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20 Jahre iMac: Wie Apple von knallbunten Computern vor dem Ruin gerettet wurde

Lange vor dem gigantischen Erfolg des iPhones war Apple kurz vor der Pleite. Den Umschwung brachte die Rückkehr des Gründers Steve Jobs - und ein revolutionärer Computer. Heute wird er 20 Jahre alt.

Steve Jobs Apple iMac G3

Steve Jobs stellte heute vor 20 Jahren Apples iMac vor

Picture Alliance

Ohne diesen Computer wäre das iPhone vielleicht nie erfunden worden. Als heute vor zwanzig Jahren den ersten iMac vorstellte, stand der heute wertvollste Konzern der Welt kurz vor der Pleite. Der knallbunte iMac brachte die Wende - und veränderte unsere Sicht auf Computer für immer.

Zu dieser Zeit waren noch graue oder beige Kästen, reine Werkzeuge statt Lifestyle-Produkte. Der bunte iMac brach mit allem, was man bis dahin kannte. Er war bunt, teilweise transparent - und verbarg sämtliche Hardware im Gehäuse seines Bildschirms. Der erste, im Blauton "Bondi Blue" gehalten, wirkte bei der Vorstellung wie Science Fiction. Das war kein Zufall. Laut der Jobs-Biographie von Walter Isaacson soll Jobs während der Entwicklung gefragt haben, wie wohl ein Computer in der Zukunftsserie "Die Jetsons" aussehen würde.


Science Fiction auf dem Schreibtisch

Das vom heutigen Design-Chef Jonathan Ive nach dieser Idee entworfene Gehäuse setzte Maßstäbe, die ganze Industrie baute plötzlich bunte und transparente Rechner und Peripherie-Geräte. Der Computer wurde vom versteckten Gerät unter dem Schreibtisch zum coolen Hingucker. Und vom fast vergessenen Tech-Dinosaurier wieder zum Trendsetter.

Mit dem wurde der Computer endgültig zum Lifestyle-Objekt. Dabei war das Gerät nicht nur optisch sondern auch technisch mutig. Als erster Mainstream-Computer verzichtete er trotz eines Preises von 2999 D-Mark auf den Floppy-Drive. Eine ungeheuerliche Maßnahme zu dieser Zeit. Stattdessen setzte Apple voll auf CD-ROM und den damals noch neuen USB-Standard.

Einfachheit als Verkaufsgarant

Neben dem schicken Gehäuse - Jobs prahlte, sein Computer sei von hinten hübscher als die der Konkurrenz von vorne -, vermarktete Apple vor allem die einfache Nutzung. So zeigte eine Werbeclip, wie ein Nutzer einen iMac und ein anderer einen PC aufbaute. Während der iMac nur Strom, einen Netzwerk-Anschluss und eine USB-Verbindung zu Tastatur und Maus brauchte, musste der PC-Nutzer sich mit seitenweisen Anleitungen und Kabelsalat herumschlagen. Der weniger schöne Nebeneffekt: Weil Apple viele Schnittstellen gestrichen hatte, funktionierten alte Drucker und andere Geräte nicht mit dem neuen Mac. Ähnlich, wie es beim mit dem Streichen des Klinkenanschlusses kam.

Das i als Notlösung

Auch mit dem Namen sollte Apple ein Signal für spätere Geräte setzen. Das markante, klein geschriebene "i" war lange Zeit Apples Markenzeichen, vom iPod bis zum iPhone. Das "i" stand laut Jobs Präsentation für eine ganze Reihe von Begriffen, etwa Internet, individuell, informieren und inspirieren. Tatsächlich war es aber nur eine Notlösung. Jobs wollte den Rechner eigentlich "Macman" nennen. Tatsächlich hatte aber bereits eine andere Firma diesen Namen patentiert, vermutlich war es auch besser so.

Mit dem iMac kam die Wende in einer extrem schweren Zeit. Nachdem Gründer Steve Jobs 1985 aus dem Konzern gedrängt worden war, fand Apple einfach nicht mehr zurück auf den Erfolgskurs. Ein Flop jagte den anderen, es fehlte die Vision und der Mut zu etwas neuem. Als Jobs 1996 als letzte Rettung zurückgeholt wurde, war das eine schlichte Verzweiflungsmaßnahme. Mit der Vorstellung des iMac am 7. Mai 1998 war das alles vergessen. Apple war wieder da.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.