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"Family Ski & Snowboard": Einfach mal querstellen

Virtuelle Pistengaudi: Mit "Family Ski & Snowboard" verlängert Atari die Wintersaison und ermöglicht es, ohne Verletzungsrisiko die irrsten Stunts auszuprobieren.

Das vorweg: Mit Nintendos High-Tech-Waage gewinnt "Family Ski & Snowboard" deutlich an Reiz. Durch die entsprechende Gewichtsverteilung lässt sich die Fahrtrichtung der Spielfigur bestimmen, wobei Ski-Fans das Balance Board frontal vor die Wii positionieren und Snowboarder sich einfach querstellen. Anfangs ist die Hand- und Fußhabe etwas schwierig, klappt aber mit ein wenig Übung ganz gut und kommt der Vorstellung, auf einer Skipiste unterwegs zu sein, ziemlich nahe. Um halsbrecherische Tricks zu vollführen, werden zusätzlich Wiimote und Nunchuck benötigt.

Aber es geht natürlich auch ohne das teure Balance Board: Dann werden Nunchuck und Wiimote zum Skistockersatz. Zum Beschleunigen bewegt man beide auf und ab. Für das Kurvenfahren werden die Controller in die gewünschte Richtung geneigt. Gerät man ins Straucheln, fuchtelt die Figur, gerne auch der eigene Mii-Avatar, auf dem Bildschirm mit den Armen. Um die Balance wiederherzustellen, werden die beiden Controller einfach nach unten geschwungen.

Family Ski & Snowboard

Hersteller/Vertrieb

Atari/Atari

Genre

Sport

Plattform

Wii

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Zum Glück funktioniert die Bewegungserkennung ausgezeichnet. Andernfalls würde man in den zahlreichen Rennen und Trick-Wettbewerben kein Land sehen. Wer will, kann aber auch einfach nur so den Berg hinabwedeln, die wechselnden Licht- und Wetterverhältnisse bestaunen, Abkürzungen austesten oder kleinere Aufgaben erfüllen - etwa nach verletzten Tieren suchen. Grafisch ist "Family Ski & Snowboard" gut gelungen. Wenn allerdings vier Spieler gleichzeitig die Piste unsicher machen, gerät das Ganze gelegentlich ins Ruckeln, was der Pistengaudi jedoch keinen Abbruch tut.

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
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