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VERKEHR: Der Lückenfüller

Weil ein Stück der Autobahn A 31 mit privaten Geldern gebaut wird, ist die Schnellstraße elf Jahre früher als geplant durchgängig befahrbar.

Weil ein Stück der Autobahn A 31 mit privaten Geldern gebaut wird, ist die Schnellstraße elf Jahre früher als geplant durchgängig befahrbar

Die Planierraupe, die den Sand auf der geplanten Trasse der Autobahn 31 glättet, versetzt Rolf Trauernicht in Euphorie: »Einfach herrlich, da geht einem das Herz auf!« Der Wind am Autobahnende im niedersächsischen Geeste zerzaust das graue Haar des 77-Jährigen. Er glaube nicht an Schicksal, sagt der Ostfriese. Nein, der Allmächtige sei im Spiel. »Das ist göttliche Fügung, dass jetzt gebaut wird.«

Der Schandfleck

Beim Bauwunder zu Geeste jedoch setzte Trauernicht nicht allein auf die Hilfe von oben. Der gläubige Seniorchef einer internationalen Baustoff-Firmengruppe hat kräftig mitgemischt. Ein Jahr lang sprach er fast täglich mit Politikern und Behördenchefs - über eine Lücke, 41,5 Kilometer lang. Der Schandfleck, der die A 31 auf halbem Weg zwischen Ruhrpott und ostfriesischen Inseln entzweit, sollte laut Bundesfernstraßenplan frühestens 2016 beseitigt sein. Früher könnten die 420 Millionen Mark Baukosten nicht locker gemacht werden, hieß es im Verkehrsministerium.

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105 Millionen Mark gesammelt

Doch der rührige Trauernicht machte möglich, was bundesweit noch niemand geschafft hat. Er brachte Privatleute, Unternehmen, Kommunen, Landkreise und die benachbarten Niederlande dazu, insgesamt 105 Millionen Mark zu spenden. Das Land Niedersachsen stellte weitere 120 Millionen zur Verfügung. Der Bund muss jetzt nur 195 Millionen zuschießen. Das Resultat: Die Lücke auf dem »Friesenspieß« wird bis zum 31. Oktober 2005 geschlossen sein - mindestens elf Jahre früher als geplant.

Zunächst ausgelacht

»Kein Verkehrsminister dieser Welt hätte diesem Baukostenzuschuss widerstehen können«, meint der emsländische Oberkreisdirektor Hermann Bröring, der das Projekt auf Verwaltungsseite vorangetrieben hatte. Trotzdem wurde er von fantasielosen Politikern und bornierten Bürokraten zunächst ausgelacht, als er das Ansinnen in Berlin vortrug.

Hoffnungsträger Autobahn

Seit 1966, damals wurde sie in den Bundesfernstraßenplan aufgenommen, gilt die Emslandautobahn als Hoffnungsträger im einstigen Armenhaus Deutschlands. Die schnelle Verbindung zu Ruhr und Nordsee sollte die wirtschaftliche Entwicklung ankurbeln. Erst in den neunziger Jahren wurde schließlich gebaut. Doch nach dem Fall der Mauer flossen die eingeplanten Gelder in das marode Straßennetz Ostdeutschlands. Im Nordwesten blieb die Lücke.

»Seit an Seit«

Bis Unternehmer Trauernicht und Behördenchef Bröring kamen und schafften, was, wie das »Ostfriesland Magazin« jubelte, seit »der Steinzeit noch niemandem geglückt ist«: Das katholisch-schwarze Emsland und das protestantisch-rote Ostfriesland übten »Seit an Seit einträchtig den Schulterschluss«. Andere Kommunen stießen hinzu. Um den 105-Millionen-Mark-Zuschuss zusammenzukriegen, legten sie gemeinsam mehr als 65 Millionen Mark in den Klingelbeutel. Die örtliche Wirtschaft, darunter VW in Emden und die Meyer Werft, sammelte 16,3 Millionen Mark. Und die Niederlande, an deren Ostgrenze die A 31 verläuft, sind mit 23,3 Millionen dabei.

1300 neue Arbeitsplätze

Mindestens 1300 neue Arbeitsplätze, weniger Staus, kürzere Wege. Verkehrswissenschaftler der Uni Münster errechneten, dass der vorzeitige Lückenschluss der Region einen volkswirtschaftlichen Gewinn von mehr als 500 Millionen Mark beschert. Da gratuliert Kanzler Gerhard Schröder mit »Hut ab!« und spricht von einem »intelligenten Projekt«. Im Bundesverkehrsministerium wird zwar davor gewarnt, »den Ausbau zum Präzedenzfall hochzujubeln«. Ausgeschlossen sei aber nicht, »dass Derartiges in Einzelfällen noch einmal wiederholt wird«.

Es fehlt nicht an Kritik

In naher Zukunft fehlt dafür in den Bundesländern wohl das Geld. Zudem sei solch eine Mischkalkulation »verfassungsrechtlich unzulässig«, wettert Klaus Rehm vom bayerischen Innenministerium: »Die Bundesregierung will sich aus der Verantwortung stehlen, damit Länder, Kommunen oder Private die Kastanien aus dem Feuer holen.« Lückenfüller Trauernicht hält so was für akademischen Blödsinn. »Die Autobahn musste her, basta«, sagt er, und fügt an: »Von Ostfriesland lernen heißt siegen lernen.«

Von Detlef Schmalenberg

Foto von Harald Schmitt

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?