HOME

Veraltetes Betriebssystem: Windows 7 wird zur tickenden Zeitbombe

In einem Jahr stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein. Noch immer ist das zehn Jahre alte Betriebssystem auf fast 40 Prozent aller Rechner installiert. Damit wird es zu einer großen Sicherheitsgefahr.

Picture Alliance

Windows 7 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, im Oktober feiert das PC-Betriebssystem seinen zehnten Geburtstag. Doch obwohl es mittlerweile drei Nachfolger gibt - Version 8, 8.1 und 10 -, läuft Windows 7 immer noch auf fast jedem dritten Rechner. Im Dezember 2018 lag der weltweite Marktanteil bei 35,63 Prozent (zum Vergleich: 52,36 Prozent bei Windows 10). In Deutschland sieht es nicht viel besser aus, hier läuft Windows 7 auf 29 Prozent der PCs.

Windows 7 wird zur Zeitbombe

Das Problem: In einem Jahr - Stichtag 14. Januar 2020 - wird Microsoft den Support für Windows 7 endgültig einstellen. Dann wird es keine neuen Updates geben, Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft. Mit jeder neu entdeckten Schwachstelle wird das Betriebssystem damit anfälliger für Cyberkriminelle. Wer das Betriebssystem über das von Microsoft diktierte Verfallsdatum weiter nutzt, riskiert, Opfer von Hackern und Virenprogrammierern zu werden.

Bereits im Januar 2015 stellte Microsoft den regulären Support ein, derzeit läuft der sogenannte erweiterte Support. Das bedeutet, dass Windows 7 keine neuen Funktionen mehr spendiert bekommt und Microsoft auch keinen Wert mehr darauf legt, dass das Betriebssystem mit anderen Produkten kompatibel bleibt. Grundlegende Sicherheits-Updates werden aber noch regelmäßig zum Download bereitgestellt.

Das ändert sich in einem Jahr, wenn der erweiterte Support endet. Die Ausnahme sind dann zahlende Nutzer mit speziellen Konditionen, das betrifft aber eher Unternehmen denn Privatpersonen.

Windows-7-Nutzer sollten umsteigen

Ähnliche Erfahrungen sammelte Microsoft im April 2014, als der Konzern endgültig die Unterstützung für das damals populäre Windows XP beendete. XP war damals allerdings hoffnungslos veraltet und lief vor allem auf älterer Hardware. Bei Windows 7 ist die Situation anders: Die Nutzer sind damit in der Regel zufrieden, einige Rechner wären sogar in der Lage, die aktuelle Version Windows 10 zu installieren. Jedoch boykottieren die Nutzer die neue Systemoberfläche und die Datensammelei von Microsoft. Im kommenden Jahr muss Microsoft noch einige Überzeugungsarbeit leisten.

Langfristig dürfte den Nutzern aber nichts anderes übrig bleiben, als sich auf den Umstieg vorzubereiten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten sie auf Windows 10 wechseln - oder direkt auf ein anderes Betriebssystem umsteigen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.