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UNFALL: Die eine Nummer gegen Crash-Kummer

Was tun, wenn¿s knallt? Millionen Autofahrer in Deutschland wissen nach einem Unfall nicht, was zuerst zu tun ist.

Was tun, wenn¿s knallt? Millionen Autofahrer in Deutschland wissen nach einem Unfall nicht, was zuerst zu tun ist. Die Versicherungsbranche hat genau zu diesem Zweck eine kostenlose Sammelnummer eingerichtet. Die 0800 66 83 66 3 soll Schluss machen mit der Telefoniererei nach einem Crash. Wenn es nach dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft geht, werden dort die Angaben der Unfallbeteiligten aufgenommen und gleich die Schadensregulierung eingeleitet.

Sammelnummer statt Polizei

Nach Angaben der Versicherungen gehen 75 Prozent der 4,8 Millionen Autounfälle pro Jahr in Deutschland mit Blechschäden ab, die ohne die Polizei geregelt werden könnten. Trotzdem rufen viele Autofahrer auch nach diesen Bagatellschäden aus Unsicherheit die Polizei. Nach Ansicht der Versicherungen reicht in solchen klaren Fällen aber ein Anruf beim so genannten NOTFON D aus, wie die Sammelnummer genannt wird. Hilfe von der Polizei sollte man nur in Anspruch nehmen, wenn Personenschäden oder Straftaten (Unfallflucht, Alkohol) zu beklagen sind.

Kosten und Kostenersparnis

Die Versicherungen lassen sich das Ganze was kosten: Das Notrufsystem, zu dem auch die 20.000 Notrufsäulen in Deutschland gehören, kostet rund 22 Millionen Euro pro Jahr. Die Anrufe laufen in Hamburg auf, wo sie von 220 Mitarbeitern bearbeitet werden. Falls die Unfallparteien es wünschen, werden von der Notrufzentrale gleich Abschleppwagen geschickt, oder sonstige Helfer beauftragt. Vor allem wollen die Versicherer durch den Service Geld sparen, da die Schäden der Kunden schnelle abgewickelt werden können.

Vorsicht bei der Buchstaben-Kombination

Die doch recht lieblose 66 83 66 3 hat durchaus ihren Sinn. Die zur Nummer passende Buchstabenkombination ergibt NOTFON D. Das kann man sich dann auch besser merken. Für Handybesitzer sind, SMS sei Dank, Buchstaben auf der Telefon-Tastatur nichts Neues. Dennoch läuft es bei den so genannten »Vanity-Nummern« etwas anders. Um beispielsweise zum »N« zu gelangen, muss die »6« nicht drei Mal gewählt werden, es reicht ein Tastendruck. Will heißen: 6 (N), 6 (O), 8 (T), 3 (F), 6 (O), (6) (N), 3 (D).

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.