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"Project Gotham Racing 4": Ende der Schönwetterzeit

"Project Gotham Racing 4" bietet vor allem mehr: mehr Autos, mehr Strecken, mehr schlechtes Wetter. Aber nur wenig brauchbare Neuerungen ...

Vom launischen Wetter einmal abgesehen, gibt es jedoch nur wenige Änderungen und Neuerungen im vierten Teil der etablierten Rennreihe. "Evolution statt Revolution" lautete wohl das Motto des englischen Entwicklungsstudios Bizarre Creations, das nach der Fertigstellung des Titels prompt von Activision aufgekauft wurde.

"Project Gotham Racing 4" versteht sich wie seine Vorgänger als Mischung aus Simulation und Arcade-Racer ohne großes "Pimp my Ride"-Gehabe. Mit über 120 Original-Flitzern rast der Spieler on- oder offline durch die Innenstädte von London, Las Vegas, Macao, New York, Shanghai, Tokio, Quebec und St. Petersburg. Jede Metropole wartet dabei mit zehn Rundkursvarianten auf, die von "knackig kurz" bis "ellenlang" alles abdecken. Dazu kommen die berühmt-berüchtigte Nordschleife nebst Formel-1-Strecke sowie mehrere Testparcours.

In der ausbaufähigen Garage tummeln sich nach den ersten Rennerfolgen im Karrieremodus schnell die ersten reinrassigen Sportler vom Typ eines Lamborghinis oder Ferraris. Aber auch ein paar Exoten wie der Tesla Roadster und andere straßenzugelassene Geschosse haben ihren Weg ins Programm gefunden. Neuerdings stehen in "PGR 4" auch Motorräder für einen Ausritt bereit - eine auf den ersten Blick coole Ergänzung, die jedoch nur bedingt Spaß bringt. Zwar lassen sich mit den ebenfalls lizenzierten Bikes Wheelies und andere Kunststückchen vollführen, die Steuerung der Maschinen ist jedoch mehr als nervös ausgefallen. Der Blick über den Lenker erweist sich dabei als nahezu unbrauchbar. Nur wer von außen steuert, bekommt die durchzugsstarken Feuerstühle auch bei extremer Schräglage in den Griff.

Bei den Boliden sollte indes des Öfteren ins Cockpit gewechselt werden. Hier wartet eine wahre Flut an Details - vom originalgetreu nachgebildeten Armaturenbrett bis hin zu animierten Gas- und Bremspedalen. Viel Zeit, sich frei mit dem rechten Analogstick umzuschauen, bleibt während der Rennen allerdings nicht. Die Gegner fahren taff, und Karambolagen hinterlassen hässliche Spuren auf den schönen Modellen. Mehr als ein paar Kratzer, Beulen und eine kaputte Heckscheibe gibt es allerdings selbst bei Crashs mit Tempo 250 nicht zu sehen. Der Grund ist offenbar Eitelkeit: "Es gibt gewisse Hersteller, die es nicht einmal mögen, wenn die Windschutzscheibe ihres Autos in Brüche geht", rechtfertigen die Jungs von Bizarre Creations ihr simples Schadensmodell, das zudem keinerlei Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat.

Etwas vielfältiger ist das Gameplay ausgefallen, das neben normalen Rennen mit Slalomparcous, Überhol-Contests, Radarfallen-Events und Driftwettbewerben aufwartet, in denen wieder jede Menge Kudos gesammelt werden müssen - die Währung in "Project Gotham Racing 4". Mit den Münzen werden nicht nur Erfolge, sondern vor allem Stil und fehlerfreies Fahren belohnt.

Optisch kann der Titel dank flottem Bildaufbau, zahlreichen Licht-, Leucht-, Verwisch- und Spiegeleffekten sowie grandios in Szene gesetzter Kurse vollends überzeugen. Kräftige Motorensounds und eine Musikauswahl, die mit zahlreichen bekannten Acts und einem neu gemischten Prodigy-Track aufwartet, runden die gelungene Präsentation ab.

Project Gotham Racing 4

Hersteller/Vertrieb

Bizarre Creations/Microsoft

Genre

Rennspiel

Plattform

Xbox 360

Preis

ca. 70 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

Dennoch hinterlässt "Project Gotham Racing 4" einen etwas faden Beigeschmack. Große und gewichtige Unterschiede zum Vorgänger lassen sich trotz der langen Entwicklungszeit kaum feststellen. Und die Konkurrenz - nicht zuletzt aus dem eigenen Hause ("Forza 2") - ist stark geworden. Damit jedoch kein falscher Eindruck einsteht: "PGR 4" enttäuscht nur Besitzer des Vorgängers. Alle anderen dürfen bedenkenlos einsteigen ...

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.