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Projekt "Nightingale" in den USA: Google erhält Zugriff auf Millionen Patientendaten - ohne deren Wissen oder Zustimmung

Obwohl Patienten weder zustimmten noch bisher davon wussten, erhält Google sensible Patientendaten von der US-Gesundheitsorganisation Ascension. Laut dem Techkonzern sei die Zusammenarbeit völlig legal.

Eingang des Google-Büros in London

Google möchte im Gesundheitswesen Fuß fassen und hilft einer Organisation bei der Verarbeitung von Patientendaten – ohne Zustimmung der betroffenen Patienten

AFP

Dass US-Techkonzern Google die Daten seiner Nutzer speichert, ist hinreichend bekannt – dass aber auch sensible Informationen aus dem Gesundheitssystem an das Unternehmen weitergeleitet werden, dürfte wohl neu sein. Im Rahmen von "Project Nightingale" erhält Google Zugriff auf Millionen von Patientendaten der Gesundheitsorganisation Ascension, die mehr als 2.500 Einrichtungen des Gesundheitssystems der USA betreibt, darunter etwa Krankenhäuser oder Seniorenheime.

Die Patientendaten werden auf Google-Servern gespeichert und verwaltet. Dazu gehören Diagnosen, Laborergebnisse, aber auch Namen und Geburtsdaten der Patienten. Darüber berichtete zunächst "The Wallstreet Journal". 

Google: Einzelne Mitarbeiter haben Zugriff auf die Daten

Die Patienten haben der Datenverarbeitung weder zugestimmt noch waren sie darüber informiert – laut Google sei dieser Deal mit Ascension in den USA dennoch legal. Man halte sich an geltende Regeln des Datenschutzes und helfe Ascension im Rahmen eines Vertrages lediglich dabei, deren Infrastruktur zu digitalisieren und Angestellten nützliche Tools an die Hand zu geben. Die Patientendaten würden nicht mit hauseigenen Konsumentendaten von Google kombiniert werden.

Wie Google weiterhin in einem Blog-Beitrag schreibt, sind einige Mitarbeiter dazu autorisiert, selbst auf die Informationen zuzugreifen. Das sei notwendig, um die gesammelten Rohdaten für die gewünschten Zwecke zu konfigurieren.

Die Zusammenarbeit weckte auch das Interesse in der US-Politik: So äußerte die republikanische Senatorin Lisa Murkowski ihre Bedenken, außerdem kündigte die US-Behörde für Bürgerrechte im Gesundheitsministerium an, die Zusammenarbeit von Google und Ascension genauer unter die Lupe nehmen. Dazu solle sichergestellt werden, dass die Daten tatsächlich nur für die von Google genannten Zwecke genutzt werden. 

Weiterer Skandal in Großbritannien

Unterdessen berichtete die "Financial Times" aus London davon, dass Gesundheits-Websites Daten über Klicks zu Krankheiten und Symptomen an Google, aber auch an Amazon und Facebook weiterleiten. Wie die Nachrichtenagentur AFP in Berufung auf das britische Blatt ausführt, seien dabei etwa Daten zu Stichwörtern wie Abtreibung oder Drogen bei 79 von 100 überprüften Seiten weitergegeben worden – ebenfalls ohne die betroffenen Nutzer in Kenntnis zu setzen, was in Großbritannien illegal ist.

Quellen: "BBC", Google, mit Material der AFP

meh
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