Am Wochenende hat EU-Kommissionspräsident Barroso angedroht, von Autokonzernen Strafzahlungen zu verlangen, wenn sie gegen die neuen europäischen Klimaschutz-vorgaben verstoßen. Ende Oktober hatte der SPD-Parteitag die Allzweckwaffe Tempolimit auf deutschen Autobahnen gegen den Klimawandel eingefordert. Zwischen Tempolimit und Strafzahlungen hat der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein die Autobahn-Maut aus der Mottenkiste ausgekramt. Das hilft sicher auch irgendwie dem Klima. Der umtriebige Bundesumweltminister Gabriel kommt gleich mit einem Bündel an Vorschlägen. Je nach Tagesform von Gabriel sollen die Dienstwagen-Fahrer, die angeblich auf Staatskosten Gas geben, stärker besteuert werden. Oder, die heute schon kaum verständliche Kfz-Steuer soll - als CO2-Steuer umgebaut - zur Wunderwaffe werden. Mit der umgestalteten Steuer sollen die Länder ihre Steuereinnahmen erhalten, die Fahrzeuge ohne Partikelfilter aus dem Verkehr verschwinden, und natürlich - das Klimaproblem gelöst werden. Wann und wie das aussehen könnte, ist seit der ersten Ankündigung im Februar dieses Jahres unklar. Klar ist lediglich, dass die Details monatlich nach hinten verschoben werden. Einen zentralen Eckpunkt der Wundersteuer hat das Finanzministerium Anfang November schon mal ausgeplaudert. Danach sollen Pkw unter 100 Gramm CO2 Ausstoß pro Kilometer Steuerfrei sein. Dies entspricht einer Steuerersparnis zwischen 50 Euro und 100 Euro. Kein Mensch glaubt, dass man zum Preis eines Samstagvormittagseinkaufes das Käuferverhalten ändert. Fazit: Es wird keine Ruhe an der Vorschlags-Front eintreten.

Blindflug beim Klima ist unnötig, wenn Emissionshandel genutzt wird

Die hektische Diskussion hilft weder dem Klima noch dem Automarkt, denn die Neuwagenkäufer warten wegen der Verunsicherung erst mal ab und fahren ihre alten Schätzchen weiter. Dabei wäre es vernünftig, nicht eine deutsche CO2-Steuer zu erfinden, sondern europäisch zu agieren. Schließlich haben wir doch ein globales Problem. Die Lösung könnte so einfach sein. Das in anderen Branchen praktizierte System des Emissionshandels muss nur auf die Autoindustrie angewendet werden. Wie kann das aussehen? Vier einfache Regeln reichen aus.

Dreistes Manöver: Instant Karma: Dieser ungeduldige Fahrer überholt das falsche Fahrzeug


Regel 1: Jeder Autohersteller muss an einer Börse für jeden Neuwagen entsprechend seinem CO2-Ausstoß CO2-Zertifikate kaufen.
Regel 2: Die Börse bietet so viele Zertifikate an, dass pro Neuwagen durchschnittlich 130 g CO2/km bereitgestellt werden.

Regel 3: Für alle Fahrzeugklassen werden technische CO2-Werte (CO2-Standards) festgelegt.

Regel 4: Die Börse verteilt das gesamte Einkommen aus dem Zertifikat-Verkauf auf die Autohersteller. Jeder Hersteller erhält Rückzahlungen gemäß den technischen CO2-Standards seiner Fahrzeuge.

Was sagen Sie zu dem Vorschlag, die Emission der Autos über eine CO2-Börse zusteuern?

Regel 1 vermeidet ein Monopol von italienischen oder französischen Autobauern beim Handel. Nicht die Autobauer verkaufen CO2-Rechte, sondern die Börse. Regel 2 garantiert die Einhaltung des Klimaziels. Wir brauchen damit kein Klimaziel für Deutschland oder Italien. Wir brauchen auch keine Strafen, falls die Autobauer die Ziele verfehlen. Das erledigt alles einfach und bequem der Markt. Als Nebenprodukt erhalten wir einen Preis für CO2. Regel 3 hilft uns, die, in der Entwicklung befindlichen technischen Standards ökonomisch umzusetzen. Dahinter verbirgt sich die Idee der Bundeskanzlerin Merkel: Der Kleinwagen muss mit weniger CO2 auskommen als das Familienauto. Die Diskussion um diese technischen Standards läuft. Einige schlagen die Fahrzeuggröße als Referenzsystem vor, die deutschen Autobauer propagieren das Fahrzeuggewicht.

Welcher Kompromiss sich auch einstellt, der CO2-Handel passt dazu. Das Salz in der Suppe ist die Regel 4. Mit Regel 4 wird das Geld aus dem Verkauf der CO2-Zertifikate den Autobauern wieder zurück bezahlt. Freilich mit einer kleinen Modifikation. Jeder erhält eine Zahlung gemäß den technischen CO2-Standards. Verbraucht also der Porsche Cayenne mehr CO2 als der Standard vorgibt, wird Porsche zum "Netto-Zahler". Verbraucht der Porsche Cayenne weniger CO2 als der vorgegebene Standard, wird Porsche "Netto-Empfänger". In diesem Falle erhält Porsche Geld dafür, dass es CO2 spart. Damit hat Porsche einen klaren Anreiz, zusätzliche Spartechnik einzusetzen. Ergebnis: Der Spritfresser wird teurer und das CO2-sparende Fahrzeug preisgünstiger. Die Autokäufer haben jetzt die richtigen Preissignale, Spritspartechnik wird verkauft und die hohen Investitionen der Autobauer in CO2-Spartechnik werden nicht zur Investitionsruine.

Die Realität: Berlin ignoriert Klima und Industrie

Und wie sieht die Realität aus? Deutschland löst das Klimaproblem "deutsch". Die CO2-Steuer kommt und kein Mensch weiß, welches konkrete Ziel sie erreichen soll. Sollen mit der Steuer alle in Deutschland verkauften Neuwagen im Durchschnitt 130 g CO2 verbrauchen oder sollen es mehr sein? Da in Deutschland überwiegend größere Fahrzeuge als in Italien verkauft werden, könnte die Frage von Interesse sein. Was passiert mit dem Autobauer, der trotz deutscher Steuer die 130 g CO2 in 2012 nicht einhält. In Frankreich wird derzeit ein System aus Strafsteuern diskutiert, das alles, was über 150 g CO2 Ausstoß hat, gnadenlos bestraft. Gute Nacht deutsche Autoindustrie. Die deutsche Lösung des Klimaproblems wird zum Problem für die deutsche Autoindustrie. Dabei wäre es so einfach, Klimaschutz und die Interessen von Autokäufern und Industrie unter einen Hut zu bringen. Alles was es bräuchte wäre europäisches Denken.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?