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Stiftung Warentest prüft Fernseher An Samsung kommt keiner vorbei


Ein guter Fernseher muss kein Vermögen kosten. Stiftung Warentest hat 17 TV-Modelle in drei verschiedenen Größenkategorien getestet. Einige patzen mit schlechtem Sound und miesem Bild.

Nächstes Jahr findet nicht nur die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt, sondern auch noch die Olympischen Spiele in Rio. Für viele Haushalte bedeutet das: Es wird höchste Zeit für einen neuen Fernseher. Die eine oder andere Mattscheibe wird in wenigen Wochen sicherlich schon unter dem Tannenbaum stehen. Doch welches Modell ist empfehlenswert? Und worauf muss man achten? Stiftung Warentest hat 17 Modelle in drei Größenkategorien getestet. Vor allem Samsung glänzte in fast allen Kategorien.

Mittlere Fernseher

Bei den kleinen Fernsehern mit 40 bis 43 Zoll Bildschirmdiagonale gewinnt der Samsung UE40JU6580 (Note:2,0). Mit 790 Euro liegt er im preislichen Mittelfeld. Er punktet mit einem vergleichsweise guten Ton - wer aber wirklichen Bombast-Sound für richtiges Kinofeeling erwartet, muss zu einer separaten Soundbar greifen. Der Samsung-Fernseher bietet bereits UHD-Auflösung (4K). Das insgesamt beste Bild liefert aber der Sony KDL-43W755C. Loewe und Samsung haben den größten Stromhunger, aufs Jahr gesehen verbrauchen sie 10 Euro mehr.

Große Fernseher

Auch bei den großen Modellen holt sich Samsung die Krone. Der UE48JU7590 erreicht die Gesamtnote von 1,8 und punktet vor allem bei der Bildqualität - und darauf kommt es bei einem Fernseher schließlich an. Doch auch der Zweitplatzierte in dieser Kategorie, der LG 49UF7709, liefert ein tolles Bild. Der Samsung hat neben dem Panasonic (TX-50CXW804) den besten Ton. Dafür verbraucht der Samsung im Schnitt Strom für 21 Euro mehr im Jahr.

XXL-Fernseher

Der Samsung UE55JS9090 (Note: 1,7) - Testsieger in der Kategorie 55 Zoll - dürfte nur noch in die wenigsten Schrankwände passen. Die Bildschirmdiagonale beträgt satte 1,40 Meter! Dafür sind die Geräte echte Blickfänger und ideal fürs Heimkino. Alle Fernseher dieser Größenordnung unterstützen selbstverständlich die knackscharfe UHD-Auflösung. Derzeit mangelt es aber noch an Inhalten für den neuen Bildstandard. Neben dem Samsung glänzen auch der LG 55UG8709 und die beiden Sony-Fernseher (KD-55X9305C und KD-55S8505C) mit sehr gutem Bild. Grundig enttäuscht leider bei der Bildqualität und dem Sound, der hohl und bassarm klingt.

Antennennutzer aufgepasst

Ab kommendem Jahr werden Signale in HD-Auflösung übertragen. 2019 wird DVB-T2 HD den bisherigen Standard DVB-T ablösen. Damit der Fernseher dann nicht schwarz bleibt, muss das Gerät den Codec H.265 unterstützen. Achten Sie also beim Kauf darauf, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr unter test.de/fernseher.


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