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"Ultimate Band": Spiel's (nicht) nochmal, Sam

Nach und nach kommen die "Guitar Hero"- und "Rock Band"-Klone auf den Markt. Disneys "Ultimate Band" zeigt, wie ein Musikspiel nicht sein sollte.

Ohnehin gibt sich Disneys "Ultimate Band" von Anfang an bescheiden. Statt sündhaft teurer Plastikinstrumente wie bei "Guitar Hero" und "Rock Band" werden zum Spielen nur die Wiimote samt Nunchuck benötigt. Doch wirklich musiziert wird hier nicht. Vielmehr verkommt das Spielen zu einer wilden Fuchtelei zum Playback, bei der die Gefahr einer Sehnenscheidenentzündung mit jedem Akkord steigt.

Vor allem bei Gitarre und Bass wirkt das Spielen mehr bemüht denn intuitiv. Da wollen die Controller gedreht, gestreckt oder hin- und hergewedelt werden. Spaß macht das allerdings nur selten. Im krassen Gegensatz steht die Bedienung des Frontmanns. Singen muss er nicht - nur posen. Aber selbst das Bewegungsrepertoire beschränkt sich auf lahme Gesten, die zum Teil nicht mal 1:1 auf den Bildschirm umgesetzt werden. Besser ist der Drum-Part gelungen, bei dem wenigstens ein wenig Rhythmusgefühl vonnöten ist. Auf eine Bass-Trommel muss allerdings verzichtet werden.

Minimalismus auch bei der Songauswahl: Die 35 vorhandenen Tracks sind allesamt Coverversionen von Hits der White Stripes, The Who, The Jonas Brothers oder Weezer. Entsprechend sind die Gesangsleistungen mal ganz gut, mal nahe an der Körperverletzung. Schade, dass Disney sich die Lizenzen für die Originale sparte und stattdessen lieber darauf achtete, dass die Texte altersgemäß sind.

Ultimate Band

Hersteller/Vertrieb

Fall Line Studio/Disney Interactive

Genre

Sonstiges / Besonderes

Plattform

Nintendo DS, Wii

Preis

50 Euro

Altersfreigabe

Ohne Altersbeschränkung

Ansonsten bietet "Ultimate Band" die übliche Geschichte von einer Nachwuchsband, die hoch hinaus will. Immerhin sind die Charaktere nett gestaltet, vor allem jüngeren Zockern dürfte die Inszenierung des Spiels zusagen. Doch unterm Strich sieht es der Disney-Streich genauso wie Midways Wii-Game "Popstar Guitar" gegen die großen Brüder "Guitar Hero" und "Rock Band" kein Land. Und so teilt "Ultimate Band" im Endeffekt das Schicksal vieler angehender Musiker: Bis an die Spitze wird es das Spiel nie schaffen. Und das völlig zu Recht.

Alexander Hildebrand/Teleschau / TELESCHAU
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