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Archivprojekt: Google scannt alte Zeitungen

Erst alte Bücher, jetzt alte Zeitungen: Google hat ein neues Digitalisierungsprojekt vorgestellt. Die historischen Archive von Tageszeitungen sollen eingescannt und im Internet zugänglich gemacht werden - im Originallayout. Zur Finanzierung greift Google auf sein bewährtes Erlösmodell zurück.

Nach alten Büchern hat der Suchmaschinen-Riese Google weiteres Futter für seine Scanner entdeckt: alte Zeitungen. Ähnlich dem Digitalisierungsprojekt Google Books, mit dem ganze Bibliotheksbestände über das Web durchsuchbar werden sollen, will Google Presseerzeugnisse elektronisch erfassen, zunächst nur Tageszeitungen aus den USA.

Im offiziellen Blog der Firma heißt es, im Jahr 2006 habe Google bereits begonnen, die digitalen Archive der "New York Times" und "Washington Post" zu indizieren und über die Websuche erreichbar zu machen. Das Einscannen alter Zeitungen sei der nächste logische Schritt.

Google digitalisiert die alten Originallayouts von Mikrofilm, dem üblichen analogen Speichermaterial für Zeitungsarchive. Die erfassten Artikel werden über die Archivfunktion des Nachrichtenportals Google News und später möglicherweise über die Homepage der jeweiligen Zeitung zu finden sein. Jede Zeitungsseite wird originalgetreu mit allen Fotos und Anzeigen angezeigt.

Die Kosten für die Digitalisierung trägt Google, refinanziert wird das Projekt in bewährter Manier: Thematisch passende Anzeigen werden neben den Zeitungsseiten eingeblendet.

Marissa Meyer, Google-Vizepräsidentin für Suchprodukte, bezeichnet die Initiative als "gut für Zeitungen. Wir bringen eine alte Generation journalistischer Beiträge online und erweitern die Leserschaft von Nachrichtenarchiven." Diese Altbestände sind es allerdings, die viele Verlage wie einen Schatz hüten, um damit selbst Geld zu verdienen - irgendwann, wenn die Verlage geklärt haben, wie sie die aufwändige Digitalisierung finanzieren.

Diesmal nur mit Zustimmung

Google hat offenbar aus den juristischen Querelen seines Buchprojekts gelernt, als viele Verlage ihre Urheberrechte durch das Veröffentlichen von Buchinhalten in den Angeboten des Suchmaschinenbetreibers verletzt sahen und klagten: Diesmal sollen ausschließlich Publikationen erfasst werden, deren Verlage ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben.

Laut Google haben sich bereits mehr als 100 zumeist kleinere US-Tageszeitungen, die ein eigenes Digitalisierungsvorhaben nie bezahlen könnten, dem Projekt angeschlossen, darunter der seit 1764 ununterbrochen erscheinende "The Quebec Chronicle-Telegraph". Pierre Little, der Verleger dieser nach eigenen Angaben "ältesten Zeitung Nordamerikas", beschreibt in der "New York Times" die Beweggründe, sein Archiv scannen zu lassen: Viele Leser besuchten bereits jetzt die Website der Zeitung, weil sie alte Todesanzeigen suchten und die Geschichte ihrer Vorfahren zu recherchieren versuchen. Nun sollen sie endlich fündig werden. "Und wir hoffen auf einige Nebeneinkünfte", so der Verleger.

Wann Googles Zeitungsprojekt nach Deutschland kommt, ist noch offen. Ebenso ist ungeklärt, ob den Autoren und Fotografen der über Googles Archiv zu findenden Artikel eine erneute Vergütung zusteht. Handelt es sich bei der Übertragung in ein neues Medium um eine Wiederveröffentlichung? Gerichte werden sich vermutlich damit beschäftigen, selbst wenn Google mit den Verlagen diesmal keinen Ärger haben sollte.

Ralf Sander
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(