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Unterwasserkameras im Test: Völlig abgesoffen

Mit einer wasserdichten Kamera können Urlauber auch beim Tauchen knipsen. Stiftung Warentest hat zwölf Geräte getestet - nur zwei konnten überzeugen. Vor allem günstige Modelle sind durchgefallen.

Von Christoph Fröhlich

Zwölf Unterwasserkameras hat Stiftung Warentest getestet. Doch nur die wenigsten machten gute Fotos. Echte profis verlassen sich deshalb lieber auf spezielle Gehäuse für ihr Profigerät.

Zwölf Unterwasserkameras hat Stiftung Warentest getestet. Doch nur die wenigsten machten gute Fotos. Echte profis verlassen sich deshalb lieber auf spezielle Gehäuse für ihr Profigerät.

Augen auf und lächeln! Was schon bei herkömmlichen Kameras nur selten gelingt, kann unter Wasser zur echten Geduldsprobe werden. Umso schlimmer, wenn dann das fertige Bild nicht überzeugt. Stiftung Warentest hat zwölf wasserdichte Kameras untersucht - nur zwei machen gute Bilder und erreichen das Testurteil "gut". Vor allem die günstigen Modelle sorgen mit wenigen Funktionen und mieser Bildqualität für Frust.

Wenig Licht, viel Nass

Testsieger wurde die Nikon Coolpix AW100 (rund 265 Euro), gefolgt von der Panasonic Lumix DMC-FT4 (360 Euro). Sie schießen als einzige gute Bilder mit einer Auflösung von 16 beziehungsweise zwölf Megapixeln und können auch HD-Filme aufnehmen. Außerdem überzeugen beide Kameras bei schlechten Lichtbedingungen. Das ist bei Unterwasseraufnahmen besonders wichtig, denn ab einer Tiefe von drei Metern schwinden die Farben und das Bild wird schnell dunkel. Deshalb sollte immer nah unter der Oberfläche fotografiert werden.

Die Tester haben bei allen Kameras geprüft, ob sie bei einer Tauchtiefe von drei beziehungsweise fünf Metern dicht halten. Die meisten Geräte bleiben zwischen drei und zehn Metern trocken, die Panasonic Lumix DMC-FT4 überlebt laut Hersteller sogar einen Tauchgang von bis zu 12 Metern. Außerdem wurden die Kameras auf Stoßfestigkeit geprüft. Das positive Ergebnis: Alle zwölf Kameras dürften auch einen Sturz am felsigen Strand unbeschadet überstehen.

Trotzdem sollte mit den Kameras vorsichtig umgegangen werden: Ein unbedachter Wurf ins kühle Nass oder ein Hechtsprung in die nächste Welle kann die Kamera zerstören, denn der Druck beim Aufprall aufs Wasser ist deutlich größer als beim normalen Tauchen.

Billig schneidet schlechter ab

Während Nikon mit der Coolpix AW100 den ersten Platz ergatterte, belegt das Unternehmen gleichzeitig auch den vorletzten: Die wesentlich günstigere Coolpix S30 (rund 110 Euro) ist mit einer Note von 4,0 nur "Ausreichend". Sie hält nur Tauchgänge bis zu drei Meter Tiefe aus, hat keinen GPS-Sensor, macht befriedigende Bilder und kann keine Videos aufzeichnen. Auch der Monitor überzeugte die Kritiker nicht. Das Schlusslicht ist die Ricoh PX (Testnote 4,1): Mit 112 Euro war sie zwar eines der preisgünstigsten Modelle, bietet aber neben mittelmäßigen Bildern einen schlechten Blitz und einen mangelhaften Monitor.

Ein Problem der etwas anderen Art hat Pentax: Bei der Optio WG-2 GPS (340 Euro) und dem Schwestermodell ohne Ortungssensor kann durch eine Konstruktionsschwäche Wasser einlaufen. Unter der Akkuklappe befindet sich in einer Furche eine Schiebedichtung, in der sich Wasser sammeln kann. Beim Öffnen der Klappe - beispielsweise beim Akkuwechsel - kann so Wasser in die Kamera fließen. Deshalb sollten Nutzer die Kamera immer nach unten hin öffnen, damit das Wasser aus der Furche heraustropfen kann.

Abstriche bei der Bildqualität

Dass wasserdichte Kompaktkameras bei Preisen um 300 Euro in punkto Bildqualität nicht mit Spiegelreflexkameras mithalten können, überrascht nicht. Profifotografen mit hohen Ansprüchen sollten sich lieber nach passenden Gehäusen für ihre Kameras umsehen.

Auch beim Zoom sollten keine Wunder erwartet werden: Während klassische Superzoom-Kameras bis zu 20-fach vergrößern können, schaffen Unterwasserkameras mit Faktor vier nur einen Bruchteil. Denn wasserdichte Kameras haben ein innenliegendes Objektiv, das vor Wasser schützt. Zudem ist in den schlanken Geräten meist wenig Platz. Eine weitere Hürde für Unterwasserfotografen: Die Geräte haben keinen Sucher. Stattdessen muss das Motiv über den Monitor begutachtet werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist darauf wenig zu erkennen - erst im dunklen Wasser spielt der Bildschirm seine Stärke aus.

Mehr Informationen zum Test finden Sie auf www.test.de.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.