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Änderung im Facebook-Profil So zeigen Sie wieder ihre alte E-Mail-Adresse


Facebook hat ungefragt die E-Mail-Adressen in den Nutzerprofilen ausgetauscht. Statt der privaten wird jetzt eine Facebook-Adresse angezeigt. Das können Sie mit wenigen Klicks rückgängig machen.

Nach der Chronik jetzt die E-Mail: Seit April hat jeder Facebook-Nutzer eine eigene E-Mail-Adresse, die nach dem Prinzip "Nutzername@facebook.com" gebildet wird. Wer bislang keinen Nutzernamen angegeben hat, bekommt stattdessen eine Reihe zufälliger Zahlen als Adresse zugewiesen.

Jetzt ist das soziale Netzwerk noch einen Schritt weiter gegangen und hat - ungefragt - in jedem Profil die private E-Mail durch eine persönliche Facebook-Adresse ersetzt. Zwar ist die alte noch gespeichert, wird aber standardmäßig nicht mehr angezeigt. Doch mit wenigen Handgriffen können Sie die neue Facebook-Adresse wieder aus ihrem Profil verbannen.

So ändern Sie die E-Mail-Adresse in ihrem Profil

Loggen Sie sich in ihr Facebook-Profil ein und klicken Sie unter ihrem Profilbild auf den Reiter "Info". In der rechten Spalte finden Sie den Kasten "Kontaktinformationen". Mit einem Klick auf "Bearbeiten" sehen Sie alle angegebenen Kontaktdaten, auch die alte E-Mail-Adresse. Daneben können Sie festlegen, ob und wie sie in der Chronik dargestellt werden soll. Möchten Sie die Facebook-Adresse sperren, wählen Sie "In der Chronik verborgen". Ganz wichtig: Vergessen Sie nicht zu speichern! Ansonsten werden die Änderungen wieder hinfällig. Anschließend zeigt ihr Profil wieder die alte Mail-Adresse.

Mit dem neuen Mail-Account können nicht nur Nachrichten innerhalb des Netzwerks verschickt werden, sondern auch an andere Mail-Provider. Selbstverständlich können auch Mails von fremden Diensten empfangen werden. Damit versucht Facebook seine Nutzer länger an die Plattform zu binden und noch mehr Kommunikation über die eigenen Server zu schleusen.

Raus aus Facebook

Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook seinen Nutzern eine neue Funktion aufzwingt: Die vor einigen Monaten eingeführte Chronik sorgte für viel Gesprächsstoff im Netz, viele Nutzer wollen ihre klassische Profilansicht behalten. Auch jetzt drohen einige User mit dem Ausstieg aus dem sozialen Netzwerk. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Christoph Fröhlich

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