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Versicherungsärger Kfz-Unfall – Portal hilft gegen die Tricksereien der Versicherungen

Erhöhte Sicht auf zwei beschädigte Autos nach einem Unfall.
Bei der Regulierung von Unfallschäden werden die Ansprüche häufig ungerechtfertigt gekürzt.
© simonkr / Getty Images
Ein Autounfall ist schlimm, noch ärgerlicher wird es, wenn die Versicherung nicht den vollen Schaden übernimmt. Auf der Seite "Unfallzahlung24" kommt man doch zu seinem Geld – wenigstens zum Teil.

Das ist ein bekanntes Phänomen: Ihnen steht Geld zu – aber die Firma, von der sie es bekommen sollen, zeigt ihnen die kalte Schulter. Sie bekommen entweder gar kein Geld oder auf E-Mails wird gar nicht oder erst nach Monaten geantwortet. Auch beliebt: Man bietet eine Zahlung an, doch die ist geringer als das was Ihnen eigentlich zusteht.  Das Kalkül ist immer gleich: Wenn der Betrag nicht allzu hoch ist, scheuen die meisten den Gang zum Gericht. Sie wägen das "Minus" gegen "Ärger und Stress" ab und geben sich mit weniger zufrieden.

Bei Kfz-Unfallschäden wird das gern gemacht. Die gegnerische Versicherung übernimmt den Schaden – im Prinzip, aber sie streicht einige Posten in der Aufstellung des Gutachters. Das betrifft meist nicht die eigentliche Reparatur, aber Posten drumherum. Nutzungsausfall, Mietwagen und Transportkosten. Hier setzt das Service-Portal "Unfallzahlung24" an. Es verspricht unbürokratische Hilfe gegen die Tricks der Branche.

Bei den Policen herrscht ein harter Preiskampf – durch die Vergleichsportale ist eine große Transparenz bei den Kosten entstanden. Auch Kundenbewertungen sind wichtig. Interessant ist nur die Meinung der eigenen Kunden. Was die Unfallgegner denken, ist bei weitem nicht so entscheidend.  Da liegt dieser Verdacht nahe: Wenn systematisch 10 bis 15 Prozent aus der Regulierung gestrichen wird, lohnt sich das Geschäft richtig. Man könnte sagen, da ist der "Schmalz" im Business.

Lesen Sie dazu: So drücken sich Kfz-Versicherung vor Zahlungen an die Kunden

Zur Schadensabwicklung nach einem Autounfall formulierte die Zeitschrift "Finanztest": "So tricksen die Versicherer". Für die Geprellten ist das Ganze extrem ärgerlich. Denn auf den einzelnen Unfall bezogen, sind das meist keine weltbewegenden Summen. "Sie sind dann in einer ganz schlechten Lage", sagte Nicholas Liebrecht von Unfallzahlung24 zum stern. "Es erwartet Sie eine lange Auseinandersetzung und womöglich finden Sie gar keinen Anwalt." Für einen Anwalt sind diese Fälle wenig interessant, sein Honorar bezieht sich auf den Streitwert, das heißt nicht auf alle Kosten des Unfalls, sondern nur auf die strittigen Bestandteile. Entsprechend gering ist das Honorar.

Schnelles Geld 

Unfallkosten24 bietet hier schnelle Hilfe.  Das Prinzip kennt man von Erstattungsportalen im Reisebereich. Man muss nur ein paar Unterlagen hochladen – hier das Sachverständigengutachten, das Versicherungsschreiben und den sogenannten Prüfbericht - und bekommt nach spätestens 24 Stunden ein Angebot.  Das Portal berechnet keine Fixsumme, es fordert auch keine Prozente im Erfolgsfall – es kauft den Schaden ab. Nimmt man das Angebot an, wird das Geld überwiesen. Wer Montag seine Unterlagen hochlädt, sollte am Freitag bereits das Geld auf dem Konto haben. Der Unfall kann bis zu drei Jahren zurückliegen.

Der Nachteil an diesem System: Sie erhalten nie die volle Summe, die Ihnen zusteht. Dafür wird aber nach nur einem Tag eine fixe Zahl genannt und die bekommen Sie praktisch sofort. Interessant ist es vor allem für diejenigen, die selbst keinen Prozess führen wollen.

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