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Dark Web: Netflix-Schwarzmarkt blüht - Abos für 25 Cent

Ein Netflix-Abo gibt es ab neun Euro pro Monat. Ziemlich günstig, könnte man meinen. Auf dem Internet-Schwarzmarkt gibt es Accounts aber schon ab 25 Cent. Wie ist das möglich?

Illegal abgefischte Netflix-Zugänge werden im Netz für wenige Cent verkauft.

Illegal abgefischte Netflix-Zugänge werden im Netz für wenige Cent verkauft.

Tausende Filme und Serien auf Abruf, darunter Dutzende Exklusiv-Hits: Netflix ist einer der beliebtesten Streamingdienste der Welt. Das Unternehmen hat 75 Millionen Abonnenten in mehr als 190 Ländern, die monatlich zwischen acht und zwölf Euro (je nach Abo-Paket) zahlen. Doch in Wirklichkeit dürften noch viel mehr Menschen zuschauen, und zwar illegal: Wie das Sicherheitsunternehmen Symantec berichtete, gibt es einen florierenden Schwarzmarkt für Netflix-Zugangsdaten. Dort kann man sich aktive Accounts für geringe Cent-Beträge kaufen und bei fremden Nutzern mitschauen.

Netflix-Konten ab 25 Cent

Die Nutzer bemerken von den Mitguckern unter Umständen nicht einmal etwas. Denn mittlerweile haben sich einige Cyberkriminelle auf das Abgreifen von Netflix-Konten spezialisiert. Entweder werden die Zugangsdaten mit Trojanern ausgelesen oder die Nutzer werden über E-Mails auf manipulierte Webseiten gelockt, auf denen sie freiwillig ihre Daten preisgeben. Die abgefischten Netflix-Konten nutzen die Kriminellen nicht für das private Vergnügen, sie werden im Dark Web, also im Internet-Untergrund, verkauft. Ebenfalls gehandelt werden Zugänge zu anderen Streamingdiensten wie HBO Now oder Spotify.

Ein Händler von illegal erlangten Netflix-Zugangsdaten hat beispielsweise mehr als 300.000 Accounts im Angebot, die man bereits für 25 Cent - also 1/36 des Originalpreises - kaufen kann. Die Mindestabnahmemenge liegt allerdings bei vier Accounts, das Geschäft ist also eher für die Masse ausgelegt. Der Händler bietet sogar eine Sieben-Tage-Garantie. Funktioniert der Account beispielsweise nicht mehr, wendet man sich einfach an den Verkäufer, schon bekommt man neue Daten zugeschickt. Die einzige Bedingung: Persönliche Daten und Passwörter dürfen nicht geändert werden, damit der Besitzer des Accounts nichts bemerkt.

Wenn Fremde mitschauen

Hält sich der Käufer daran, kann man ihm nur auf die Schliche kommen, wenn man sich die zuletzt angesehenen Filme genauer anschaut. So wie der US-Journalist Jacob Brogan, der für das Onlineportal "Slate" schreibt. Er entdeckte in seiner Liste der zuletzt angesehenen Titel den Kinderfilm "Snow Buddies", ein Familien-Abenteuer über Hunde in Alaska. Weder er noch seine Ex-Partnerin, mit dem er sich seinen Account teilt, schauten den Streifen.

Es blieb nur eine Möglichkeit: Jemand Drittes hatte Zugriff auf das Konto. Finanzielle Nachteile hatte das nicht, weil Netflix Kreditkartendaten nur verschlüsselt speichert. Doch gruselig ist die Vorstellung schon. Was, wenn es beim nächsten Mal nicht bei abgefischten Netflix-Daten bleibt?

So prüfen Sie Ihren Netflix-Account

So günstig das Angebot auch ist, Experten warnen davor, gestohlene Netflix-Accounts zu nutzen. Der Betreiber könnte etwa über die IP-Adresse herausfinden, wer das kompromittierte Konto genutzt hat. Im besten Fall wird nur der Account gesperrt, im schlimmsten drohen juristische Konsequenzen. Symantec rät außerdem, Netflix-Anwendungen nur aus offiziellen Quellen zu nutzen.

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Account wirklich nur von Ihnen genutzt wird, können Sie in der Netflix Viewing Activity die letzten Aufrufe auf den Tag genau nachvollziehen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.