HOME

Körperteile aus dem 3D-Drucker: So will das US-Militär verstümmelten Soldaten helfen

Soldaten drohen im Kampfeinsatz schwere Verletzungen - bis zum Verlust von Körperteilen. Nun wollen US-Militärs die Soldaten einscannen - um per 3D-Drucker "Ersatzteile" drucken zu können.

Von Malte Mansholt

Handprothesen in Serienfertigung. US-Militärs erwägen statt dessen für jeden Soldaten eigene "Ersatzteile" auszudrucken

Handprothesen in Serienfertigung. US-Militärs erwägen statt dessen für jeden Soldaten eigene "Ersatzteile" auszudrucken

Das Soldaten sich im Kampfeinsatz verletzen oder gar sterben, ist Berufsrisiko. Eine entsprechende Ausbildung und militärische Aufklärung können das Risiko zwar reduzieren. Trotzdem gehören Tod und Verstümmelung zum Alltag. Verhindern kann das keine Armee der Welt. Aber zumindest den verletzten Soldaten zu einem weitgehend normalen Leben nach dem Krieg verhelfen. Die US-Armee erwägt dazu nun vollständig neue Wege zu gehen: Sie will den Körper der Soldaten im Computer speichern - und verlorene Körperteile bei Bedarf mit Hilfe eines 3D-Druckers ersetzen.

Die Idee stammt von Forschern der Universität von Nevada, berichtet die britische Zeitung "The Telegraph". Dort scannen bereits heute Forscher die Körper einzelner Patienten. Mit einer Kombination aus Röntgen- und Ultraschall-Bilder sowie Aufnahmen aus einem Kernspintomographen erstellen sie exakte, virtuelle Replikate der Körper. Ein spezieller OP-Tisch zeigt die Bilder und ermöglicht so eine detaillierte Untersuchung des gesamten Innenlebens - ohne dafür wirklich operieren zu müssen.

Exakte Kopie

Die Forscher befinden sich nun in Gesprächen mit dem US-Militär. Sie sehen vor allem einen Nutzen bei der Erstellung exakter Prothesen für verwundete Soldaten. Denn die sind bisher kaum herstellbar: Wie genau die Körperteile vor ihrer Zerstörung beschaffen waren, lässt sich nur im Nachhinein rekonstruieren. Mit einer exakten virtuellen Kopie müsste der entsprechende Körperteil nur repliziert werden. Auch der Ersatz von einzelnen Knochen oder Gelenken ist denkbar. Wissenschaftler haben bereits erfolgreich Kieferknochen aus Titan-Pulver ausgedruckt.

Wie weit die Gespräche fortgeschritten sind, geht aus dem Bericht nicht hervor. Selbst wenn die Pläne Wirklichkeit werden sollten, ist eine schnelle Umsetzung unwahrscheinlich. Die US-Streitkräfte beschäftigen fast 1,5 Millionen Soldaten, sie alle müssten den aufwändigen Scan-Prozess durchlaufen. Denn der Vorteil der Technologie gegenüber herkömmlichen Prothesen besteht nur, solange von jedem einzelnen Soldaten ein eigenes Abbild vorliegt - ein sehr kostenintensives Projekt. Ob das US-Militär für seine zukünftigen Veteranen so viel ausgeben möchte, muss sich zeigen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.