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"Call of Duty 3": Im Westen viel Neues

Was für ein Spektakel! Bei "Call of Duty 3" stockt volljährigen Xbox-360-Zockern der Atem. Grafik, Sound, Spieltempo - alles erstklassig. Nur moralische Bedenken müssen beim Anmachen der Konsole ausgeblendet werden ...

Während Cineasten jedem noch so argen Gemetzel auf der Leinwand (am 28. Dezember startet "The Flags of Our Fathers") den Begriff "Anti-Kriegsfilm" überstülpen dürfen, greifen Computerspieler bei dem Versuch, den Spaß am virtuellen Krieg zu rechtfertigen, mit zermürbender Regelmäßigkeit in leere Schubladen. Am bequemsten lässt sich deshalb "Call of Duty 3" als nahezu makelloser 3-D-Shooter mit historischem Hintergrund beschreiben. Die Finger vom Abzug lassen sollte nur, wer die Kombination aus kinoreifer Atmosphäre und geballter Action verschmäht - und noch nicht volljährig ist!

Wie in den beiden Vorgängern schließt sich der Spieler den alliierten Truppenverbänden an. Das Ziel: die Befreiung Europas. Dabei schlüpft er nicht nur in die Uniform der G.I.s, sondern trägt im Verlauf der 14 Missionen umfassenden Einzelspieler-Kampagne auch die Farben Kanadas, Großbritanniens und Polens.

Dieses Episoden-Gameplay ist die größte Schwäche und Stärke des Titels zugleich. Eine zusammenhängende Geschichte gibt es nicht. Dafür wird Abwechslung groß geschrieben. Von Massenschlachten in der Normandie über Panzer- und Jeep-Spritztouren bis hin zum Kampf um ein von der Wehrmacht besetztes Schloss bietet "Call of Duty 3" die unterschiedlichsten Einsätze. Gemein ist ihnen nur der ungewöhnlich hohe Stress-Faktor.

"Call of Duty 3" lässt dem Spieler kaum eine Verschnaufpause. Auf Schritt und Tritt wird er mit zumeist bösen Überraschungen konfrontiert. Mal bricht jäh ein deutscher Panzer durch eine Häuserwand oder landet eine Handgranate vor unseren Füßen, dann versucht ein deutscher Soldat den Spieler im Nahkampf zu erwürgen. Durch schnelles Drücken der Schultertasten lässt sich Letzteres gerade noch verhindern. Nur ein Grund, warum "Call of Duty 3" nahe geht. Ein anderer: die - pardon - bombastische Präsentation.

Audiovisuell haben die neuen Entwickler von Treyarch im Vergleich zum ohnehin schon überwältigenden Vorgänger noch eine Schippe draufgelegt. Animationen und Modellierung der Soldaten wirken lebensecht, die zerbombten Schauplätze sehen erschreckend realistisch aus. Und auch die Rauch-, Feuer-, Wetter- und Tiefenunschärfeeffekte lassen ungläubig staunen. Übertroffen wird die Grafik nur noch von der Referenz-gültigen Sounduntermalung. Die Kugeln pfeifen dem Spieler um die Ohren, Einschläge von Mörsergranaten sorgen für Hörstürze, und die perfekt eingebundene Musik könnte aus einem Kinofilm stammen. Bei angeschlossener Dolby-5.1-Anlage ein unglaublich intensives Erlebnis ...

Neben der Einzelspieler-Kampagne, die mit zehn Stunden Spielzeit leider viel zu kurz ausgefallen ist, verfügt das Game auch über einen Multiplayer-Modus. Volljährige Xbox-360-Gamer mit "Xbox Live"-Goldabo können 24 Stunden am Tag durch die Gegend ballern. Und dass dieses Angebot auch tatsächlich wahrgenommen wird, zeigt sich daran, dass "Call of Duty 2" nach wie vor zu den beliebtesten Mehrspieler-Games für Microsofts Next-Gen-Konsole gehört. Bis zu 24 Spieler können sich auf einer der neun Maps treffen und in sechs Spielmodi herausfinden, wer seine Einzelspieler-Hausaufgaben gemacht hat. Für die nötige Abwechslung sorgen verschiedene Klassen sowie auf den Karten verstreute Fahrzeuge.

Call of Duty 3

Hersteller/Vertrieb

Treyarch/Activision

Genre

Action

Plattform

PlayStation2, XBox, Xbox 360

Preis

ca. 70 Euro

Altersfreigabe

ab 18 Jahren

Das Fazit fällt leicht: Jeder volljährige Konsolen-Gamer, der auch nur über ein Fitzelchen Affinität zu 3-D-Shootern verfügt, muss "Call of Duty 3" haben. Das ist ein Befehl!

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.