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Service: Vorfahrt, Drängeln, Helmpflicht - Unsere Themen zu Recht und Rad

Auf den Straßen herrscht Krieg – zumindest manchmal. Es ist gar nicht so einfach vorher zu wissen, wer Recht hatte und wer nicht.

Prosit am Lenker - das Unrechtsbewusstsein fehlt vielen Radfahrern. Erst ab 1,6 Promille verliert ein betrunkener Radler den Führerschein. Politiker wollen diesen Wert immer wieder senken – das ist aber gar nicht so leicht.   Lesen Sie:  1,6 Promille – darum ist die Promille-Grenze für Radler so hoch

Prosit am Lenker - das Unrechtsbewusstsein fehlt vielen Radfahrern. Erst ab 1,6 Promille verliert ein betrunkener Radler den Führerschein. Politiker wollen diesen Wert immer wieder senken – das ist aber gar nicht so leicht. 

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1,6 Promille – darum ist die Promille-Grenze für Radler so hoch

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Rad contra Auto - Wer hat Vorfahrt? Die wichtigsten Zweifelsfälle

In den Städten tobt ein Krieg: Radfahrer gegen Autofahrer. Jeder pocht auf sein Recht. Was die Straßenverkehrsordnung im Einzelnen besagt, weiß kaum jemand. Der stern erklärt die kniffligsten Fälle.

Die wichtigsten Zweifelsfälle

Im Alltag sind gegenseitige Rücksichtsnahme und vorausschauende Vorsicht am besten. Das Beharren auf ein vermeintliches oder auch ein tatsächliches Recht führt leicht zu einem Unfall. Es ist wichtig zu wissen, was der Gesetzgeber sagt. Hier finden Sie die häufigsten Zweifelsfälle aufgelistet.

Welche Besonderheiten gelten in der Einbahnstraße?

In besonders beschilderten Einbahnstraßen dürfen Radfahrer entgegen der Einbahn-Richtung fahren. Muss der Autofahrer dort prinzipiell mit entgegenkommenden Radfahrern rechnen?  Natürlich muss er mit entgegenkommenden Radfahrern rechnen, deswegen sind diese Einbahnstraßen mit einem Hinweisschild gekennzeichnet. Muss der Autofahrer in diesen freigegebenen Einbahnstraßen Platz für entgegenkommende Radfahrer lassen?  Ja. Freigegeben sind nur Straßen, die mindestens 3,5 Meter breit sind. In freigegebenen Einbahnstraßen gilt das normale Rechtsfahrgebot. Wenn sich Radfahrer und Autofahrer daran halten, müsste immer genug Platz für beide sein. In der Mitte zu fahren und den Radfahrer an den Rand zu drängen, ist nicht erlaubt. Ist die Straße durch ein Hindernis verengt, gelten die üblichen Vorfahrtsregelungen. In Zukunft können auch schmalere Einbahnstraßen freigeben werden. Ob die Kommunen dies auch tun, bleibt abzuwarten. Dann liegt das Problem beim Autofahrer. Da er weit mehr als die Hälfte der Fahrbahn benötigt, muss er warten. Hat der Radfahrer in einer freigegeben Einbahnstraße auch entgegen der Fahrtrichtung ganz normale Fahrrechte oder nur eingeschränkte Rechte, weil es eine Ausnahme ist?  Die Idee mit den eingeschränkten Rechten ist ein Fantasieprodukt. Nur weil die Regelung relativ neu ist, heißt das nicht, dass man sich nur ein bisschen an sie halten muss. Klarer Fall: Der Radfahrer hat normale Fahrrechte.

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Kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.